Probleme sind dazu da, gelöst zu werden.

 

Ja, es gibt kritische Stimmen zu ACALOR und ja, es gibt Kunden, die noch zufriedener sein könnten. Das ist unser täglicher Ansporn. Auf einen sehr ausführlichen Beitrag, der auch online veröffentlicht wurde, wollen wir hier deshalb detailgenau eingehen. Um zu zeigen, welche Lösungen sich für die genannten Ungereimtheiten anbieten.

Einführung:

Die Aufheizphase dient dazu den Estrich spannungsfrei zu heizen. Je nach örtlichen Gegebenheiten und Außentemperatur dauert diese Phase unterschiedlich lange. Wenn im Haus eine Raumtemperatur von 23° erreicht wird, ist die Aufheizphase beendet und es beginnt das normale Heizen.

Thema 1: Extreme Geräuschentwicklung des Außenlüfters – warum?

In diesem Fall kamen mehrere Faktoren zusammen: Zum einen ein neu gebautes Haus mit viel Baufeuchte, die erst einmal rausgeheizt werden muss. Außerdem war die Außentemperatur im Januar schnell sehr stark abgefallen und zu guter Letzt war der Fühler, der das Abtauen steuert, nicht optimal platziert. Auch die Abtauphase war eventuell zu kurz eingestellt.

Früher hat man Gasheizungen regelmäßig überdimensioniert ausgelegt. So hatte man gewisse Reserven, für unterschiedliche örtliche Gegebenheiten oder Verteilungssysteme.  Wärmepumpen hingegen werden im übertragenen Sinne wie ein Maßanzug gefertigt. Größere Reserven sind nicht vorgesehen, sie würden die Effizienz der Gesamtanlage beeinträchtigen. In Häusern, die im Winter fertiggestellt werden, werden sie jedoch manchmal über das übliche Maß hinaus gefordert. Leider dann, auch wenn es eine absolute Ausnahmeerscheinung ist, mit der daraus resultierenden Geräuschkulisse.
Der ACALOR-Kundendienst konnte am Telefon spontan helfen und das Problem lindern. Durch das Versetzen des Temperaturfühlers im Verdampfer wurde das Lüftergeräusch deutlich reduziert. Es ist tatsächlich so: Bei neu gebauten Häusern muss sich die Technik immer erst einspielen. Im gewissen Maße ist die ACALOR-Wärmepumpe ein sich selbst regelndes System. Auch die optimale Lage für diesen Fühler muss manchmal abhängig von den örtlichen Gegebenheiten erst gefunden werden.

Unsere Monteure haben ihr Möglichstes getan, um für ihre Kunden schnellstmöglich vor Ort zu sein. Dass dazu verschiedene Montage- bzw. Servicetermine koordiniert werden mussten, ist bei einem serviceorientierten Unternehmen wie ACALOR unvermeidbar.

Sicherlich macht die Außenanlage Geräusche, gerade in dieser ersten Phase der Inbetriebnahme. ACALOR arbeitet aber ständig daran, diese Geräusche zu minimieren. So läuft der Lüfter jetzt drehzahlgeregelt und er hat Eulen-Flügel erhalten. Wo Luft bewegt wird, fallen zwangsläufig Geräusche an, das lässt sich leider nicht ganz abstellen. Zum Glück hält man sich im Winter, wenn die Anlage hauptsächlich arbeitet, nicht permanent draußen auf, um die Funktionstüchtigkeit akustisch zu überprüfen. Im Innenraum des Haus kam es im geschilderten Fall zu keinen Geräuschbelästigungen, das legen die Ausführungen des Kunden nahe

Thema 2: Die Temperatur im Haus ist nicht zufriedenstellend

Zuallererst hat hier das tolle Wohnklima der ACALOR-Wärmepumpe überzeugt – das freut uns zu hören! Dennoch ist das Ergebnis für die Bewohner nicht optimal – woran liegt das? Es spielen wieder ähnliche Faktoren wie bei Thema 1 eine Rolle:

Der Thermostat wurde „unfreiwillig“ im DG angebracht. Normalerweise wird dieser an einem schattigen Plätzchen im EG eingebaut. Es gab sicher einen guten Grund, warum der Fühler dort platziert wurde wo er jetzt ist. Vielleicht gab es  im EG  keinen geeigneten Platz?

Temperatur im Bad EG zu niedrig: Leider kenne ich dieses Haus und den Grundriss nicht. Liegt das Bad im EG vielleicht unmittelbar neben dem HWR? Oder saugt die Lüftungsanlage dort vielleicht ab und führt nicht genug warme Luft durch die Tür zu?

Erklärung:

Tests von ACALOR haben ergeben, dass die Überströmöffnungen (Tür) über die die Luft für das Bad angesaugt wird, ausreichend groß dimensioniert sein müssen. Wenn sie zu klein dimensioniert ist, wird der betreffende Raum eventuell zu stark abgekühlt, weil kühle Luft von außen über normale Undichtigkeiten ins Bad einströmt. Dadurch sinkt die Temperatur und die relative Luftfeuchte steigt an. Der Lüfter wird deshalb weiter arbeiten, es wird im Bad kühler, während es im übrigen Gebäude warm bleibt – die Heizung springt also nicht an, weil sie nicht muss.

Für die Brauchwassererzeugung wird ein relativ großes Luftvolumen benötigt. Der HWR ist ein Abluftraum. Der Lüfter soll die Luft aus dem Gebäude in den HWR führen. Die BWWP nutzt dann diese Luft. Es passiert das Gleiche, wie zuvor beschrieben. Wenn die Räume zu klein oder die Überströmöffnung (Tür) zu klein dimensioniert sind, wird der betreffende Raum eventuell zu stark abgekühlt, da kühle Luft von außen über normale Undichtigkeiten in den HWR einströmt. Dadurch sinkt die Temperatur. Der Lüfter arbeitet wahrscheinlich ungeregelt. Es wird im HWR kühler, während es im übrigen Gebäude warm bleibt und die Heizung also nicht anspringt. Zusätzlich benötigt die BWWP Wärme, die ihr aber nicht zur Verfügung steht.

Wie ist zu dem begegnen?

Die Tür der Absaugräume sollte also entweder mit einem ausreichend großen Spalt oder mit einem mindestens 150 cm² großen Lüftungsgitter  versehen werden. Schon ist das Problem gelöst.

An dieser Stelle zeigt sich ein Vorteil der Arbeitsweise von ACALOR: Auffälligkeiten beim Einsatz neuer Techniken oder durch neue Kombinationen bewährter Methoden werden von unseren Ingenieuren akribisch untersucht und schnellstmöglich abgestellt. Wir haben eine ganz andere Problemlösungskompetenz als der Heizungsbauer vor Ort. Unsere Erfahrungswerte in puncto Wärmepumpen beruhen auf ca. 300 – 400 installierten Systemen pro Jahr!

Thema 3: Die BWWP

Vermutlich ist der gerade beschriebene Ablauf zumindest teilweise auch hier zu beobachten: Die BWWP will mehr arbeiten, um das benötigte Brauchwasser zu erzeugen. Es strömt aber zu wenig Luft nach, daher läuft sie unnötig lange. Diese langen Laufzeiten mit voller Leistung sind natürlich nervig. Zu dieser Vermutung passt die Schilderung des Kunden, die Raumtemperatur im HWR würde abnehmen.

Der Körperschall, den eine solche BWWP erzeugt, ist ein weiteres Phänomen. Aber davon sind nicht wir allein betroffen. Jede Wärmepumpe, die innerhalb einer Gebäudehülle betrieben wird, kann Körperschall erzeugen. Die Frage ist auch hier, welche Gedanken ich mir als Hersteller bzw. Installateur mache, um diese Emission möglichst niedrig zu halten. ACALOR arbeitet daran. Ein erster Schritt ist das Unterlegen entsprechender Dämmmatten. Wir werden aber sicherlich auch mit dem Hersteller der BWWP Kontakt aufnehmen, um das Produkt schalltechnisch zu verbessern.

ACALOR steht mit dem Kunden, der mit den beschriebenen Problemen an uns herangetreten ist, in engem Kontakt. Für alle anderen gilt: Fragen Sie nicht das Internet, fragen Sie uns! Jederzeit!

http://www.acalor.de

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