Stellungnahme des UBA zur Wärmepumpe in der Erdwärme-Zeitung-Online

Die Erdwärmezeitung-Online hat beim UBA angefragt, warum Wärmepumpen nicht in die Förderung des Marktanreizprogramms einbezogen werden. In diesem Beitrag wird die Stellungnahme des UBA formuliert von Dipl. Ing Jens Schuberth veröffentlicht. Im wesentlichen werden die Wärmepumpen als nicht förderungswürdig angesehen, weil sie Ihre Antriebsenergie, den Strom aus dem herkömmlichen Energiemix beziehen d. h. aus Kohle und Strom. Biomasseheizungen wie Pellet- oder Scheitholzheizungen sind wesentlich besser, da sie weniger Treibhaugasemissionen erzeugen würden. Immerhin wird eingräumt, daß die Wärmepumpen in diesem Punkt noch um 35 % besser seien als Gas-Bernwertheizungen.

Sehr interessant sind die auf diese Stellungnahme folgenden Kommentare, die m.E. beide in Ihrer Einschätzung das Ziel treffen. Pelletheizungen sind sicherlich eine gute und praktikable Lösung – aber nicht für jede Anwendung und in jedem Fall. Auch sind unsere nutzbaren Holzvorräte nicht groß genug, um auschließlich auf diese Technik zu setzen. Auch die Wärmepumpen haben Ihre Berechtigung und sind ökologisch oftmals vorteihafter als Gasbrennwertheizungen. Beide Techniken haben ihre Berechtigung, aber man kann schon die Frage stellen ob die einseitige Förderung der Biomasseheizungen nicht vielleicht zu einem guten Teil auch ideologisch bestimmt ist. Für die Wärmepumpe spricht jedenfalls der Markterfolg auch ohne die Förderung aus dem Marktanreizprogramm.

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