Feinstaubbelastungen durch Kaminöfen

In der jüngeren Vergangenheit sind die Feinstaubbelastungen durch Kaminöfen zunehmend diskutiert worden.

Vor Feinstaubbelastungen durch kleine und mittlere Holzfeuerungsanlagen warnt das auch Umweltbundesamt und plant die Emissionsgrenzwerte zu senken. Doch von der Art und Alter des Kaminofens hängt ab, wie hoch die Feinstaubbelastung tatsächlich ist.

Wichtig ist dafür zu sorgen, daß bei der Verbrennung eine angemessene Luftzufuhr besteht  und das daß Holz ausreichend lange gelagert worden ist (2 bis 3 Jahre).

Wichtig ist auch, dass die Technik des Gerätes den heutigen Anforderungen entspricht. In den vergangenen Jahren ist die Verbrennungstechnik kontinuierlich verbessert worden, so dass einerseits die Effizienz bei der Verbrennung gesteigert und gleichzeitig die Emissionen gesenkt werden konnten. Zwar hat die Verbrennung fester Brennstoffe an der Gesamtmenge des Feinstaubes nur einen geringen Anteil, aber der Einklang zwischen Gerätetechnik, geeigneter Brennstoffwahl und richtiger Handhabung ist grundsätzlich wichtig für Mensch und Umwelt.

Der Feinstaub wird übrigens nicht nur über den Schornstein nach draußen geführt sondern bei qualitativ sehr schlechten Öfen auch an den Innenraum emittiert und beinträchtigt so die Gesundheit der Bewohner unmittelbar. Daher wird regelmäßiges und häufiges lüften empfohlen.

Hier zwei Links zu Hintergrundpapieren des UBA und des BMU: http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/hintergrund/holzfeuerung.pdf

sowie:

http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/feinstaub_biomasse.pdf

 

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