Zur Diskussion um den Feinstaub bei Pelletheizungen.

In der jüngeren Diskussion um die Feinstaubemissionen bei Kaminöfen und anderen Scheitholzheizungen sind auch die Pelletöfen in den Blickwinkel geraten. Der DEPV (DeutscherEnergiePelletVerband) geht nun in die Offensive und schreibt in einem einem Artikel für die Internet-Seite Haustechnikdialog sogar davon, daß die Pellets zur Lösung des Feinstaubproblems beitragen können. Eine sehr gewagte These meine ich, wenn man die Werte mit denen moderner Gas- oder Ölheizungen vergleicht. Der vollständige Artikel:  Pellets lösen Feinstaubproblematik

Für vorstellbar halte ich allerdings, das die biologische Reaktivität des Feinstaubs aus Holzverbrennung geringer ist als die von Dieselruß. Diese Hypothese bedarf aber sicherlich der genaueren Überprüfung.

Ich nehme an, das die Emissionswerte der Pelletöfen  in Versuchsständen bei Vollastbetrieb ermittelt werden. Moderne Niedrigenergiehäuser benötigen aber häufig (zumindest in der Übergangszeit) nur eine Heizleistung zwischen 3 und 8 kWh. In der Praxis wird also der Pelletofen auf die kleinste Verbrennungsstufe gestellt und läuft im Teillastbetrieb mit einer suboptimalen Verbrennung und hoher Feinstaubemmission.

M.E. ist der Pelletofen einer von vielen Wegen zur Lösungen zur Lösung unseres Energieproblems. Aber nicht in jedem Fall stellt er die optimale Lösung dar. So meine ich das in einem modernen EfH-Neubau in der Stadt aufgrund der Emmissionsproblematik eine niedrig modulierende Gasheizung oder eine Wärmepumpe die bessere Lösung ist.

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