Archiv der Kategorie: Acalor

Vergleich der Wirtschaftlichkeit von ACALOR

Harry fragte in einem Kommentar nach Wirtschaftlichkeitsberechnungen für eine ACALOR-Wärmepumpe. Diese darzustellen ist ein wenig schwierig, da in die Berechnungen ja auch Annahmen über die zukünftigen Preisentwicklungen für Gas und für Strom einfliessen müssen. In den nachfolgendden Beispielen habe ich mit jährlichen Preissteigerungen für Gas von 3% und für Strom von 5% gerechnet. Dies entspricht etwa der Entwicklung der letzten Jahre. Den Vergleich habe ich nach bestem Wissen und Gewissen angestellt. Fehler und Irrtümer sind vorbehalten.

In dem ersten Beispiel habe ich die Wirtschaftlichkeit der ACALOR-Wärmepumpe mit Fußbodenwärmeübertragern im Musterhaus in Bargteheide mit einer Gas-Brennwertheizung in Kombination mit Fußbodenheizung verglichen:

Vergleich ACALOR VS. Gasbrennwert mit FBH

Und hier der Vergleich der gleichen ACALOR-Wärmepumpe zu einer Gasbrennwertheizung mit Heizkörpern:

Vergleich ACALOR vs. . Gasbrennwert mit Heizkörpern

Gerade in modernen hochgedämmten Häusern, die wenig Heizenergie brauchen finde ich ACALOR interessant, da die Investitionskosten im Vergleich relativ niedrig sind. So sind die im Vergleich zur Gasbrennwertheizung höheren Investitionskosten durch Einsparungen bei den Heizungsbetriebskosten nach ca. 10 Jahren ausgeglichen.

Für mich gibt es eigentlich momentan drei Alternativen bei der Frage, welches Heizsystem man in einem modernen und hochgedämmten Haus einbauen sollte. Prämisse ist dabei, daß die Investition in das System nicht zu hoch sein sollte, da die möglichen jährlichen Einsparungen nicht so hoch ausfallen, um Anfangsinvestitionen in jeder Höhe zu amortisieren.

Alternative 1:

Scheitholzofen in Kombination mit einer kleinen Solar- und einer Lüftungsanlage. Diesen würde ich als Ofen mit Wasserwärmetauscher bevorzugen, um die Wärme über Heizkörper oder eine Fußbodenheizung zu verteilen. Es ginge bei kleinen Komforteinbußen aber auch ohne Heizkörper.

(Interessant, weil ökologisch einwandfrei, überschaubare Investition, weitgehend wartungsfreier Betrieb möglich, Betriebskosten gering, Komfort? – eher gering)

 

Alternative 2:

Eine sehr niedrig modulierende Gasbrennwertheizung in Kombination mit einer Fußbodenheizung.

(geringe Anfangsinvestition, sparsamer Betrieb bei niedrigem Modulationsbereich, hoher Komfort)

Alternative 3:

Die ACALOR -Luft-Wärmepumpe.

(Höhere Anfangsinvestition als bei Gasbrennwert, aber längere Lebensdauer und niedrigere Verbräuche, hoher Komfort)

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Ein weiteres Musterhaus mit einer ACALOR-Wärmepumpenheizung

Nun entsteht ein weiteres Varioself-Musterhaus mit einer ACALOR-Wärmepumpenheizung.

Neben den bestehenden Musterhäusern mit ACALOR -Wärmepumpe in Heide (VarioVision 130) und in Bargteheide (VarioToskana 149) wird nun ein weiteres Musterhaus von Varioself in Tornesch entstehen. Dieses Haus vom Typ VarioClassic 111 wird in der Pinneberger Str. 22 in 25436 Tornesch gebaut. Der Rohbau steht und in der nächsten Woche soll schon die Rohinstallation für die ACALOR-Wärmepumpe erfolgen.

Acalor-Wärmepumpenheizung

Die ACALOR-Wärmepumpenheizung in unserem Musterhaus ist nun endmoniert. Auch die Steuerung für die Kühlung wurde nun eingebaut.

29..06

Zum Abschluß kommen noch die ACALOR-Schriftzüge auf den Verdampfer und den Speicher.

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29..06

ACALOR-Verdampfer

Nun ist auch der Verdampfer von ACALOR bei unserem neuen Musterhaus eingebaut. Unter diesem haben wir einen Hofablauf eingelassen. So kann das anfallende Kondenswasser gut abeführt werden.

26..06

Ich hatte auch überlegt, den Verdampfer in der Farbe das Putzes (STO Nr. 32216) passend lackieren zu lassen. Da wir aber einen orginal Verdampfer bei unserem Musterhaus zeigen wollen habe ich diese Idee wieder verworfen. So teuer wäre diese Aktion aber noch nicht einmal gewesen – ca. 220 €.

Installation der Acalor -Wärmepumpe im Musterhaus Bargteheide

Heute wurde die ACALOR-Wärmepumpe durch Herrn Scharf von ACALOR installiert. Es sind zwei Verdampfer notwendig und eine kleine Wärmepumpe, die noch neben dem Verdampfer eingebaut wird. Das Haus ist ja als KfW-60-Haus gebaut worden und die Heizlast ist also nicht so hoch. Unter dem Verdampfer bauen wir einen Hofablauf ein, um das Kondenswasser abzuführen. Wir überlegen noch die Verdampfer passend zur Putzfarbe des Hauses zu lackieren.

14.06

Drinnen wird bereits die Verteilerbatterie eingebaut und der Anschluß des Edelstahlspeichers vorbereitet. Zunächst soll aber der Fliesenleger Herr Ressel unterm Speicher die Bodenfliesen verlegen.

14.06

Thermische Behaglichkeit in Niedrigenergiehäusern

Andy weist in seinem Blog auf eine soeben überarbeitete Broschüre der DENA hin, die dem Planer Hinweise für die Ausführung geben soll, aber auch für den potentiellen Bauherrn sehr interessant ist.

Heruntergeladen werden kann die Broschüre im Internet beim BDH.

Beachtenswert finde ich die Aussagen zur Behaglichkeit und zum Wohlbefinden, die in der Pressemitteilung getroffen werden.

Die dort genannten Anforderungen erfüllt und übertrifft die ACALOR-Wärmepumpenheizung bereits seit 1993. In diesem Blog hatte ich bereits über Temperaturmessungen bei einem ACALOR-Kunden berichtet.

 

Hier die Pressemitteilung im Wortlaut:

Die Beurteilung der thermischen Behaglichkeit auf Basis der Lufttemperatur, Luftgeschwindigkeit, des Luftwechsels und der Strahlungstemperatur sowie das Wohlgefühl des Nutzers ist die Grundlage der Broschüre “Thermische Behaglichkeit im Niedrigenergiehaus – Teil 1: Winterliche Verhältnisse”. Mit der gemeinsam vom Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlun-gen (BVF) und dem BDH herausgegebenen Broschüre steht Architekten, Planern und Heizungsfachbetrieben erstmals ein wirkungsvolles Instrument in der Planung und Beurteilung der thermischen Behaglichkeit zur Verfügung.

Behagliche Raumverhältnisse sind ein wesentlicher Aspekt bei der Planung und Auswahl der Wärmeübergabe einer Heizungsanlage. Während die wei-teren Faktoren der Funktionalität, des Energiebedarfs und natürlich die Kosten kalkulierbar und messbar sind, so ist die thermische Behaglichkeit bisher nicht genau darstellbar und planbar gewesen.

Das menschliche Wärmeempfinden
Bei einer Raumtemperatur von 20 – 22°C fühlen sich die meisten Menschen wohl. Als unbehaglich wird ein vertikaler Temperaturunterschied der Luft von 2°C/m Raumhöhe sowie eine Raumlufttemperatur über 27°C empfunden. Die Kriterien zur Voraussage des menschlichen Wärmeempfindens und Grades des Unbehagen bei gemäßigtem Umgebungsklima sowie festgelegte Bedingungen, die zu einem Gefühl der thermischen Behaglichkeit werden in der DIN EN ISO 7730 festgehalten.

Allgemeine Maßstäbe für thermische Behaglichkeit

Operative Temperatur
Die operative Temperatur entspricht dem arithmetischen Mittel zwischen der Raumlufttemperatur (T Luft) und der gemittelten Oberflächentemperatur des Raumes, wie Wand-, Fenster- und Heizflächen (T Wand). Dieser Wert ist eine maßgebliche Größe für das menschliche Behaglichkeitsempfinden.
Je weniger die beiden Temperaturen T Luft und T Wand von einander ab-weichen desto behaglicher wird das Raumklima empfunden. Asymmetrische thermische Belastungen wie z.B. die Nähe eines kalten Fensters bewirken Unbehagen.

PMV-Wert – mittlere Raumklimabeurteilung durch den Nutzer
In der DIN EN ISO 7730 werden Behaglichkeitskriterien aufgeführt, die auf den Untersuchungen von Professor Fanger beruhen. In Versuchsreihen wurde anhand von Probanden das Warm-Kalt-Empfinden analysiert und Behaglichkeitsgleichungen zur Voraussage eines mittleren Votums (Predicted Mean Vote – PMV) aufgestellt. Daraus abgeleitet wird der Prozentsatz der Unzufriedenen (Predicted Percentage of Dissatisfied – PPD). Der PMV Index liegt zwischen den Werten – 3°C (kalt) über 0°C (thermisch neutral, optimal behaglich) bis + 3°C (warm). Der Wert von – 0,5 bis + 0,5°C wird nach DIN EN ISO 7730 als akzeptabel angesehen. Sehr gute thermische Verhältnisse liegen vor, wenn nicht mehr als 10 % der Raumnutzer unzufrieden sind.

Spezielle Kriterien zur Beurteilung der thermischen Behaglichkeit
In der Broschüre geht es nicht um die persönliche Behaglichkeit wie in der DIN EN ISO 7730, sondern um einen Vergleich von Planungsvarianten hin-sichtlich der Wärmeübergabe (Flächenheizung oder Heizkörper), die den Zusammenhang zwischen Raumgestaltung und den Erfordernissen der Wärmeübergabe aufzeigen.

Zugluftrisiko
Zugluft ist eine unerwünschte lokale Abkühlung des menschlichen Körpers, die durch Luftbewegung verursacht wird. Zugluft entsteht z.B. von undichten Fenstern oder kalten Luftströmen im Fensterbereich. Das Zugluftrisiko kann verhindert werden, wenn kalte Luft rasch und außerhalb der Aufenthaltszone aufgewärmt wird. Diese Beeinträchtigung wird durch Heizkörper unter dem Fenster nahezu ausgeschlossen.

Strahlungsasymmetrie
Die maximale Strahlungsasymmetrie ist ein weiteres spezielles Kriterium zur Einschätzung der thermischen Behaglichkeit als Maß für die lokale Vertei-lung der Strahlungswärmeabgabe – einseitige Erwärmung oder Abkühlung des Menschen durch uneinheitliche Umgebungsflächentemperaturen.

Vertikaler Lufttemperaturverlauf im Raum
Vertikale Temperaturabweichungen von mehr als 3°C werden als unbehag-lich empfunden. Die schnelle und gleichmäßige Verteilung der Wärme im Raum ist dabei von größter Bedeutung.

Zulässige Oberflächentemperatur
Hiermit soll sowohl eine Unterkühlung als auch eine Überwärmung des Kör-pers vermieden werden.

Das Zusammenspiel all dieser Faktoren fasst die Broschüre zusammen. Dar-in werden in anschaulichen grafischen Darstellungen verschiedene Anwendungen mit unterschiedlichen Einflussgrößen gezeigt, wie z.B. Fens-terflächenanteil, Heizflächenanordnung, Luftwechsel und das Wärmeschutzniveau. Auf Basis der gegebenen Bauphysik sowie der geplan-ten Heizungsanlage können mit Hilfe dieser Grafiken Aussagen über die zu erwartende thermische Behaglichkeit am jeweiligen Aufenthaltsort im Raum getroffen werden.
Der Wärmekomfort wird dabei in vier thermische Behaglichkeits-Kategorien klassifiziert A, B, C und D (die Einführung der Kategorie D wird zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen). A steht für ein hohes Behaglichkeitsniveau, B für ein mittleres und C für ein gemäßigtes Erwartungsniveau (Abb. 1). Basis dieser definierten Kategorien ist die summative thermische Behaglichkeit (Abb. 2), die sich aus den oben genannten globalen und lokalen EinzelkriteEinzelkriterien und Faktoren zusammensetzt. In den Fallstudien ist jeweils der ungünstigste Wert der Einzelkriterien an jedem Punkt des Raumes für die Betrachtung der summativen Behaglichkeit herangezogen worden.

Die Angaben gelten für Flächenheizungen / Heizkörper unabhängig von der Anordnung im Raum, Baugröße und Bauart sowie vom mittleren Tempera-turniveau. Die Angaben basieren auf einem Modellraum (Abb. 3) mit den Maßen 4 x 5 x 2,5 m, einer operativen Temperatur in der Raummitte von 22°C und einer Außentemperatur von minus 5°C. Der Referenzpunkt liegt in der Raummitte, entsprechend dem thermischen Schwerpunkt eines sitzen-den Menschen in 0,6 m Höhe. Die Temperatur der angrenzenden Räume ist ebenfalls mit 22°C festgelegt. Bei vergleichbarer Anordnung von Fenstern und Heizkörpern können die gezeigten Fallstudien auch auf andere Räume adaptiert werden.
Die Broschüre soll sowohl für die Gebäude- und Anlagenplanung als auch für die Analyse bestehender Verhältnisse eine Arbeitsgrundlage zur Kom-munikation zwischen Architekt, Planer und Bauherrn schaffen. Etwaige Defizite können dadurch bereits rechtzeitig erkannt und minimiert werden.

Die Broschüre “Thermische Behaglichkeit im Niedrigenergiehaus – Teil 1: Winterliche Verhältnisse” kann beim BDH unter http://www.bdh-koeln.de/html/index.php?site=4_42&lng=de oder beim BVF unter http://www.flaechenheizung.de/Planer/Planer.php heruntergeladen werden.

Vortrag über die ACALOR-Wärmepumpenheizung

Am 21.05.2007 hat der Technische Leiter von ACALOR, Steffen Daschke, beim Bund Deutscher Baumeister einen Vortrag über Wärmepumpen gehalten. Speziell ist er natürlich auf die ACALOR-Wärmepumpenheizung eingegangen. Große Teile des Vortrages habe ich mitgeschnitten und gebe Sie nachstehend wieder:

VideoTeil 1:

Video Teil 2:

Video Teil 3:

Video Teil 4:

Video Teil 5:

Video Teil 6 :

Video Teil 7:

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