Wohn- Riester ab Januar 2008 möglich!

Das Bausparen soll als begünstigte Anlageform auch durch Riester-Bausparen gefördert werden.

Hierauf hat sich die Koalition geeinigt, um der rückläufigen Entwicklung beim Eigenheimbau entgegenzuwirken. Gefördert wird auch der Erwerb von Anteilen an Wohnungsbaugenossenschaften.

Aus der Pressemitteilung:

„Mit dem neuen Wohn-Riester haben die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes jetzt endlich eine echte Wahlfreiheit zwischen den verschiedenen Formen der Altersvorsorge“, erklärt Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee über die erzielte Einigung der Koalitionsfraktionen zur Förderung von Wohneigentum für die Altersvorsorge („Wohn-Riester“).

Die Einigung der Koalition sei ein positives Signal für die Bauwirtschaft, sagte Tiefensee auf der Delegiertenversammlung des GdW in Berlin. Insbesondere der seit Jahresbeginn rückläufige Bau von Ein- und Zweifamilienhäusern könne dadurch neue Impulse erwarten. Der Bund fördert das Bausparen mit derzeit zusammen rund 700 Millionen Euro jährlich.

„Mit dem Wohn-Riester werden mehr Menschen in ihren eigenen Wänden wohnen. Denn mit der neuen Förderung können sich auch Bürgerinnen und Bürgern mit niedrigeren Einkommen Wohneigentum als Teil der Altersvorsorge schaffen. Darüber hinaus werden die bisherigen Mieter in Zukunft die Möglichkeit haben, in einer Wohnungsgenossenschaft ein Dauerwohnrecht zu erwerben und auf diese Weise für das Alter vorzusorgen“, erklärte Tiefensee.

Mit der Einigung konnten zentrale Forderungen des Bauministeriums durchgesetzt werden: Die Wohnungsbauprämie bleibt erhalten – von nun an als zweckgebundene Förderung, nicht mehr wie bisher als allgemeines Sparguthaben -, und die Förderung wird über den Kauf oder Bau einer Wohnung hinaus auch auf das genossenschaftliche Wohnen ausgedehnt.

Mit der erzielten Einigung habe sich die von der SPD vertretene Position durchgesetzt, dass sich der „Wohn-Riester“ nahtlos in den für alle Riester-Förderungen geltenden Rahmen einfügen müsse. Damit steht die Immobilie nun gleichberechtigt neben anderen Formen der Altersvorsorge.

„Damit alle, die Wohneigentum zur Altersvorsorge nutzen wollen, rasch von der neuen Regelung profitieren, soll die Einigung zügig gesetzlich umgesetzt werden“, so Tiefensee.

Das Gesetz soll Mitte 2008 verabschiedet und dann rückwirkend zum 1. Januar 2008 gelten.

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