Primärenergiefakor und Anlagenaufwandszahl

Die EnEV berücksichtigt bei der Primärenergiebilanz auch die Energieverluste, die bei Erzeugung, Lagerung oder Transport des eingesetzten Energieträgers entstehen. Dieser Verlust spiegelt sich in dem Primärenergiefaktor wider mit dem bei der Energiebilanzierung der ermittelte Endenergiebedarf eines Neubaus multipliziert wird. Je höher dieser Faktor, desto „schlechter“ bzw. weniger umweltfreundlich ist der eingesetzte Energieträger.

Bedingt durch den immer weiter steigenden Anteil an Ökostrom wird der Primärenergiefaktor bei Anlagen deren wesentlicher Energieträger Strom ist immer günstiger.
Lag dieser Wert  bei der Berechnung von Wärmepumpen in der Vergangenheit bei 3,2, ist er nun über 2,8 auf 2,4 gesunken. In 2016 wird dieser Wert auf 1,8 sinken.

Zum Vergleich: Erdgas wird mit einem Primärenergiefaktor von 1,1 bewertet und Holz mit einem Faktor von 0,2, aber nur, wenn dieses in räumlicher Nähe zum geplanten Gebäude erzeugt wird, sonst gilt einWert von 1,2.
Dies hat zur Folge, dass sich die Anlagenaufwandszahl eP  beim Einsatz von ACALOR-Wärmepumpen weiter verbessert.

In der  Vergangenheit lag dieser je nach Haus bei  ca. 0,77, so fällt er aktuell auf ca. 0,67. Dieser niedrige Wert ist z.B. wichtig, wenn man z.B.  Mittel aus KfW-Förderprogrammen für Effizienz- oder Passivhäuser in Anspruch nehmen wollte.

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