Hausbau mit Wohlfühlklima

Einträge werden als ‘Allgemeines’ kategorisiert

Abwrackprämie war gestern – sanieren zum Effizienzhaus ist heute!

3. April 2009 · Kommentar schreiben

Die KfW hat ihre Programme zum 1.4.09 völlig umgestellt.

Gerade für den Sanierungsbereich wurden äußerst interessante Programme aufgelegt.

Siehe hier: KfW-Förderprogramme

Bis der Endverbraucher realisiert hat welch interessante Konditionen hier locken, wird sicherlich noch einige Zeit vergehen. Dann wiederum wird es noch einige Zeit dauern, bis die Projekte umgesetzt werden. Aber ich bin sicher, daß es spätestens in einigen Bereichen zu Engpässen kommen wird.

Z.B. : Fenster und Türen; Dämmstoffe; Haustechnik, die auf erneuerbaren Energien basiert; etc..

Kategorien: Allgemeines

EnEV 2009 tritt im Herbst in Kraft

21. März 2009 · Kommentar schreiben

Nun hat die EnEv 2009 Bundesrat und Bundeskabinett passiert und tritt vorraussichtlich im Oktober in Kraft.

Die DENA hat auf ihrer Seite die wichtigsten Änderungen als pdf-Download zusammengefasst.

Zeitgleich hat die DENA zusammen mit der KfW ein Qualitätssiegel „Effizienzhaus“ entwickelt. Dieses soll dem Bauherren bei der Auswahl der Hausanbieter eine Orientierung geben.

Eine gute Sache wie ich finde, da auch die neue EnEv nicht auf umfassende oder auch nur stichprobenartige Kontrollen setzt.

 

Tags: ,

Kategorien: Allgemeines

Neue Methoden zur Nutzung geothermischer Energie

2. März 2009 · Kommentar schreiben

Das GfZ in Potsdam hat die Federführung bei der Entwicklung neuer geophysikalischer Methoden, mit denen geothermische Lagerstätten sicher erkundet und dann gezielt erschlossen werden können. Erdwärme trägt weltweit immer mehr zur Stromversorgung und auch zur Wärmelieferung bei. Weitere Infos finden Sie hier:

Kategorien: Allgemeines

Neue Förderprogramme der KfW

25. Februar 2009 · Kommentar schreiben

Im Herbst soll eine weitere Überarbeitung der EnEV in Kraft treten. Diese soll weiter erhöhte Anforderungen an die Energieeffiezienz von neu zu errichtenden Wohngebäuden stellen. Bereits jetzt hat die KfW ihre Förderprogramme überarbeitete und an die zu erwartenden Anforderungen der neuen EnEV angepasst. Im Neubaubereich wurden die Programme „Ökologisch bauen“ und CO2 -Minderung zu einem Programm zusammmengefasst. Im Altbaubereich sind die Fördermittel erhöht worden. Es sind nun Darlehen in der Höhe von bis zu 75.000 € möglich. Davon wird ein Teil (5 %) der Darlehensschuld als Zuschuß erlassen. Gleichzeitig sind die Anforderungen an die Maßnahmen konkretisiert worden und es weerden auch Einzelmaßnahmen gefördert, nicht mehr nur Maßnahmenbündel. Weitere Infos: Kfw-foerderbank.de

Kategorien: Allgemeines
Mit Tag(s) versehen: , , ,

Video vom Wohnungsneubau in Österreich

28. Dezember 2008 · 1 Kommentar

Unsrer Nachbarn in Österreich sind beim Bau von modernen, energiesparenden Häusern wesentlich weiter als wir. Dort wird bereits eine hohe Anzahl der Häuser im Einfamilienhausbereich und auch bei den Mehrfamilienhäusern als Passivhaus errichtet.

Nun geht man einen Schritt weiter und fängt an Plus-Energie-Häuser zu bauen. Interessant finde ich dabei, daß die Gemeinden dabei vorangehen.

Währenddessen sind wir stolz KfW-60 und KfW-40 -Häuser zu bauen.

Hier der Artikel auf oekonews.at und das Video.

Kategorien: Allgemeines
Mit Tag(s) versehen: ,

Temperatur und Einzelraumregelung in modernen Gebäuden.

2. November 2008 · Kommentar schreiben

Unser Energieberater Lars Zaretzke (www.alz-ingenieure.de und www.bus.varioself.com ) hat mit einem Datenlogger einige Tage die Daten in seinem Wohnzimmer gesammelt und mir die nachfolgenden Ergebnisse zur Verfügung gestellt:

„Ich habe im meinem Wohnzimmer über einige Tage die Temperatur und die
Luftfeuchtigkeit geloggt, rund um die Uhr. Der Temperaturregler der
Fussbodenheizung wurde „normal“ benutzt und damit ständig verstellt.Die
Nachtabsenkung der Heizung ist aktiv! (für 5 Stunden). Das Ergebnis zeigt, dass die Luftfeuchtigkeit recht starke Sprünge aufweist, meistens wenn wir Kochen steigt Sie stark an, um dann wieder abzufallen. Extrem starke Sprünge sind auf Stosslüftung zurückzuführen (die bringt wirklich was). Die Temperatur jedoch verändert sich relativ schwach, mehr auf Heizvorgänge des Kessels zurückzuführen als auf Regler- Veränderungen, insgesamt sehr wenig.
Interessant ist die kurzzeitig dauerhaft geringe Temperatur, dies liegt an
dem kurzen Kälteeinbruch, mein Kessel ist so niedrig eingestellt, das er
nach dem Nachtfrost nicht genug Leistung zur Beheizung bringen konnte.

Bild

Fazit:
Schon in meinen normal gedämmten Haus lässt sich die Temperatur in
einzelnen Räumen kurzzeitig nicht verändern, nicht einmal durch
Stosslüftung. Nur die Gesamttemperatur des Hauses lässt sich durch Änderung der Heizleistung anpassen und die Änderung braucht einige Stunden (ca. 10 Stunden!) bis Sie wirklich greift. Bei unseren neuen, hoch gedämmten Häusern werden die Temperaturschwankungen noch geringer ausfallen. Eine Einzelraumregelung dient lediglich dazu, Fehler der in der Heizungsinstallation (keine Berechnung, kein hydraulischer Abgleich) abzumildern, das ist aber nicht Sinn der Sache und ist verlustbehaftet.

Besser keine Regelung, aber ein sauber geplantes System!“

Tags:

Kategorien: Allgemeines

Klimaschutz in der Wohnungswirtschaft

28. September 2008 · Kommentar schreiben

Im September hat in Travemünde der Verband der norddeutschen Wohnungsunternehmen getagt. Ein zentrales Thema waren die explodierenden Energiepreise, die Mieter und auch Vrmieter gleichermaßen bedrohen.

Die Mitgliedsunternehmen wollen dieser Entwicklung durch Investitionen in Energieeinsparung, Energieeffizienz und erneuerbare Energien entgegenwirken und fordern Unterstützung in den Förderprogrammen auf Länderebene, um die Investitionen der Wohnungsunternehmen in die Wohnungsbestände zu ermöglichen. Gleichzeitig die Unternehmen besser Möglichkeiten die Kosten für diese Maßnahmen auf die Mieter umlegen zu können.

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

Kategorien: Allgemeines

EnEV 2009 und DIN 18599

16. Mai 2008 · Kommentar schreiben

Am 6.5.08 haben die Berliner Energietage stattgefunden. Einige Informationen waren doch sehr interessant.

So wird das Inkrafttreten des geplanten Erneuerbare Energien Wärmegesetze auf eine Initiative des Bundesrates hin, um 18 Monate verschoben.

Verschiedene Bundesländeer haben bereits eigene Regelungen zur Nutzungspflicht von erneuerbaren Energien getroffen. Hier gibt es nun Streit, ob es eine Förderung aus dem Marktanreizprogramm auch bei lediglich Landesregelungen geben soll.

Weiter fordert der Bundesrat eine Amortisationspflicht und möchte auch die Vollzugsanforderungen absenken.

Fazit: Zu befürchten ist, daß die Gesetztesinitiative für ein Erneuerbares-Energien-Wärmegesetz bei soviel Abschwächung und Aufschub wirkungslos bleiben wird.

 

Auch im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe wurde aber bekannt, daß die nächste Stufe der EnEv zum Beginn des Jahres 2009 in Kraft treten soll. Dann soll der Wärmedämmstandard des KfW-60-Hauses zum Baustandard werden.

 

Gleichtzeitig sollen die Anforderungen an die Berechnungsverfahren für die Energieausweise auch für Wohngebäude verschärft werden. So sollen die Berechnungsvorschriften der DIN 18599, die bisher nur für Nichtwohngebäude gilt auch für Wohngebäude angewendet werden. Diese Norm berechnet wesentlich detaillierter z.B. auch die Energieanteile z.B. für Klimatisierung und Beleuchtung und ist natürlich teurer und aufwendiger durchzuführen. Im Ergebnis werden auch durch die Anwendung dieser Norm die Anforderungen an die energetische Qualität eines Wohngebäudes höher.

Nach meiner Einschätzung werden dann sicherlich auch die Förderungen, die es bislang für den Bau von energiesparenden KfW-60-Häusern gibt, umgestellt werden. Ähnlich wie bereits jetzt in Hamburg wird es dann nur noch Förderungen für KfW-40-Häuser geben.

 

Tags: , ,

Kategorien: Allgemeines

Update Wohn- Riester

20. April 2008 · Kommentar schreiben

Die Verbraucherzentrale Baden-Würtemberg rät, beim Neuabschluß von Darlehensverträgen zur Finanzierung von selbstgenutzen Eigenheimen bereits jetzt Sondertilgungsmöglichkeiten durch das „Wohn-Riester“ zu vereinbaren. Mehr lesen Sie bei Baulinks:

 

Tags: , ,

Kategorien: Allgemeines

Hamburg und der Klimaschutz

20. April 2008 · Kommentar schreiben

Fritz vom Passivhausblog in Berlin hat schon ganz flink den brandneuen Hamburger Koalitionsvertrag gelesen.

Tatsächlich sind dort einige für die Bau- und Wohnungswirtschaft relevante Vereinbarungen zu finden. So soll der Bau von besonders energiesparenden Häusern bis hin zu Passivhäusern in kürzerer Frist als bislang beabsichtigt, zur Pflicht werden. Auch der Wohnungsaltbestand soll schnellstens saniert werden, um ein besseres energetisches Niveau zu erreichen.

Finde ich sehr ambitioniert, aber sehr positiv.

Die Bau- und Wohnungswirtschaft ist aber sicherlich gut beraten, wenn sie sich schnellstens auf diese Herausforderungen einstellt und die entsprechenden Konzepte und Kompetenzen zum Bau dieser Häuser entwickelt.

Nur Unternehmen, die diese Herausforderungen annehmen werden mittelfristig Bestand haben!

Tags: , , ,

Kategorien: Allgemeines