Die Bedeutung der Lüftung

Angenehmes Raumklima und hygienisch unbedenkliche Raumluftqualität sind Grundlage für gesundes Wohnen und Wohlbefinden. Dies ist die vorrangige Aufgabe der Wohnungslüftung. Maßstab für „gute Luft“ ist die Qualität unbelasteter Außenluft.

Belastungen der Raumluft stammen aus unterschiedlichen Quellen. Zum einen gelangen Schadstoffe mit der Außenluft ins Gebäude, zum anderen gibt es im Wohnbereich innere Emissionsquellen.

Der Mensch selbst, aber auch Baumaterialien, Einrichtungsgegenstände, Heiz- und Kochgeräte, Haustiere, Pflanzen, Textilien und Nahrungsmittel emittieren eine Vielzahl von Stoffen.

Zu den wichtigsten gehören:

– Kohlendioxid (CO2)
– Wasserdampf
– radioaktive Stoffe
– Mikroorganismen
– Geruchsstoffe
– giftige Gase und Dämpfe
Die sinnvolle Strategie zum Erreichen einer guten Raumluftqualität lässt sich mit drei Schritten beschreiben:

1. weitgehendes Vermeiden innerer Emissionsquellen oder gegebenenfalls deren dichter Einschluss,
2. effiziente Abfuhr von lokaliserbaren Emissionen durch geeignete Luftführung,
3. ausreichende Verdünnung nicht lokalisierbarer Emissionen durch Luftaustausch, ggf. unter Filterung der Außenluft

Luftfeuchte

Die Höhe der Feuchteproduktion in Wohnungen hängt stark von Anzahl und Verhalten der Bewohner ab. Die direkte Feuchteabgabe eines Menschen beträgt bei leichter Tätigkeit und Lufttemperaturen um 20°C ca. 40g/h. Der Mensch selbst fühlt sich bei Raumlufttemperaturen um 20°C in einem weiten Bereich der Raumluftfeuchte wohl. Aus wohnmedizinischen Gründen sollte die relative Feuchte der Raumluft in der Heizperiode zwischen 30 und 60 % liegen.
Zum Entfeuchten einer beheizten Wohnung reicht während der Heizperiode ein Volumenstrom von ca. 30m³/h je Person aus. Bei Temperaturen um und unter 0°C genügen reduzierte Volumenströme. In der Übergangszeit und insbesondere im Sommer sind auch höhere Luftfeuchten normal und bauphysikalisch unkritisch.

Wieviel Luftwechsel ist nötig?

In Untersuchungen nach der Methode von Fanger (1992), vornehmlich in Bürogebäuden, haben sich sehr hohe Volumenströme als notwendig erwiesen, um eine ausreichend gute Beurteilung der Innenraumluftqualität zu erreichen. Umgerechnet ergaben sich zur Aufrechterhaltung einer mittleren Raumluftqualität Volumenströme von weit oberhalb 50m³/h je Person.
Aus den Überlegungen zu Feuchte, CO2 und Körpergerüchen lassen sich als Richtwert für den hygienisch notwendigen Volumenstrom 30m³ Frischluft je Person und Stunde ableiten. Je nach der Größe der Wohnfläche pro Person bedeutet dies Luftwechselraten zwischen 0,3/h in schwach und 0,8/h in dicht belegten Wohungen. Die ENEV2002 unterscheidet nicht mehr nach der Art der Nutzung, sondern legt im Wohnbereich einen minimalen Luftwechsel von 0,5 bzw. 0,4 nach Luftdichtigkeitsprüfung fest. Es wird in belüftete und unbelüftete Bereiche unterschieden. In sommerlichen Hitzeperioden sind während der kühlen Nacht- und Morgenstunden zur Kühlung der Wohnung zwar höhere Luftwechselraten notwendig, diese können jedoch über geöffnete Fenster erzielt werden, ohne dass dies zu Heizenergieeinsatz oder Raumklimaproblemen führt. [Quelle: „Gute Luft will geplant sein“ – Seminar-Dokumentation]

Lüften mit dem inVENTer®

Der inVENTer ist ein einfaches und hocheffizientes Lüftungssystem zur Lösung Ihrer Lüftungsprobleme. Mit diesem Lüftungssystem lassen sich Gerüche, Schadstoffe und Luftfeuchtigkeit sicher abtransportieren. Da alle Geräte in die Außenwand eingebaut werden, benötigen Sie kein Rohrleitungssystem. Die Rohrleitungen verursachen nicht nur Kosten, sondern oft auch Schall- und Hygieneprobleme.

Durch die einfache Zerlegbarkeit des inVENTer Lüftungssystems gelingt es Ihnen in einer Minute, die Geräte auf Verunreinigungen zu kontrollieren und gegebenenfalls zu reinigen. Die Staubfilter lassen sich mehrfach auswaschen. Der Wärmespeicher ist aus Keramik und kann im Geschirrspüler gereinigt werden. Warmes Wasser und ein Reinigungsmittel genügen jedoch meistens.

Im Gegensatz zu zentralen Lüftungssystemen gibt es bei inVENTer Systemen geringere Probleme mit Trockenheit der Luft. Wärmetauscher üblicher Bauart saugen in der Problemzeit Winter frische aber trockene Luft von draußen an und erwärmen sie. Dabei verringert sich die relative Außenluft durch die Mikrokondensation der Raumluft im kalten Wärmespeicher.

Die Luftfeuchtigkeit wird bei dem System inVENTer ganzjährig als angenehm empfunden. Der Staubgehalt der Raumluft verringert sich ebenfalls durch den Filter des Lüftungssystems.

Pollenfilter können in der Pollenflugzeit verwendet werden. In dieser Zeit halbiert sich etwa der Luftdurchsatz.

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