Hausbau mit Wohlfühlklima

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Funktionsprinzip inVenter dezentrale Lüftung

17. März 2007 · Kommentar schreiben

Das System inVENTer® funktioniert in vier Phasen

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen das Funktionsprinzip des inVENTer® Lüftungssystems vor.

Phase 1:
Die warme Raumluft wird mittels Ventilator durch den Wärmespeicher nach draußen transportiert. Dabei gibt sie die Wärme an den Speicher ab (Wärmerückgewinnung mit einem keramischen Wärmespeicher)

Phase 2:
Nach 70 Sekunden ist der Wärmespeicher aufgeladen. Der Regler kehrt die Drehrichtung des Ventilators um.

Phase 3:
Der Ventilator saugt nun von außen kalte aber frische Luft an. Die Luft strömt durch den warmen Wärmespeicher in den Raum und erwärmt sich dabei fast auf Raumtemperatur.

Phase 4:
Nach 70 Sekunden ist der Wärmespeicher ausgekühlt. Der Regler kehrt die Drehrichtung des Ventilators abermals um, so dass das System wieder den Zustand der Phase 1 erreicht.

Dieses Prinzip erfordert den paarweisen Betrieb der Lüfter!

Kategorien: InVenter

Die Bedeutung der Lüftung

17. März 2007 · Kommentar schreiben

Angenehmes Raumklima und hygienisch unbedenkliche Raumluftqualität sind Grundlage für gesundes Wohnen und Wohlbefinden. Dies ist die vorrangige Aufgabe der Wohnungslüftung. Maßstab für „gute Luft“ ist die Qualität unbelasteter Außenluft.

Belastungen der Raumluft stammen aus unterschiedlichen Quellen. Zum einen gelangen Schadstoffe mit der Außenluft ins Gebäude, zum anderen gibt es im Wohnbereich innere Emissionsquellen.

Der Mensch selbst, aber auch Baumaterialien, Einrichtungsgegenstände, Heiz- und Kochgeräte, Haustiere, Pflanzen, Textilien und Nahrungsmittel emittieren eine Vielzahl von Stoffen.

Zu den wichtigsten gehören:

- Kohlendioxid (CO2)
- Wasserdampf
- radioaktive Stoffe
- Mikroorganismen
- Geruchsstoffe
- giftige Gase und Dämpfe
Die sinnvolle Strategie zum Erreichen einer guten Raumluftqualität lässt sich mit drei Schritten beschreiben:

1. weitgehendes Vermeiden innerer Emissionsquellen oder gegebenenfalls deren dichter Einschluss,
2. effiziente Abfuhr von lokaliserbaren Emissionen durch geeignete Luftführung,
3. ausreichende Verdünnung nicht lokalisierbarer Emissionen durch Luftaustausch, ggf. unter Filterung der Außenluft

Luftfeuchte

Die Höhe der Feuchteproduktion in Wohnungen hängt stark von Anzahl und Verhalten der Bewohner ab. Die direkte Feuchteabgabe eines Menschen beträgt bei leichter Tätigkeit und Lufttemperaturen um 20°C ca. 40g/h. Der Mensch selbst fühlt sich bei Raumlufttemperaturen um 20°C in einem weiten Bereich der Raumluftfeuchte wohl. Aus wohnmedizinischen Gründen sollte die relative Feuchte der Raumluft in der Heizperiode zwischen 30 und 60 % liegen.
Zum Entfeuchten einer beheizten Wohnung reicht während der Heizperiode ein Volumenstrom von ca. 30m³/h je Person aus. Bei Temperaturen um und unter 0°C genügen reduzierte Volumenströme. In der Übergangszeit und insbesondere im Sommer sind auch höhere Luftfeuchten normal und bauphysikalisch unkritisch.

Wieviel Luftwechsel ist nötig?

In Untersuchungen nach der Methode von Fanger (1992), vornehmlich in Bürogebäuden, haben sich sehr hohe Volumenströme als notwendig erwiesen, um eine ausreichend gute Beurteilung der Innenraumluftqualität zu erreichen. Umgerechnet ergaben sich zur Aufrechterhaltung einer mittleren Raumluftqualität Volumenströme von weit oberhalb 50m³/h je Person.
Aus den Überlegungen zu Feuchte, CO2 und Körpergerüchen lassen sich als Richtwert für den hygienisch notwendigen Volumenstrom 30m³ Frischluft je Person und Stunde ableiten. Je nach der Größe der Wohnfläche pro Person bedeutet dies Luftwechselraten zwischen 0,3/h in schwach und 0,8/h in dicht belegten Wohungen. Die ENEV2002 unterscheidet nicht mehr nach der Art der Nutzung, sondern legt im Wohnbereich einen minimalen Luftwechsel von 0,5 bzw. 0,4 nach Luftdichtigkeitsprüfung fest. Es wird in belüftete und unbelüftete Bereiche unterschieden. In sommerlichen Hitzeperioden sind während der kühlen Nacht- und Morgenstunden zur Kühlung der Wohnung zwar höhere Luftwechselraten notwendig, diese können jedoch über geöffnete Fenster erzielt werden, ohne dass dies zu Heizenergieeinsatz oder Raumklimaproblemen führt. [Quelle: "Gute Luft will geplant sein" - Seminar-Dokumentation]

Lüften mit dem inVENTer®

Der inVENTer ist ein einfaches und hocheffizientes Lüftungssystem zur Lösung Ihrer Lüftungsprobleme. Mit diesem Lüftungssystem lassen sich Gerüche, Schadstoffe und Luftfeuchtigkeit sicher abtransportieren. Da alle Geräte in die Außenwand eingebaut werden, benötigen Sie kein Rohrleitungssystem. Die Rohrleitungen verursachen nicht nur Kosten, sondern oft auch Schall- und Hygieneprobleme.

Durch die einfache Zerlegbarkeit des inVENTer Lüftungssystems gelingt es Ihnen in einer Minute, die Geräte auf Verunreinigungen zu kontrollieren und gegebenenfalls zu reinigen. Die Staubfilter lassen sich mehrfach auswaschen. Der Wärmespeicher ist aus Keramik und kann im Geschirrspüler gereinigt werden. Warmes Wasser und ein Reinigungsmittel genügen jedoch meistens.

Im Gegensatz zu zentralen Lüftungssystemen gibt es bei inVENTer Systemen geringere Probleme mit Trockenheit der Luft. Wärmetauscher üblicher Bauart saugen in der Problemzeit Winter frische aber trockene Luft von draußen an und erwärmen sie. Dabei verringert sich die relative Außenluft durch die Mikrokondensation der Raumluft im kalten Wärmespeicher.

Die Luftfeuchtigkeit wird bei dem System inVENTer ganzjährig als angenehm empfunden. Der Staubgehalt der Raumluft verringert sich ebenfalls durch den Filter des Lüftungssystems.

Pollenfilter können in der Pollenflugzeit verwendet werden. In dieser Zeit halbiert sich etwa der Luftdurchsatz.

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Neue DIN-Normen für die Wohnraum-Lüftung gelten voraussichtlich ab Anfang 2008

18. Februar 2007 · 5 Kommentare

 Wie die Firma Pluggit in Ihrem Blog berichtet werden die neuen DIN-Normen betreffend die Lüftung in Wohnräumen wahrscheinlich Anfang 2008 Gültigkeit erlangen. Im Prinzip bedeutet die Neuregelung der DIN 1946-6, daß für jeden Neubau ein Nutzerunabhängiges Lüftungskonzept erstellt werden muß und im Endergebnis in jedem Neubau eine Lüftungsanlage eingebaut werden wird. Wird das nicht getan, können auf Planer und ausführendes Bauunternehmen erhebliche Haftungsrisiken zukommen.

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Wohnungslüftung -eine Information des IEMB an der TU Berlin

4. Februar 2007 · Kommentar schreiben

In diesem Ratgeber des IEMB der TU Berlin aus dem Jahr 1997 werden sehr kurz und prägnant die wesentlichen Grundlagen der Wohnungslüftung dargestellt und auf die zunehmende Notwendigkeit der maschinellen Lüftung hingewiesen. Wir sind nun 10 Jahre weiter und auch in diesem Zeitraum hat sich die Bautechnik gewaltig weiterentwickelt. Meines Erachtens gehören Anlagen zur kontrollierten Wohnungslüftung heute zum Stand der Technik und sollten in keinem Neubau fehlen.

Etwas weiter in die Tiefe geht ein Beitrag des Instituts aus dem Jahre 2005. Hier werden die Konsequenzen aus der Überarbeitung der DIN 1946-6 diskutiert. Bereits bei der Ausführungsplanung und Bausausführung muß  eine ausreichende nutzerunabhängige Lüftung berücksichtigt werden. In der Konsequenz bedeutet dies im Prinzip, daß jeder Neubau mit einer Lüftungsanlage ausgestattet sein sollte, um evtl. Haftungsrisiken zu vermeiden.

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Absatz von Lüftungssystemen nimmt rasant zu.

1. Februar 2007 · Kommentar schreiben

Wie die Internetseite Baulinks heute schreibt, hat der Absatz von Wohnungslüftungssystemen seit dem Inkrafttreten der Wärmeschutzverordnung 1995 rasant zugenommen. Mittlerweile werden sie von immer mehr Bauherren als Stand der Technik erkannt. Darüber hinaus steigen auch die Anforderungen an den energetischen Standard der Häuser und diese sind nur mit einer kontrollierten Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung zu erreichen.

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Ratgeber zur Lüftung in Wohngebäuden

28. Januar 2007 · Kommentar schreiben

Auf der Internetseite des Hessischen Ministeriums stehen zwei Ratgeber bereit, die sich mit der Wohnungslüftung allgemein und der kontrollierten Be- und Entlüftung mit mechanischen Lüftungsanlagen befassen und dem interessierten Bauherrn eine grundlegende Information geben können.

Die Bedeutung der Lüftung in modernen Wohngebäuden, aber auch in energetisch sanierten Altbestandsgebäuden ist nicht zu überschätzen. Sie ist wichtig für unser Wohlbefinden, unsere Gesundheit, aber auch für die Ableitung von Schadstoffen in der Luft. Häufig kann es durch unsachgemäße Lüftung aber auch durch handwerkliche oder planerische Fehler zu Problemen und auch zur Schimmelbildung kommen. Die Rechtsprechung nimmt da  zunehmend die bauausführenden Unternehmen und die Planer in die Verantwortung, wenn sich nachweisen läßt, daß der Schimmel aufgrund von vermeidbaren planerischen oder handwerklichen Fehlern entstanden ist.

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Wohlfühlklima: Schadstoffe und Gerüche bestimmen und vermeiden.

24. Januar 2007 · Kommentar schreiben

Wir verbringen den größten Teil des Tages – etwa 20 Stunden – in geschlossenen Räumen, die meiste Zeit davon in den eigenen vier Wänden. Ein gute Qualität der Innenraumluft ist als von großer Bedeutung für unsere Gesundheit. Leider wird diese Selbstverständlichkeit zu wenig beachtet. Denn nicht nur Verhalten und Nutzungsgewohnheiten der Bewohnerinnen und Bewohner, sondern auch Materialien und Produkte, mit denen die Gebäude errichtet wurden oder die Wohnung ausgestattet ist, können bedeutsame Quellen für Schadstoffe sein.

Basierend auf einem gemeinsamen Forschungsprojekt der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung und  der TU  Berlin im Auftrag des Umweltbundesamtes, wurde nun eine Broschüre herausgegeben, die sich mit diesem Problembereich befasst. Sie steht zum kostenlosen Download bereit.

Mit Blick auf die Energieeinsparverordnung könnte sich dieses Problem verschärfen, da die geforderten Wärme dämmenden und Gebäude abdichtenden Maßnahmen zu einem geringeren  natürlichen Luftwechsel in Gebäuden und damit zu einer Anreicherung unerwünschter Stoffe in der Raumluft führen.

Die Broschüre soll also zum einen für diesen Problembereich sensiblilisieren aber auch Hinweise geben, die man beim Kauf verschiedener Produkte beachten sollte.

Eine ergänzende Möglichkeit um die Schadstoffe in der Raumluft zu verringern ist es beim Bau oder der Renovierung eines Hauses oder Wohnung eine Lüftungsanlage einzubauen, die in geeigneter Weise die Schadstoffe ins Freie abführt.

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Trockene Heizungsluft schafft Gesundheitsprobleme

3. Januar 2007 · Kommentar schreiben

Wenn im Winter die Wohnungen beheizt werden, wird die Luft in den Räumen, relativ gesehen, trockener. Es entsteht die bekannte trockene Heizluft , die für viele Menschenein echtes Gsundheitsproblem darstellt. Ein Erwachsener benötigt pro Tag zwischen 11.500 und 14.500 Liter Atemluft, was bis zu 20.000 Ein- und Ausatmungsvorgänge über die Nase und den Rachenraum erfordert.

Da trockene Raumluft die Sauerstoffaufnahme und den Sauerstofftransport behindert, kommt es leicht zu Unwohlsein, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche. Zudem steigt bei trockener Raumluft die Anfälligkeit für Infektionen und Atemwegserkrankungen. Was mit einem leichten Husten oder Schnupfen beginnt, kann sich schnell zu einer handfesten Erkältungserkrankung entwickeln. Und gerade im Winter ist es keineswegs nur die Abkühlung des Körpers, die der Widerstandskraft schadet. Vielmehr ist heute nachgewiesen, dass die Austrocknung der Schleimhäute in Folge zu trockener Raumluft für die deutlich erhöhte Anfälligkeit für Infektionen und Atemwegserkrankungen verantwortlich ist. Zur Vermeidung dieser Anfälligkeit und zur richtigen Gesundheitsvorsorge empfiehlt Prof. Dr.-Ing. Pfeiffenberger, Vorsitzender des Fachinstitutes Gebäude-Klima e.V., Bietigheim-Bissingen, in Wohn- und Büroräumen eine relative Raumluftfeuchte zwischen 40 und 50 Prozent. Um diese Werte gerade in der Heizperiode einzuhalten, sind Luftbefeuchter erforderlich, wobei man jedoch, so Prof. Pfeiffenberger, nur hygienisch unbedenkliche Geräte, beispielsweise elektrische Dampfbefeuchter, einsetzen sollte.

(Quelle: Fachinstitut Gebäude Klima E.V. Bietigheim-Bissigheim)

Dieses Problem tritt regelmäßig auf, wenn Radiatorenheizkörper eingesetzt werden um Konvektionswärme zu erzeugen. Wird mit der Heizung hauptsächlich Strahlungswärme erzeugt, ist das für die Gesundheit förderlicher. Auch beim Neubau eines Hauses kann man mit der Auswahl der Baustoffe wie z.B. Lehm oder Blähton bereits Materialien einsetzen, die Luftfeuchtigkeitsregulierend wirken. 

Kategorien: Acalor · Allgemeines · InVenter

Bauvorhaben für ein individuell geplantes VarioCompact 132 in Hof Triwalk

27. Dezember 2006 · Kommentar schreiben

Familie D. von der Firma ACALOR-Technik Scheel KG in Lübow bei Wismar bauen wir gerade ein geputztes Haus vom Typ VarioCompact 132 in Hof Triwalk bei Wismar. Wir haben den Kataloggrundriss entsprechend der individuellen Vorstellungen von Familie D. modifiziert. Die Ausstattung ist etwas umfangreicher gegenüber unserem Standard. So wird selbstverständlich eine ACALOR-Wärmepumpenheizung eingebaut (http://www.acalor.de) sowie eine dezentral aufgebaute kontrollierte Be- und Entlüftung vom Typ Inventer (http://www.brueggemann-energiekonzepte.de/) . Für die bessere Strahlungswärmeabgabe wird das Haus im Erdgeschoß komplett gefliest.Da das Bauvorhaben im Bereich einer Abrundungssatzung liegt, konnten wir leider erst Mitte Oktober mit dem Bau beginnen. Vor Weihnachten haben wir den Rohbau geschlossen, die Schweißbahn  und das Wärmedämmverbundsystem eingebaut. Nun ist die Reihe an dem Bauherr, der die Heizungsanlage in Eigenleistung einbaut und die Elektroinstallation vornimmt.

Vielleicht kann S.D. für mich mal die Strahlungswärme der Innenwände messen. Ich hatte neulich den Eindruck, das unsere Blähton-Innenwände in Verbindung mit der ACALOR-Wärmepumpenheizung ungewöhnlich warm sind.

Hier einige Bilder von dem Bauvorhaben geschossen kurz vor Weihnachten 2006:

VarioCompact 132    VarioComact 132 II

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Wohlfühllüftung mit Inventer

1. Dezember 2006 · Kommentar schreiben

Gerne bauen wir in unsere Blähtonhäuser in Kombination mit der ACALOR-Wärmepumpenheizung die Wechsellüfter der Firma Inventer ein (http://www.inventer.de). Der Vorteil dieses Systems ist unter anderem, das es einfach und preiswert zu installieren ist und im laufenden Betrieb vom Benutzer wenig Wartung verlangt.

Wir haben z.B. eine Baufamilie hier im Lauenburgischen bei der wir genau diese Kombination eingebaut haben. Sie freut sich über die kuschelige Strahlungswärme der Acalor-Heizung und er ist glücklich seine Zigarrillos nun gelegentlich mal im Hause rauchen zu dürfen. Denn dank der Inventerlüftung riecht es im Haus nicht nach kaltem Zigarrenqualm. Ich will hier nun sicherlich keine neuen Argumente für Raucher einführen, aber ich denke dies zeigt die zuverlässige Arbeitsweise der Lüfter.

Funktionprinzip der Inventer-Lüftung:

Inventer ist eine dezentral aufgebaute Lüftungsanlage mit Wärmerrückgewinnung. Jeder Inventer besteht aus einem keramischen Wärmespeicher und einem kleinen Ventilator mit Gleichstrommotor. Diese sitzen in einem Gehäuse und werden in der senkrechten Wand etwa in Sturzhöhe eingebaut.

Das System arbeitet in vier Phasen:

Phase 1: Die warme Raumluft wird mittels Ventilator durch den Wärmespeicher nach draußen transportiert. Dabei gibt sie die Wärme an den keramischen  Wärmespeicher ab. (Wärmerückgewinnung)

Phase 2: Nach ca. 70 sec ist der Wärmespeicher aufgeladen. Der Regler kehrt die Drehrichtung des Ventilators um.

Phase 3: Der Ventilator saugt nun von außen kalte aber frische Luft an. Die Luft strömt durch den warmen Wärmespeicher in den Raum und erwärmt sich dabei fast auf Raumtemperatur.

Phase 4: Nach 70 sec ist der Wärmespeicher ausgekühlt. Der Regler kehrt die Drehrichtung des Ventilators abermals um, so dass das System wieder den Zustand der Phase 1 erreicht.

 Für mich ist die Wärmerückgewinnung aber nur ein angenehmes Nebenprodukt. Im Vordergrund stehen für mich ein angenehmes Raumklima und eine hygienisch unbedenkliche Raumluftqualität.  Klasse finde ich auch die Wartungsarmut des Systems. Bei Bedarf stellt man die Wärmespeicher einfach in den Geschirrspüler und dreht den Knopf – fertig! Und das alles zu angenehm niedrigen Einbaukosten!

Kategorien: InVenter