Entwurf für ein Wärmegesetz

Bundesumweltministerium und Bauministerium arbeiten zur Zeit an einem Wärmegesetz.

Wie Nutzung von Umweltwärme soll dann Pflicht werden. Gleichzeitig werden auch Mindestanforderungen an die Effizienz der Anlagen gestellt. Für Neubauten soll das Gesetz ab dem 1.1.2009 gelten, für Altbauten beginnt die Pflicht zur Umrüstung bei einer grundlegenden Renovierung. Begleitet werden soll die Pflicht durch eine „Kür“ -auch eine finanzielle Förderung der Umrüstung ist angedacht.

Bei dem Einsatz von Wärmepumpen muß dann mindesten eine Jahresarbeitszahl von 3,3 erreicht werden, nachgewiesen als das Ergebnis der Division der abgegebenen Wärmemenge durch die eingesetzten Strommenge (einschließlich Nebenverbraucher).

Wie wird das in der Praxis funktionieren? Kommt der Energiekontrolletti, um die Effizienz der Anlage nachzurechnen? Was, wenn z.B. die Erschließung der Wärmequelle zu klein ausgelegt ist. Muß der Eigentümer einer „Altanlage“ dann neue Sonden oder Erdkollektoren einbauen lassen? Bei „Neuanlagen“ wird es sicherlich eine Gewährleistung des Errichters für die zugesicherte Eigenschaft geben.

Wie will man die Effizienz von Direktkondensationsanlagen messen? Reichen da, z.B. bei Luftwärmepumpen mit Direktkondensation die gemessenen Werte von Prüfständen aus?

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Eine Antwort zu “Entwurf für ein Wärmegesetz

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