Archiv der Kategorie: Acalor

Vortrag über die ACALOR-Wärmepumpenheizung

Am 21.05.2007 hat der Technische Leiter von ACALOR, Steffen Daschke, beim Bund Deutscher Baumeister einen Vortrag über Wärmepumpen gehalten. Speziell ist er natürlich auf die ACALOR-Wärmepumpenheizung eingegangen. Große Teile des Vortrages habe ich mitgeschnitten und gebe Sie nachstehend wieder:

VideoTeil 1:

Video Teil 2:

Video Teil 3:

Video Teil 4:

Video Teil 5:

Video Teil 6 :

Video Teil 7:

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Funktion eines Scrollverdichters

Aus Wikipedia entnommen habe ich die nachfolgende sehr schöne Animation eines Scrollverdichters. Eines zentralen Bauteils der ACALOR-Wärmepumpe. Dort wird auch die Funktionsweise sehr schön beschrieben.

Two moving spirals scroll pump

Focus Kostenvergleich: Wärmepumpe schlägt Öl und Gas

Diesen Artikel fand ich bei Focus Online.

Danach schneidet die Wärmepumpe beim Kostenvergleich ziemlich gut ab. Es wurden nur Erdwärmepumpen für ein Standardhaus untersucht. Wie gut hätte wohl erst die ACALOR-Wärmepumpenheizung abgeschnitten? Die Investitionskiosten in die Anlage sind geringer als bei einer Erdwärmeheizung und auch die Installationskosten für die Kondensatorrohre im Estrich sind günstiger als bei einer herkömmlichen Fußbodenheizung.

Für einen kompletten Vergleich müssten m.E. aber auch die Kosten für die Wärmeabgabe, also die Kosten für eine Fußbodenheizung mitberücksichtigt werden.

Selbstregulierung

Hendrik berichtet auf seinem Blog über einen interessanten Selbstregeleffekt einer als Strahlungsheizung ausgelegten wasserführenden Fußbodenheizung.

So sollte m.E. eigentlich jede moderne Fußbodenheizung ausgelegt werden. Als Tiefsttemperatur-Strahlungsheizung und hydraulisch gut abgeglichen. Mit Durchflußmengenreglern anstelle von Stellantrieben und Raumthermostaten. So ist die Nutzung passiver Energieeinträge und interner Wärmegewinne (z.B. Kamin) möglich.

Bei einer direktkondensierenden Wärmepumpe wie der ACALOR-Luft-Wärmepumpe wird der hydraulische Abgleich gleichfalls sehr genau vorgenommen. Dann gelingt es die Heizung besonders effizient als Strahlungsheizung auszulegen und mit einem Kondensationsdruck zu arbeiten, der einer Vorlauftemperatur von ca. 27 – 28° C entspricht. Da das Kältemittel nur jeweils an der kältesten Stelle kondensiert, wird erreicht, daß an jeder Stelle des Raumes bis auf den zehntel Grad genau die gleiche Temperatur herrscht. Ein Effekt, der mit einer wasserführenden Fußbodenheizung nur sehr schwer zu erzielen ist und den ich dort bislang noch nicht beobachten konnte.

Stromkostensparstrategien bei Wärmepumpen

Donnerstag bin ich bei dem Bauvorhaben Familie B. in Stubbendorf vorbeigefahren. Herr B. sen. war draußen am werkeln und so haben wir noch einen Augenblick geklönt.

Herr B. berichtete mir von seinen sehr niedrigen Heizkosten mit der ACALOR-Wärmepumpenheizung. So hätte er in seiner ca. 80 m² großen Einliegerwohnung im Februar nur ca. 26 € Strom verbraucht (26 : 0,125 = 208 kW/h).

Gleichzeitig erzählte Herr B. mir von seiner Stromkostensparstrategie: Nachts, zur Nebentarifzeit, laden Sie die Räume auf höhere Temperaturen von ca. 23 – 24 ° C auf. Tagsüber regeln Sie auf 21° C runter und nutzen so die in der Masse des Baukörpers gespeicherte Wärme.

VarioGeneration als Corner0003

Bine Themeninfo Thermoaktive Bauteilsysteme erschienen.

Von der BINE ist das Themeninfo I/2007 erschienen. Hier wird beschrieben, wie insbesondere Bürogebäude , die architektonisch und bauphysikalisch energieoptimiert geplant und gebaut sind durch Nutzung der Bauteile als Latentwärmespeicher gekühlt und beheizt werden können. Untersucht und diskutiert werden auch drei Praxisbeispiele.

Ich finde die Nutzung der Masse der Baukörper als Wärmespeicher und die Entwicklung und den Einsatz von PCM als Zuschlagstoffe sehr faszinierend und denke hier liegen auch im Wohngebäudebau noch erhebliche Potentiale für energieoptimiertes bauen.

Notwendig ist natürlich die Enwicklung von Heizsystemen, die in geeigneter Weise die “Beladung” der Bauteile übernehmen können.

Über Sinn und Unsinn

Kanzenbach schreibt in seinem Blog über das Phänomen, teure und aufwendige Wärmepumpen zu installieren. Das beste und teuerste sei gerade gut genug. Seine Empfehlung: In die maximale Dämmung investieren und beim Wärmeerzeuger sparen. So sei das Geld am besten investiert.

Dem kann man nur zustimmen. Aber nicht jeder möchte abends seinen Kaminofen für zwei – drei Stunden heizen. Oftmals ist ein bißchen mehr Komfort in Form eines extrem niedrig modulierenden Gasbrennwertgerätes , vielleicht auch kombiniert mit einer Fußbodenheizung schon ganz angenehm.

Auch ich meine es gibt da eine Schere, bei der es sich nicht mehr lohnt teuer und aufwendige Heizungs- und Lüftungssysteme einzubauen. Hier sollte man überlegen ein einfaches und preiswertes System einzubauen. Allerdings immer kombiniert mit einer Lüftungsanlage.

Wir haben ein Passivhaus in Neustadt/H. mit eine ACALOR-Wärmepumpenheizung ausgestattet. Ich denke hier hat auch ganz deutlich der Komfortaspekt eine Rolle gespielt. Durch die Direktkondensation der ACALOR-Wärmepumpe erzeuge ich eine unglaublich gleichmäßige Strahlungswärme und nutze gleichzeitig die Masse der Bauteile als (Latentwärme-)Speicher. Unser Bauherr hat sogar noch die Schichtstärke des Estrichs erhöht, um diesen Effekt zu nutzen. Da er davon ausgeht übers Jahr mit Betriebskosten von 170 € (Warmwasser und Heizung) auszukommen, hat er sogar auf den Einbau eines zweiten Zählers für die Wärmepumpe verzichtet, da ihm die Grundgebühr zu hoch war. Ich kann mir vorstellen, das es über eine längere Frist auch in diesem Fall einen wirtschaftliche Vorteil für die ACALOR-WP gegenüber Gasheizung gibt: Die Lebenserwartung einer Wärmepumpe ist deutlich höher als die einer Gasheizung und ich spare unterm Jahr den Schornsteinfeger und die Wartungskosten.

BINE – Info zur Wärmepumpe

Sehr schöne Informationschrift zur Funktionsweise der Wärmepumpe

Audiodatei zur Funktion der Wärmepumpe

Andreas verweist in seinem Blog auf eine Audiodatei der Initiative Wärme+, die die Funktion der Wärmepumpe anschaulich erklärt.

Wärmepumpenabsatz 2006 verdoppelt

Wie das Energieportal heute mitteilt, hat sich derWärmepumpenabsatz in 2006 mehr als verdoppelt. Dies ist einer Statistik des Bundesverbandes Wärmepumpe zu entnehmen:

stat06

Betrachtet man die aktuellen Absatzzahlen, so gibt es eigentlich nur eine Schlussfolgerung: Immer mehr Bauherren lassen sich von den Vorteilen der Wärmepumpenheizung überzeugen. Dass die Bürger bereit sind, diese energiesparende Technik anzunehmen, zeigen die Statistiken des Bundesverbandes WärmePumpe.

2006 hat sich der Absatz von Wärmepumpen zur Raumheizung mit rd. 43.900 Wärmepumpen im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Das ist das höchste Ergebnis in der Geschichte der Wärmepumpe. 2005 waren es noch 18.500 Geräte.

Deutschland hat keine nennenswerten Erdöl- oder Erdgasfelder und ist in hohem Maß vom Import abhängig. Bei sinkender Förderung für Rohöl und steigendem weltweiten Energiebedarf wird sich Deutschland diese Rohstoffe mit weit mehr Ländern als bisher teilen müssen. Krisen, Katastrophen und Spekulationen tun ein Übriges.

„Weil die Energiekosten beim Betrieb der Wärmepumpe bei gleichem Wärmebedarf um bis zu 60 % unter denen anderer Heizsysteme liegen, haben so viele Bauherren und Heizungsmodernisierer die Wärmepumpe gewählt. Die neuen Wärmepumpenbesitzer haben sich ganz bewusst für das effizienteste Heizsystem entschieden, das es heute auf dem Weltmarkt gibt,“ so Paul Waning, Vorstandsvorsitzender Bundesverband WärmePumpe (BWP) e. V.

Aber nicht nur die Wärmepumpenbesitzer können sich freuen und optimistisch in die Zukunft blicken. Dank der großen Nachfrage haben die überwiegend mittelständischen Hersteller in die Produktionsanlagen investiert. Vertrieb und Service wurden weiter ausgebaut. Und das ist gut für den Wirtschaftsstandort Deutschland und den Export von Wärmepumpen ins europäische Ausland. Denn während überall Arbeitsplätze wegrationalisiert werden, schafft die Wärmepumpenbranche neue; allein im Jahr 2006 waren es 1.000 Stellen. Hält der positive Trend an, und davon gehen wir aus, werden durch die Wärmepumpenbranche weitere zukunftssichere Arbeitsplätze entstehen.