Wärmegesetz im Bundeskabinett

Wie Energynet und FAZ berichten soll ein das Wärmegesetz morgen in abgespeckter Form im Bundeskabinett verabschiedet werden. Es wurde schon länger über ein solches Gesetz nachgedacht. Nun wurde die ursprüngliche Idee entschärft und die Verpflichtung zur Umrüstung bei Altbauten aufgegeben, zugunsten einer verstärkten Förderung. Bei Neubauten wird der Einsatz regenerativer Energien vorgeschrieben. Und die Regelungen der EnEV werden verschärft. Ab 2009 müssen Neubauten 30 Prozent weniger Energie verbrauchen als jetzt. Damit wird das KfW-60 Haus Standard.

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3 Antworten zu “Wärmegesetz im Bundeskabinett

  1. Ein freistehendes Einfamilienhaus darf heute so ca. 120kWh/m²/a Primärenergie verbrauchen. 120 minus 30% sind 84kWh/m²/a.

    Ein KfW60 Haus darf max. 60kWh/m²/a verbrauchen.

    Gruß, Hendrik

  2. Du hast recht! Also sind die Vorschläge doch wieder etwas großzügig gefasst.

    Die Häuslebauer verlangen heute allerdings nach KfW-60-Häusern. Der Markt ist da eigentlich schon weiter, als es die Politik scheinbar ist.

    Und viele Bundesländer beabsichtigen ihre Wohnungsförderung umzustellen. In 2008 sollen nach meinemWissen z.B. in Hamburg im Wohneigentumprogramm nur noch KfW-40 Häuser gefördert werden.

  3. Hallo Hinnerek,

    du hast Recht. Die Politik will etwas regeln was der Markt selbst längst geregelt hat.

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