Archiv der Kategorie: Acalor

Wie Menschen denken und leben, so bauen und heizen sie.

(PA) Ein Haus zu bauen, ist eine sehr persönliche Angelegenheit. Neben der Suche nach dem Traumhaus sind eine hohe Energie-Effizienz, die damit verbundene energetische Beratung und Kundenbetreuung für Bauherren von großer Bedeutung. In Deutschland wie auch auf europäischer Ebene spielen und erneuerbare Energiequellen eine gewichtige Rolle. Für alle, die sich als Bauherren für ein Wärme-System entscheiden müssen, gibt es keine einfachen Antworten auf die zu lösende Energiefrage. Aber es ist ein deutlicher Trend spürbar. Die in den letzten Jahren rasant gestiegenen Kosten für Öl und Gas sowie die Verknappung der fossilen Energieträger rücken die Vorteile der Wärmepumpe verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit. Auch die Bauherren Heike Herrmann und Jürgen Böltz aus dem Raum Stuttgart haben sich nach intensiver Information im Sektor *Wärmemarkt für eine Luft-Wärme-Direktheizung entschieden.

Luftiges Wärmekraftwerk
„Das Natürliche liegt so nahe“, deshalb setzte die Familie beim Bau ihres Einfamilienhauses auf eine Wärmequelle aus der Umwelt. „Die ACALOR-TECHNIK hat uns einfach überzeugt.“ Heike Herrmann und Jürgen Böltz haben ihr Einfamilienhaus mit einer Luft-Wärme-Direktheizung von ACALOR ausgerüstet.

Offene Räume, viel Licht und die Verwendung von Holz und natürlichen und ökologischen Baustoffen kennzeichnen den Baustil ihres Hauses. Die Architektur und das Energiespar-Konzept mit der einzigartigen Polarisolierung des Fertighausherstellers Danhaus stammen aus Skandinavien. „In unserem Haus wollten wir unbedingt ein gesundes Wohnklima mit einer homogenen Wärmeverteilung von der Decke bis zum Boden und gleichzeitig einen äußerst sparsamen und wartungsfreien Betrieb. Die Heizkosten der Zukunft sollen so niedrig wie möglich sein“, erzählt das Ehepaar. Dies wünschen sich heute die meisten Bauherren.

Bei einer ACALOR-Direktwärmepume wird die Wärme-Energie in der Außenluft mittels eines patentierten Verfahrens auf direktem Weg und ohne Verluste zum Heizen des Einfamilienhauses verwendet. Die gespeicherte Wärme wird direkt in die Kupferleitungen geführt, welche im Heizestrich aller Räume verlegt sind. Ohne Wärmetauscher, ohne Wasserpumpe, ohne aufwändige Steuerung, erklärt Jürgen Böltz, der einen Meisterbetrieb für Wärme-Kälte-Schall- und Brandschutz führt und als Gutachter im Vorbeugenden Brandschutz tätig ist.

Die Familie benötigt für die drei Geschoss-Ebenen ihres Hauses EG, OG und UG zwei Wärmepumpen. Dieses haben die Ingenieure von ACALOR für die insgesamt 240 Quadratmeter zu beheizende Wohn- und Nutzfläche berechnet. „Dass wir zwei Wärmepumpen benötigen, ist eigentlich optimal, da so auch das Untergeschoss separat über ein eigenes Raumthermostat geregelt werden kann“, freuen sich die Eltern von fünf inzwischen erwachsenen Kindern. Denn im Untergeschoss des Hauses haben sie eine 30 Quadratmeter große Einliegerwohnung mit Badezimmer und separatem Zugang eingerichtet, welche vorerst einmal von der jüngsten Tochter genutzt wird. Ein Zähler nimmt den Verbrauch der Wohnung separat auf. Die unabhängige Regelung im Untergeschoss gewährleistet, die Wärme bedürfnisgerecht einzustellen. Warmwasser wird über die Wärmepumpe EG/DG geregelt, steht also immer bereit. Als Warmwasser-Speicher hat Jürgen Böltz eine Ausführung mit 280 Liter Speicherkapazität gewählt. Der Speicher besitzt keinen Tauchsieder; die Aufheizung findet allein mit der Energie der Wärme-Direkt-Pumpe statt, die Beheizung erfolgt von außerhalb der Speicherwand, also ist auch der Behälter wartungsfrei.

Alle einzelnen Räume werden von ACALOR je nach entsprechend vorgesehener Nutzung mit Leitungsschleifen ausgestattet. Im Bad also eng, in den Schlafräumen weiter. „In einem Kellerraum lassen wir lediglich einen Heizring legen, hier werden Lebensmittel und Getränke gelagert“, erklärt Jürgen Böltz. Es ist wichtig, im Vorfeld anzugeben, welcher Bodenbelag vorgesehen ist. „Die höchste Wärme-Effizient erreicht man mit gefliesten Böden, dennoch haben wir selbst bis auf das Ess/Wohnzimmer und die Bäder in allen anderen Räumen Echtholzböden gewählt, auch in der Küche und der Diele. Einfach, weil wir keine großen Fans von Steinfußböden sind“. Die Vorlauftemperatur wird bei Parkett-Belag, welcher am besten verklebt wird, entsprechend höher eingestellt.

Auch über die eventuelle spätere Umnutzung von Räumen sollte sich ein Bauherr bereits in Planungen Gedanken machen, damit sie in den Berechnungen Berücksichtigung finden. Wenn beispielsweise ein Schlafzimmer später als Wohnraum fungieren soll, werden mehr Leitungsschleifen gelegt, welche später einfach dazu geschaltet oder ausgenommen werden können, sollte eine höhere oder niedrigere Raumtemperatur gewünscht sein.

Sommerfrische
Die Bedienung der ACALOR-Direktwärmepumpe ist einfach: „Wir stellen eine Wunschtemperatur von 20 Grad am Thermostat im EG ein und haben im OG und EG eine Durchschnittstemperatur von höchstens 22 Grad“. Es sind keine weiteren Regelungen notwendig. Die von ACALOR eröffnet aber noch weitaus mehr: Denn mit der Acalor-Fußbodenheizung kann man das Haus auch kühlen. „Uns wehte in diesem Sommer auch eine angenehm frische Brise durch’s Haus, während unsere Nachbarn über die Bruthitze im Haus stöhnten. Sobald die Temperatur nämlich über die eingestellte Wunschtemperatur klettert, reagiert die Anlage und stellt die *Kühlung ein. Unmerklich werden die Fußböden angenehm kühl und die Temperatur wird gehalten. „Wer einen Wintergarten auf der Sonnenseite des Hauses plant, dem rät Jürgen Böltz aber dringend, für eine umfassende Beschattung zu sorgen, denn ansonsten liefe die Kühlung in den Hochsommerphasen kontraproduktiv.

Ökologisch Sinnvoll – warmes Wasser zum Nulltarif.
„Läuft die Direktwärmepumpe, ist das Abfallprodukt warmes Wasser. Im Kühlprogramm schaltet die Aufbereitung des warmen Wassers automatisch zu“, erklärt Jürgen Böltz die ausgereifte ACALOR-Technik. „Bei der Aufbereitung des Warmwassers ist die Fußbodenheizung so ausgerichtet worden, dass die Abwärme aus der Produktion des Warmwassers direkt in die Bäder geleitet wird“. Eine tolle Idee, denn sonst könnte es im Hochsommer auf den Fliesen in den Bädern frisch werden, wenn die Kühlung läuft. Die Abwärme aus der Warmwasserbereitung steuert dem prima entgegen. „Unsere bodengleiche Dusche ist grade nass und schon wieder trocken, weil die Fliesen sich leicht erwärmen.“

Derweil laufen die beiden ACALOR-Wärmepumpen in Remseck synchron. „Geräuschmäßig ist jeder Nachbar zufrieden. Die Lüfter lassen höchstens ein Lüftchen wehen, nur wer direkt daneben steht und lauscht, nimmt den Betrieb des Pumpen-Systems überhaupt wahr. „ACALOR ist ein Baupartner, der uns wirklich richtig begeistert“, darin sind sich Heike Herrmann und Jürgen Böltz einig. Vor allem für große Familien sieht das Ehepaar bei der ACALOR-Technik auch noch einen weiteren Vorteil: die Kosten insgesamt für die Beheizung des Hauses werden sich kaum erhöhen, egal wie viele Personen wohnen und leben – Acalor bietet ein Wärmekonzept für das ganze Haus. Und das warme Wasser gibt es ja die Hälfte des Jahres ohnehin gratis.

Für den Fall einer rapiden Steigerung der Strompreise hat Jürgen Böltz die Installation einer Photovoltaik vorbereitet. „Forschung und Entwicklung, Effizienzsteigerung und Kostenreduktion der neuen Technologien der Solarenergie bieten sicherlich bald noch mehr Perspektiven“, glaubt das Ehepaar. Deshalb wurde diese Entscheidung vorerst zurückgestellt.
„Die Energiewende ist eine fundamentale Herausforderung, die über Parteigrenzen hinweg politische Kraft und Ausdauer verlangt“, weiß Heike Herrmann, die als parlamentarische Referentin auch beruflich mit diesem Thema befasst ist. „Bei der Gestaltung der Energiewende sind solche innovativen nachhaltigen Konzepte wie die von ACALOR wegweisend“, betont Heike Herrmann. Im Verbund mit einer hocheffizienten Wärmedämmung des Gebäudes kommen alle Pluspunkte der ACALOR-Luft-Wärme-Direktheizung zum Tragen. Die Bauherren sind sich sicher, dass sie nach der ersten langen Heizperiode glücklich sagen können: „Uns war es noch nie so preiswert so warm wie heute.“
INFO:
Die Bauherren haben ihren Hausbau auf einer eigenen Homepage dokumentiert. Weitere Informationen über die Luft-Wärme-Direktheizung von ACALOR, die Planung und die Montage sind dort nachzulesen: http://www.dani-danhaus.de
Auch werden dort fortlaufend die Kosten des Verbrauchs nach Inbetriebnahme dokumentiert. Weitergehende Informationen zur ACALOR-Direkt-Wärmepumpe finden Sie unter http://www.acalor.de

(Bildquellen, wenn nicht anders angegeben: Heike Herrmann)

Veröffentlicht auf http://www.presseanzeiger.de

Neue Raumthermostaten bei ACALOR ermöglichen Lastmanagement

Mit neuer Optik und neuen Funktionen kommen die neuen ACALOR-Raumthermostaten von ACALOR auf den Markt.

So ist in Zukunft eine Kommunikation zwischen PV-Anlage bzw. Batteriespeicher und ACALOR Raumthermostat möglich. Die ACALOR-Luftwärmepumpe läßt sich damit so steuern, dass sie bevorzugt zu den Zeiten in denen selbstproduzierter Strom zur Verfügung steht, auch Wärme bzw. warmes Wasser produziert.

Weiter gedacht ist auch eine Überlegung die  thermische Masse des  Gebäudes als Energiespeicher für Wärme oder Kälte  zu Nutzen. Eine innovative Idee elektrisches ( z.B. Batteriespeicher) Lastmanagement und  nichtelektrisches Lastmanagement (z.B. Masse des Gebäudes) effektiv zu kombinieren.

Thermisches Lastmanagement würde man realisieren, indem man in Zeiten von selbstproduziertem Stromüberschuß die Temperatur im Gebäude leicht erhöht und so die Masse des Gebäudes als Speicher nutzt.

Die neue ACALOR- Steuerung ermöglicht auch die Einbindung in intelligente Stromnetze (Smart Grid). So wäre es, bei Einsatz geeigneter Zähler, z.B. möglich von im Tagesverlauf schwankenden Strompreisen zu profitieren.

 

ACALOR ist Vorreiter bei der Verwendung umweltfreundlicher Kältemittel in Wärmepumpen!

Schon seit Einführung der ACALOR-Direktwärmepumpe verwendet ACALOR das umweltfreundliche und auch sehr effiziente Kältemittel Propan (R290).

Dies nicht ohne Grund:

Im Vergleich zu synthetischen Kältemitteln ist die Effizienz von Propan sogar höher.

Es kann nicht zu Wasserschäden im Haus durch defekte Fußbodenheizungsrohre kommen. ACALOR hat seit 20 Jahren ca. 4.000.000 lfm. Kupferrohre blank im Heizestrich verlegt. Kupferrohre bleiben dicht und verrotten nicht. Einen Verschleiß durch mitgerissene Partikel oder  eine Verschlammung gibt es nicht.  Sie haben sicher eine höhere Lebensdauer als Kunststoff- oder Mehrschichtverbundrohre. Die Effizienz bleibt beim Einsatz von Propan in Kupferrohren immer gleich.

Auch ist das Kältemittel Propan wesentlich umweltfreundlicher als synthetische Kältemittel.

In Kühl- und Gefriergeräten wird Propan aufgrund dieser Eigenschaften schon seit längerem als bevorzugtes Kältemittel eingesetzt. Wegen der Brennbarkeit müssen jedoch besondere sicherheitstechnische Maßnahmen beachtet werden, die aber bei ACALOR gelöst sind.

Ein beliebtes Kältemittel bei vielen Herstellern von Wärmepumpen ist z.B. FKW R407C. Dieser Stoff ist ein extrem schädliches Treibhausgas und extrem schädlich für die Erwärmung der Erdatmosphäre.   Dadurch entwickeln sich auch die kleinen Kältemittelmengen (zwischen 1 und 3 kg bei Einfamilienhausanlagen) als Problem.
Falls beispielsweise 2 kg des Kältemittels FKW R407C in die Atmosphäre gelangen, entwickeln diese dort den gleichen Einfluss auf das Klima wie 5,6 Tonnen Kohlendioxid.  Interessant ist in diesem Zusammenhang auch dieser Artikel von Herrn Prof. Volker Quaschning.

Aus diesem Grund hat die EU im Jahre 2014 die Verordnung Nr. 517 mit Gültigkeit ab dem 1.1.2015 erlassen. Ziel dieser Verordnung ist der Umweltschutz durch die Verminderung der Emissionen von fluorierten Treibhausgasen.

Umgesetzt werden soll diese Verordnung im Wesentlichen durch folgende Maßnahmen:

–  Regeln für den Umgang mit fluorierten Treibhausgasen.

– Auflagen für das Inverkehrbringen von Erzeugnissen bzw. Produkten die fluorierte  Treibhausgase enthalten.

– Auflagen für die Verwendung dieser Erzeugnisse bzw. Produkte.

– Umfangreiche Prüf- und Dokumentationspflichten sowohl für denjenigen der diese Erzeugnisse in den Verkehr gebracht hat, als auch für denjenigen der diese Produkte bzw. Anlagen betreibt.  Es gibt für die Dichtheitsprüfungen  inkl. Prüfberichte Übergangsfristen bis zum 1.1.2017. Ab diesem Zeitpunkt müssen diese in regelmäßig wiederkehrenden Abständen wiederholt werden. Verantwortlich ist der Betreiber der Anlage.

Insgesamt wird die Umsetzung dieser Verordnung sicherlich dazu führen, das auch bei Wärmepumpen vermehrt umweltfreundliche Kältemittel eingesetzt werden.

 

Übung der Feuerwehr Lübow bei ACALOR

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Totalverlust eines Werkstattgebäudes, mehrere verletzte Mitarbeiter in einem metallverabeitenden Betrieb – die Bilanz…

Posted by Feuerwehr Lübow on Samstag, 16. Mai 2015

EINZELRAUMREGELUNG

Die häufige Aussage: „bei ACALOR-Wärmepumpen kann ich die Räume nicht einzeln regeln“ sollte korrekt anders formuliert werden in folgenden Satz: „Bei ACALOR-Wärmepumpen brauche ich die Räume nicht einzeln regeln“, da das System selbstregulierend arbeitet.
Vorab wichtige Feststellungen:
Selbstverständlich haben Sie in den einzelnen Räumen unterschiedliche Temperaturen. Ein Schlafraum ist z. B. kühler als das Wohnzimmer.
Selbstverständlich lassen sich die Temperaturdifferenzen auch nachträglich noch verändern.
Selbstverständlich können Sie jederzeit die Temperaturen durch Verändern des Temperaturreglers herauf- und herunterregeln.
Lassen Sie sich nicht verwirren von Fehlinterpretationen und Falschaussagen über ACALOR-Wärmepumpen-Technik. Sprechen Sie z. B. mit Kunden, die seit Jahren in einem ACALOR-beheizten Haus leben. Glauben Sie ernsthaft, dass so viele Architekten und Bauträger ACALOR immer wieder einsetzen würden, wenn solche grundlegenden Funktionen nicht zur Zufriedenheit der Kunden funktionieren würden? Einzelne Fertighaushersteller bauen bis zu 90% Ihrer Häuser mit ACALOR-Wärmepumpen.
Schauen wir auf die Details:
Wie bereits erwähnt brauchen Sie bei ACALOR keine Einzelraumregelung, da das System die unterschiedlichen Temperaturzonen eigenständig ausreguliert.
Im Vorfeld legt die ACALOR Anwendungstechnik gemeinsam mit Ihnen die Temperaturdifferenzen in den einzelnen Räumen fest. In modernen, gut gedämmten Häusern sind unabhängig vom Heizsystem keine großen Temperaturunterschiede möglich. Daher wird immer öfter auch bei wassergeführten Heizsystemen auf die Einzelraumregelung verzichtet. Sie können dann über einen Thermostaten pro Haus bzw. pro Etage die Temperaturen im Bereich von +5°C bis +28°C beliebig herauf- und herunterregeln. Die eingestellten Temperaturdifferenzen bleiben bestehen. Aus der Erfahrung wissen wir, dass die Hausbewohner anfangs ein wenig „experimentieren“ und danach den Thermostaten nicht mehr anfassen. Das System reguliert eigenständig. D. h. wenn ein Raum die gewünschte Temperatur erreicht hat, wird keine Wärme mehr dort abgegeben und die Wärme wird in den anderen Räumen verteilt, bzw. das System schaltet ab, wenn in keinem der Räume weitere Wärme benötigt wird. Das ist der wesentliche Unterschied zu wassergeführten Heizsystemen. Wasser gibt kontinuierlich Wärme ab, egal wie warm der Raum bereits ist.
Sollten Sie im ersten Winter feststellen, dass z. B. ein einzelner Raum zu warm ist, kommt ACALOR kostenlos vorbei und reguliert diesen Raum über die Heizkreisverteilung nach. Aus der Erfahrung wissen wir, dass bei 4 von 5 Häusern keine Nachregulierung erforderlich ist. Sie bekommen ein echt hydraulisch abgeglichenes System, welches die Grundlage für sparsamen Heizbetrieb bildet.
Schauen wir uns nun die scheinbaren Nachteile der Selbstregulierbarkeit und somit des Verzichts auf eine Einzelraumregelung bei der ACALOR Wärmepumpe an.
Scheinbarer Nachteil bzw. Problem: ich will im Schlafzimmer kühl schlafen. Bei ACALOR wird das Schlafzimmer immer miterwärmt.

 

Die Wahrheit:
In einem modern gedämmten Haus ist es praktisch unmöglich, einen Raum nicht zu heizen. Auch wenn sie die Heizung in dem Raum ausschalten, wird der Raum über die Nebenräume miterwärmt. Das ist sehr kostenintensiv, da jede Wärmepumpe mit höherem Betriebsdruck arbeiten muss. Auch das Schlafzimmer hat somit mindestens eine Temperatur von 17-18°C bei Neubauten. Diese Werte stellt ACALOR für das Schlafzimmer auf Wunsch auch so ein. Da bei ACALOR nicht primär die Luft, sondern die Hüllflächen erwärmt werden, können Sie gut bei geöffnetem Fenster mit kühler frischer Luft schlafen, also eigentlich genau das, was Sie wollen. Auch eine Nachtabsenkung wäre einprogrammierbar.

Scheinbarer Nachteil bzw. Problem: ich kann bei ACALOR nicht schnell einen Raum einzeln regeln.

 

Die Wahrheit:
Ein System mit Fußbodenheizung spart Energie, weil eine große Masse über geringe Temperaturen erwärmt wird. Bei keinem Heizsystem mit Fußbodenheizung ist es möglich, schnell mal eben rauf- oder runterzuregeln. Da die Wärmeverteilung bei ACALOR sehr gleichmäßig ist, werden sie schnell feststellen, dass das auch keinen Sinn macht. Bei Bedarf können Sie auch nachts z. B. eine Nachtabsenkung programmieren. Das ist aber generell für sparsamen Heizbetrieb nicht empfehlenswert, da morgens mehr Energie aufgewendet werden muss, als in der Nacht eingespart wird.

Scheinbarer Nachteil bzw. Problem: Räume, die selten genutzt werden, werden bei ACALOR unnötig mitgeheizt.

 

Die Wahrheit:
Grundsätzlich richtig, weil es am sparsamsten ist, jeden Raum einzeln zu temperieren und dadurch mit niedrigen Vorlauftemperaturen zu heizen. In einem gut gedämmten Neubau hat jeder Raum eine Grundtemperatur, auch wenn die Heizung in dem Raum ausgestellt wird. Selbst wenn temporäre Erhöhungen ab und an erwünscht sind, ist das ohne weiteres möglich. Zum Beispiel über einen Infrarot-Heizkörper. Im Bad ist das bei Wärmepumpen bereits Standard. Natürlich eignet sich das genauso für andere Räume, wie z. B. einzelne Kellerräume, Spitzboden, etc. Also auch hier größtmögliche Flexibilität.

Scheinbarer Nachteil bzw. Problem: bei ACALOR ist es ein Problem, bei einer Nutzungsänderung nach einigen Jahren die Temperaturen zu verändern.

 

Die Wahrheit:
Es gibt beim ACALOR System mehrere Möglichkeiten der Nachregulierung. Im Bereich von ca. +/- 2°C können die einzelnen Räume nachreguliert werden. Das ist in einem gut gedämmten Neubau sehr viel! Das kommt hin und wieder vor und wird durch unseren Service auf Wunsch entsprechend umgestellt, also z. B. aus einem Arbeitszimmer wird ein Schlafzimmer und die Grundtemperatur soll 2°C abgesenkt werden.

Speziell im Obergeschoß gibt es die Möglichkeit die einzelne Räume manuell bei Bedarf zu drosseln. Dies kann manuell an der Ventil-Batterie geschehen. Wenn sich die Nutzung der Räume eines Tages verändert, kann diese eine interessante Lösung sein. Für noch mehr Komfort gäbe es auch die Möglichkeit für einzelne Räume Thermostaten mit Magnetventil einzubauen.

Wollte man die Einzelraumregelung mit dem Autofahren vergleichen, könnte man sagen, man fahre mit angezogener Handbremse und provoziere so höhere Verbräuche. Eine Einzelraumregelung halten wir aus diesem Grunde auch nicht für sinvoll. Besser ist es sich vorher Gedanken über die Abstimmung der Räume untereinander zu machen und ein perfekt hydraulisch abgestimmtes System für einen möglichst energiesparenden Betrieb zu planen und zu realisieren. Abgesehen davon ist für die ACALOR-Luftwärmepumpe eine Einzelraumregelung auch nicht vorgeschrieben.

 

Ein besonderes Bauprojekt: Die Kellertorwache in Potsdam

In Potsdam startet in diesen Tagen ein besonderes Bauprojekt. Am Stadtkanal beginnt der Wiederaufbau der zerstörten Kellertorwache. Ein Privatmann will das Haus im klassizistischen Stil nach historischem Stil wiedererrichten und es dann als privates Wohnhaus nutzen. Einst diente das Haus als Domizil für die Garden des preußischen Königs. In den letzten Tagen des Krieges wurde es stark beschädigt und schließlich abgerissen.

Für uns, die Firma ACALOR, ist das Projekt insofern besonders, als dort unsere Direktwärmepumpe eingebaut werden soll. Wir  werden über den Fortgang des Projektes berichten. Weitere Informationen  über die Kellertorwache gibt es hier.

Kellertorwache Potsdam

Kellertorwache Potsdam

Datenbank Wärmepumpenverbrauchsübersicht

Hiewr ein Link zu einer sehr interessanten Tabelle aus der  Datenbank Wärmepumpenverbrauchsübersicht. Hier sind die Zahlenreihen für ein 156 qm großes Haus für 14 Jahre abzulesen.  Der Stromverbrauch für den Betrieb der ACALOR-Direktwärmepumpe liegt im Schnitt der 14 Jahre bei 14,6 kWh pro qm und Jahr.  Das finde ich schon ziemlich beachtlich. Es ist allerdings auch ein hervorragend gedämmtes Haus.

In dieser Datenbank werden auch die Verbräuche weiterer ACALOR-Wärmepumpen dokumentiert. Ich versuche mal den Link hier einzufügen.