Archiv der Kategorie: Acalor

BINE – Info zur Wärmepumpe

Sehr schöne Informationschrift zur Funktionsweise der Wärmepumpe

Audiodatei zur Funktion der Wärmepumpe

Andreas verweist in seinem Blog auf eine Audiodatei der Initiative Wärme+, die die Funktion der Wärmepumpe anschaulich erklärt.

Wärmepumpenabsatz 2006 verdoppelt

Wie das Energieportal heute mitteilt, hat sich derWärmepumpenabsatz in 2006 mehr als verdoppelt. Dies ist einer Statistik des Bundesverbandes Wärmepumpe zu entnehmen:

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Betrachtet man die aktuellen Absatzzahlen, so gibt es eigentlich nur eine Schlussfolgerung: Immer mehr Bauherren lassen sich von den Vorteilen der Wärmepumpenheizung überzeugen. Dass die Bürger bereit sind, diese energiesparende Technik anzunehmen, zeigen die Statistiken des Bundesverbandes WärmePumpe.

2006 hat sich der Absatz von Wärmepumpen zur Raumheizung mit rd. 43.900 Wärmepumpen im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Das ist das höchste Ergebnis in der Geschichte der Wärmepumpe. 2005 waren es noch 18.500 Geräte.

Deutschland hat keine nennenswerten Erdöl- oder Erdgasfelder und ist in hohem Maß vom Import abhängig. Bei sinkender Förderung für Rohöl und steigendem weltweiten Energiebedarf wird sich Deutschland diese Rohstoffe mit weit mehr Ländern als bisher teilen müssen. Krisen, Katastrophen und Spekulationen tun ein Übriges.

„Weil die Energiekosten beim Betrieb der Wärmepumpe bei gleichem Wärmebedarf um bis zu 60 % unter denen anderer Heizsysteme liegen, haben so viele Bauherren und Heizungsmodernisierer die Wärmepumpe gewählt. Die neuen Wärmepumpenbesitzer haben sich ganz bewusst für das effizienteste Heizsystem entschieden, das es heute auf dem Weltmarkt gibt,“ so Paul Waning, Vorstandsvorsitzender Bundesverband WärmePumpe (BWP) e. V.

Aber nicht nur die Wärmepumpenbesitzer können sich freuen und optimistisch in die Zukunft blicken. Dank der großen Nachfrage haben die überwiegend mittelständischen Hersteller in die Produktionsanlagen investiert. Vertrieb und Service wurden weiter ausgebaut. Und das ist gut für den Wirtschaftsstandort Deutschland und den Export von Wärmepumpen ins europäische Ausland. Denn während überall Arbeitsplätze wegrationalisiert werden, schafft die Wärmepumpenbranche neue; allein im Jahr 2006 waren es 1.000 Stellen. Hält der positive Trend an, und davon gehen wir aus, werden durch die Wärmepumpenbranche weitere zukunftssichere Arbeitsplätze entstehen.

Hydraulischer Abgleich

In dem vorhergehende Artikel über die Fußbodenheizung wurde erwähnt, wie wichtig der hydraulische Abgleich speziell für die Auslegung der Fußbodenheizung ist. Leider ist der Begriff hydraulischer Abgleich nicht gerade selbsterklärend. Deshalb hier einmal der Verweis auf einen Artikel in Wikipedia, der kurz und prägnant darstellt was das ist und die Bedeutung für eine Heizungsanlage allgemein erklärt.

“Der hydraulische Abgleich beschreibt ein Verfahren, mit dem innerhalb einer Heizungsanlage jeder Heizkörper, oder Heizkreis einer Flächenheizung, bei einer festgelegten Vorlauftemperatur der Heizungsanlage genau mit der Wärmemenge versorgt wird, die benötigt wird, um die für die einzelnen Räume gewünschte Raumtemperatur zu erreichen. Dies wird mit genauer Planung und Überprüfung und Einstellung bei der Inbetriebnahme der Anlage erreicht. Auch ein nachträglicher hydraulischer Abgleich ist möglich.

Ist eine Anlage abgeglichen, ergeben sich mehrere Vorteile: Die Anlage kann mit einem optimalen Anlagendruck und damit mit einer optimal niedrigen Volumenmenge betrieben werden. Daraus resultieren niedrige Anschaffungskosten der Umwälzpumpe und niedrige Energie- und Betriebskosten während des Betriebes.” (aus: Wikipedia)

Bei Heizungsanlagen, die mit einer sehr niedrigen Vorlauftemperatur betrieben werden sollen, ist es deshalb besonders wichtig den hydraulischen Abgleich vorzunehmen. Richtig ausgelegt, wird der Fußboden dann als wärmeabstrahlende Fläche genutzt. So läßt sich ein sehr angenehmes Wohnklima erzielen.

Ist der hydraulische Abgleich richtig vorgenommen worden, kann man im Prinzip auch auf eine Einzelraumregelung verzichten, da die Abstimmung des Temperaturniveaus der einzelnen Räume im Vorwege geplant werden kann.

So werden auch entstehende Probleme wie Überströmgeräusche und Effizienzverluste sicher vermieden. Denn wenn man mit einer solchen Einzelraumregelung einen Heizkreis drosselt ist das nicht anders, als wenn man mit angezogener Handbremse Auto fährt.

Nahe liegt also die Argumentation, daß bei einer modernen und energiesparend ausgelegten Wärmeerzeugungsanlage, bei optimalem hyraulischen Abgleich, eine Einzelraumregelung überflüssig und sogar schädlich ist.

Und tatsächlich gibt es Anlagenbauer und auch Heizungsbauer, die so konsequent Ihre Anlagen planen. So legt z.B. Herr Dudda die Fußbodenheizung als Niedrigst-Temperatur-Heizung aus.

Herr Scheel von ACALOR hat von Anfang an konsequent auf diese Art der besonders sorgfältigen Auslegung gesetzt. Dies ist ein Grund für die sehr energiesparende Funktion der ACALOR-Wärmepumpenheizung.

Bauteilaktivierung und Latentwärmespeicher

Mit der Bauteilaktivierung versucht man die Speicherfähigkeit der massiven Bauteile (z.B.Betondecke, Estrich, Wände) eines Hauses zu nutzen. Die gespeicherte Energie wird dann zeitversetzt an die Räume abgegeben. Siehe hierzu auf einen Artikel in Wikipedia. Auf die Nutzung dieses Effekts zielen auch die Versuche mit Latentwärmespeichern in den Bauteilen.

Speziell die ACALOR-Wärmepumpenheizung mit ihrer Direktkondensation , aber auch jede andere Wärmepumpe mit einer gut ausgelegten wasserführenden Fußbodenheizung versucht die Speichermasse des Baukörpers zu nutzen. Je besser das gelingt, um so niedriger sind die möglichen Vorlauftemperaturen. Und, ein weiterer angenehmer Nebeneffekt- die gespeicherte Energie wird als Strahlungswärme abgegeben und so als ausgesprochen angenehm empfunden.

Auch der Bine-Informationsdienst hat sich lt. einer Pressemitteilung mit diesem Thema beschäftigt und eine Informationsschrift dazu heraugebracht. In einer anderen Informationsschrift hat man sich bei BINE mit Latentwärmespeichern beschäftigt. Es gibt auch ein Buch zu Wärmespeichern bei Bine.

Energiesparmeister gesucht!

Das ZDF und co2online richten zum dritten Mal den bundesweiten Wettbewerb „Energiesparmeister“ aus. Der Wettbewerb richtet sich an Personen, die nachweislich Kohlendioxid (CO2) eingespart haben und mit ihrem Verhalten Andere zum Energiesparen motivieren. Der Titel „Energiesparmeister“ steht für das klimafreundliche Verhalten der Preisträger und zeichnet ihre vorbildlichen Energiesparmaßnahmen aus.

In insgesamt fünf ZDF.umwelt Sendungen werden Mieter und Hauseigentümer motiviert sich für den Wettbewerb zu bewerben. Anhand anschaulicher Praxisbeispiele erhalten Zuschauer weitere Tipps für Einsparpotenziale und Anregungen für ihre Bewerbung.

Den Energiesparmeister-Wettbewerb 2007 unterstützen Natur und Kosmos, Solvis GmbH & Co KG, Ursa Deutschland GmbH, Vattenfall Europe AG sowie Vereinsbank Victoria Bauspar AG.

Welche Preise warten auf mich?
Die zehn Erstplatzierten erhalten je einen Geldpreis in Höhe von 2.500 Euro und den Titel „Energiesparmeister 2007“. Die Preisträger werden schriftlich benachrichtigt und zur Preisverleihung eingeladen. In diesem Jahr kann zusätzlich eine Dachgeschossdämmung gewonnen werden.

Schnelles Bewerben lohnt sich: Die ersten 400 Bewerber, die ihre Unterlagen vollständig einsenden, erhalten ein dreimonatiges Abonnement der Zeitschrift Natur und Kosmos.

Die Teilnahmebedingungen und die Anmeldung finden Sie hier.

Quelle: co2-online

Heizkostenvergleich von verschiedenen Wärmepumpen

Unter dieser Adresse ist im Forum Haustechnik-Dialog ein Thread zu finden, der die Verbrauchsdaten verschiedener Wärmepumpen in verschiedenen Anwendungsbedingungen (Dämmstandard der Häuser, Verhalten der Nutzer) vergleicht. Zur Zeit läuft der Vergleich über ein Jahr von Oktober 2005 bis November 2006.

Ich finde das hochinteressant und es wäre schön, wenn in diesem Forum auch die Daten für die Heizsaison 2006/07 eingestellt werden würden.

Für diejenigen Verbraucherer bzw. Bauherren , die sich damit gedanklich damit beschäftigen, eine Wärmepumpe einzubauen, kann dieser Thread eine interessante Entscheidungshilfe sein.

Stellungnahme des UBA zur Wärmepumpe in der Erdwärme-Zeitung-Online

Die Erdwärmezeitung-Online hat beim UBA angefragt, warum Wärmepumpen nicht in die Förderung des Marktanreizprogramms einbezogen werden. In diesem Beitrag wird die Stellungnahme des UBA formuliert von Dipl. Ing Jens Schuberth veröffentlicht. Im wesentlichen werden die Wärmepumpen als nicht förderungswürdig angesehen, weil sie Ihre Antriebsenergie, den Strom aus dem herkömmlichen Energiemix beziehen d. h. aus Kohle und Strom. Biomasseheizungen wie Pellet- oder Scheitholzheizungen sind wesentlich besser, da sie weniger Treibhaugasemissionen erzeugen würden. Immerhin wird eingräumt, daß die Wärmepumpen in diesem Punkt noch um 35 % besser seien als Gas-Bernwertheizungen.

Sehr interessant sind die auf diese Stellungnahme folgenden Kommentare, die m.E. beide in Ihrer Einschätzung das Ziel treffen. Pelletheizungen sind sicherlich eine gute und praktikable Lösung – aber nicht für jede Anwendung und in jedem Fall. Auch sind unsere nutzbaren Holzvorräte nicht groß genug, um auschließlich auf diese Technik zu setzen. Auch die Wärmepumpen haben Ihre Berechtigung und sind ökologisch oftmals vorteihafter als Gasbrennwertheizungen. Beide Techniken haben ihre Berechtigung, aber man kann schon die Frage stellen ob die einseitige Förderung der Biomasseheizungen nicht vielleicht zu einem guten Teil auch ideologisch bestimmt ist. Für die Wärmepumpe spricht jedenfalls der Markterfolg auch ohne die Förderung aus dem Marktanreizprogramm.

Der Markt für energieeffiziente Heizgeräte und erneuerbare Energien wächst rasant.

 

Der Bundesindustrieverband Haus- Energie- und Umwelttechnik e.V. hat detaillierte Zahlen über den Wärmemarkt 2006 in Deutschland vorgestellt. Bezogen auf das Vorjahr wurden 72 % mehr Pelletheizungen, 200 % mehr Wärmepumpen und 58 % mehr Solarwärmeanlagen verkauft. Europaweit wachsen die Anforderungen an die Energieeffizienz der Geräte und hier sind die deutschen Hersteller technologisch sehr gut aufgestellt.

Heizkostenvergleich

Stefan hat auf seinem Blog seine Heizkosten für das abgelaufene Jahr veröffentlicht. Bei Gesamtkosten von 540 € bei 5400 kWh  bringt das heizen noch Spaß. Erzeugt wird wir Wärme mit einer Luft-Wassser-Wärmepumpe. 

Habe gerade heute die Abrechnung unseres für unsere alte Reetdachkate erhalten. 24.000 kWh Erdgas zu einem Preis von rund 1.400 € sind da doch ein anderer Schnack. Aber vielleicht können wir die Heizkosten zukünftig effektiv senken durch den Einsatz unseres neuen Kachelofens.