Archiv der Kategorie: Acalor

50 % Weltmeister-Rabatt bei ACALOR für gesundes Kühlen

Beim Thema Wärmepumpe wird häufig nur über das Heizen des Objektes und die Brauchwassererwärmung gesprochen. In der Zukunft wird eine weitere Frage immer wichtiger: Wie kühle ich mein Objekt bei extremen Hitzeperioden?

Viele Klimaforscher sind sich einig, dass die Hitzeperioden im Sommer in unserer Region deutlich zunehmen werden. Gerade die Nächte werden deutlich wärmer, so dass der Abkühleffekt des Hauses über Nacht immer geringer wird. Ein sehr gut gedämmtes Haus hält einige Tage sehr gut die Hitze aus dem Innenbereich fern. Bei längeren Hitzeperioden kehrt dieser Effekt aber dann genau um. Das durchwärmte Haus hält aufgrund der guten Dämmung auch nachts die Hitze im Haus. Temperaturen von 30°C und mehr im Innen- bereich sind keine Seltenheit, gerade bei einem gut gedämmten Haus (wohlgemerkt nicht nach zwei oder drei Tagen Hitze, aber sicherlich nach einer Woche mit anhaltender Hitze).

Herkömmliche wassergeführte Systeme können die Innentemperatur um max. 4°C herunterregeln. Bei der ACALOR-Direktwärmepumpe wird die Temperatur im Haus auf den von Ihnen eingestellten Wert heruntergekühlt. Das bedeutet z. B. kühle eingestellte 23°C auch bei extremer Hitze.

Viele ACALOR-Kunden möchten gerade auf diesen Komfort im Sommer nicht mehr verzichten. Wir sehen an der Vielzahl an Nachrüstungen von Kühlfunktionen, dass dieses Thema häufig unterschätzt wird.

In den Monaten Juli und August 2014 gewährt ACALOR bei Kauf einer ACALOR-Wärmepumpenheizung 50% Weltmeister-Rabatt auf die Kühlfunktion!

ACALOR-Wärmepumpe im Gewerbebau

Die ACALOR-Direktwärmepumpe ist auch gut geeignet für den Einsatz im Gewerbebau. So haben wir schon Projekte in verschiedene Gewerbehallen, Kindergärten und auch Kirchen realisiert.  Da mi der ACALOR-Wärmepumpe Strahlungswärme erzeugt wird, können auch größere Lagerhallen effizient beheizt werden.  In Hamburg haben wir im letzten Jahr ein gewerbliches Bauvorhaben mit einer Gesamtheizfläche von ca. 1.500 m² und einer Heizlast von ca. 55 kW mit unserer Heizung ausgestattet. Dabei waren unterschiedliche Temperaturkurven bzw. Heizprofile zu realisieren.

EG: Gewerbeflächen , Produktion, Werkstatt, Lager : 832 m²

OG: Büro 507 m² und zwei Wohnungen mit 82 m² und 72 m².

Hier einige Bilder des Objektes:

Gewerbebau HH, Tempowerkring 15 01 Gewerbebau HH, Tempowerkring 15, 02 Gewerbebau HH, Tempowerkring 15, 04 Gewerbebau HH, Tempowerkring 15, 06

 

 

Kleines Lexikon der Fachbegriffe

Anlagenaufwandszahl (eP)
Die Anlagenaufwandszahl (Formelzeichen eP) beschreibt das Verhältnis von  Aufwand an Primärenergie zum erwünschten Nutzen (Energiebedarf) eines
gesamten Anlagensystems.

Die Anlagenaufwandszahl berücksichtigt die Art der eingesetzten Brennstoffe, den Einsatz regenerativer Energiequellen, die Verluste der Wärmeerzeuger und
die Verteilung der benötigten Hilfsenergie (Lüftung, Pumpen etc.).
Eine niedrige Anlagenaufwandszahl deutet auf eine effiziente Nutzung von Primärenergie hin.
Beispiel: Für ein Gebäude wird eine Anlagenaufwandszahl von 1,5 ermittelt. Für den Energiebedarf für Heizung, Kühlung, Warmwasser muss zusätzlich 50% an Primärenergie aufgewandt werden. Je besser ein Haus wärmegedämmt wird, desto niedriger ist der Primärenergiebedarf. Bei einer ACAOR- Direktwärmepumpe kann eine Anlagenaufwandszahl von 0,75 erreicht werden, welche im Energieausweis eingetragen ist.
Antriebsleistung
Als Antriebsleistung einer ACALOR Luft-Wärmepumpe gilt die Summe der Leistungsaufnahmen des Verdichters, des Ventilators und der  Steuerungselektronik. Sie wird in Watt gemessen.
Arbeits- oder Kältemittel
Kältemittel transportieren Wärmeenergie von dem Kühlgut zur Umgebung. Jedes Kältemittel kann in Form von Dampf oder einer Flüssigkeit auftreten.
In der DIN wird Kältemittel als Arbeitsmedium definiert, welches zur Wärmeübertragung eingesetzt wird in dem es bei niedriger Temperatur und niedrigem Druck Wärme aufnimmt, um diese dann bei höherem Druck und höherer Temperatur abzugeben. Dabei erfolgt eine Zustandsänderung des Kältemittels (von gasförmig zu flüssig und umgekehrt).
Je geringer der Druck ist, desto kälter ist das Kältemittel und umgekehrt: je höher der Druck ist, desto wärmer ist das Kältemittel.
ACALOR setzt als Kältemittel R290 (C3H8-Propan ) ein. Das Kältemittel ist in der ACALOR-Direktwärmepumpe nicht brennbar, da das Kältemittel in einem Heizrohrsystem eingeschlossen ist und somit zu wenig Sauerstoff für einen Brand mit dem Kältemittel in Kontakt kommt.
Um die sehr geringe Brandgefahr zu verdeutlichen, dient folgender Vergleich: Bei ACALOR werden gesamt nur ca. 3 – 5 kg Propan verwendet, eine herkömmliche Gasflasche für den Betrieb eines kleinen Gasofens für einen kleinen Raum beinhaltet zwischen 5 und 11 kg Propan. Hier fürchten sich die wenigsten Menschen vor einem Brand.
Das IBExU (Institut für Brandschutz, Explosionsschutz und Umweltschutz an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg) – jetzt Institut für Sicherheitstechnik GmbH – hat 1996 in seinem 14-seitigem Gutachten IB-96-756 über ein mit dem brennbaren Kältemittel R 290 (Propan) betriebenes Wärmepumpen-Heizungssystem ACALOR für Wohngebäude auf den Seiten 10-11 bescheinigt, dass es aus der Sicht des Explosionsschutzes kein besonderes Sicherheitsrisiko für den Nutzer darstellt.
Je geringer der Druck ist, desto kälter ist das Kältemittel und umgekehrt. Je höher der Druck ist, desto wärmer ist das Kältemittel.
Berstdruck
Berstdruck ist der Innendruck, der zum zerknallen eines Behälters führt. Vergleich: Man schüttelt eine Cola Dose so lange bis sie platzt, weil sich der Druck in der Dose erhöht hat.
Direktkondensation
Bei herkömmlichen Wärmepumpen überträgt das Arbeitsmittel die Heizleistung in dem Kondensator auf einen Wasserkreislauf, der Heizflächen oder Heizkörper im Wohnraum beheizt. Im ACALOR-Patent DE 3936332 C1 wird erstmals eine  Fußbodenheizung beschrieben, die diesen Umweg vermeidet, damit das Arbeitsmittel direkt in den Kupferrohren im Heizestrich kondensiert.
Elektrische Zusatzheizung
Viele Wärmepumpen schaffen es aus technischen Gründen das warme Brauchwasser auf nur 50°C bis 60°C aufzuheizen. Dadurch besteht die Gefahr, dass sich gesundheitsschädigende Legionellen (Bakterien) bilden können. Die Legionellen werden bei Temperaturen von über 65° C abgetötet.

Viele Wärmepumpenanbieter müssen deswegen elektrische Zusatzheizer (elektrischer Heizstab) einbauen, damit Temperaturen von über 65°C erreicht
werden und es zu keiner Gesundheitsgefährdung kommt. Sie können einen elektrischen Zusatzheizer mit mit einer Art Tauchsieder vergleichen.
Energiebedarfsausweis
Der Energieausweis ist ein Dokument, welches ein Gebäude energetisch bewertet. Die Ausstellung, Verwendung, Grundsätze und Grundlagen werden
durch die Energiesparverordnung (EnEV) geregelt. Allerdings ist aus dem Energieausweis kein Rückschluss auf die tatsächlich auftretenden Energiekosten
möglich. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass die Berechnungen auf dem Normklima, der Normnutzung und einer gleichmäßigen Beheizung basieren. Der jeweilige Standort des Gebäudes und das Nutzungsverhalten beeinflussen  deshalb den tatsächlichen Verbrauch.
EnEV
Die Energiesparverordnung ist ein Teil des deutschen Verwaltungsrechts. Dort  sind alle bautechnischen Standardanforderungen zum effizienten  Betriebsenergieverbrauch für Gebäude festgelegt.
Expansionsventil
Das Expansionsventil ist technisch gesehen ein Überhitzungsregler und ein Bauteil der ACALOR-Direktwärmepumpe. Dieses Ventil hat die Aufgabe den  Druck des Kältemittels zu mindern, indem es den Querschnitt des Rohres verengt.
Heißgas-Umkehrung
Zum Abtauen eines vereisten Verdampfers hat es sich bewährt, den Heißgasstrom zeitweilig umzukehren, d. h. nicht mehr in die Kupferrohre im Estrich, sondern in die des Hochleistungsverdampfers zu blasen. Dadurch taut das Eis, welches den Luftstrom durch den Verdampfer hindert, in wenigen Minuten ab.
Hartlöten
Hartlöten ist das Verbinden von Metallteilen mit einem Lot, dessen Schmelztemperatur nur wenig unter der mindestens ca. 500° C betragenden  Schmelztemperatur der Metallteile liegt.

 

Heizleistung
Heizleistung ist die Wärmemenge pro Zeit, die den Wohnraum heizt.
Hochleistungsverdampfer
Dies ist ein technisches Bauteil der ACALOR-Direktwärmepumpe. Er hat die Aufgabe das kalte, flüssige Kältemittel mit der wärmeren Außenluft in Verbindung zu bringen. Dadurch kann der Luft Wärme entzogen werden und fast kostenlos Wärme gewonnen werden.
Jahresarbeitszahl
Die Jahresarbeitszahl (JAZ) wird zur Beschreibung der Energieeffizienz von Wärmepumpen verwendet. In der üblichen Definition wird die Jahresarbeitszahl durch die Differenz der Wärmeabgabe und der aufgenommenen elektrischen Energie bei Betrieb über ein ganzes Jahr (bzw. über die Heizperiode) berechnet. JAZ = abgegebene Wärme/zugeführte elektrische Energie
Kältemittelsammler
Der Kältemittelsammler ist ein technisches Bauteil und ein Vorratsgefäß welches  der Verstopfung des Kondensators vorbeugt. Arbeiten Wärmepumpen bei hohen Temperaturen, passt in den Kondensator mehr Kältemittel. Damit bei tiefen Temperaturen nicht zu viel Kältemittel den Kondensator verstopft, wird bei normalen Wärmepumpen hinter dem Kondensator ein Vorratsgefäß (Kältemittelsammler) eingebaut. Dessen Inhalt (ca. 1 kg) soll verhindern, dass die Wärmepumpe schon bei kleinem Kältemittelmittelverlust versagt, also mit einer Störung stehenbleibt. Die ACALOR- Direktwärmepumpe ist hermetisch dicht und so ausgelegt, dass kein Kältemittelsammler erforderlich ist. Das vereinfacht die ACALOR-Direktwärmepumpe und macht sie weniger anfällig für Störungen.

Kelvin
Dies ist das Maß für die absolute Temperatur eines Stoffes. 273 Kelvin (K)  entsprechen 0° C. 10° C entsprechen 283 K. 20° C entsprechen 293 K.
KfW
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau hält verschiedene Finanzierungsalternativen für Kreditwillige bereit. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite
der KfW.

 

Kondensationsdruck
Gibt es in einem Gefäß (mit überall gleichen Temperaturen) gleichzeitig flüssiges und gasförmiges Kältemittel, entspricht diese Temperatur dem  Kondensationsdruck des Kältemittels bei dieser Temperatur. Unterschreitet die Temperatur eines Kältemitteldampfes seine Kondensationstemperatur, wird alles Kältemittel flüssig, d. h. es kondensiert. Überschreitet die Temperatur von flüssigem Kältemittel seine Verdampfungstemperatur  (Kondensationstemperatur bei gleichem Druck) wird alles dampfförmig.

Kondensationsleistung
Die Kondensationsleistung eines Kilogramms Kältemittels ist bei gegebener Temperatur gleich der Verdampfungsleistung dieses Kältemittels. Die gleiche
Leistung, die nötig ist, 1 kg Kältemittel pro Stunde zu verdampfen, ist in der Lage, diesen Dampf um ca. 180° C zu erwärmen. Um diesen Dampf im Verdichter um 40° C zu erwärmen, sind theoretisch davon nur ca. 13 % als
mechanische Leistung nötig. Kondensationswärme Die Kondensationswärme ist die Wärmemenge, die benötigt wird um eine bestimmte Menge eines Stoffes vom gasförmigen in einen flüssigen Zustand zu bringen (kondensieren), ohne dass sich die Temperatur ändert. Der umgekehrte Prozess ist die Verdunstung. Beim Kondensieren des Kältemittels in den Kupferrohren im Heizestrich wird  dessen Kondensationswärme zuerst an den kältesten Stellen des Heizestrichs  abgegeben.
Kondensator
Dies ist ein technisches Bauteil jeder Wärmepumpe. In ihm kondensiert das Arbeits- oder Kältemittel und gibt dabei die Kondensationsleistung ab.
Konvektion/Luftumwälzung
Konvektion ist die Wärmeverteilung über Luftströme/ Luftzüge. Dieser Effekt ist im Winter zu beobachten, wenn Gardinen über den Heizkörpern wedeln. Bei Plattenheizkörpern wird die Wärme vor allem durch den Effekt verteilt, dass warme Luft nach oben steigt. Konvektion kann nicht nur Zug, sondern auch Schimmelpilze an kalten Außenwänden zur Folge haben.Weiterhin gilt: je  weniger Luftzug in einem Haus ist, desto gemütlicher und behaglicher fühlt es sich an.

Kugelventilbatterie
Dies ist ein technisches Bauteil der ACALOR-Direktwärmepumpe. Es ähnelt dem Heizkreisverteiler der  herkömmlichen Fußbodenheizung und dient der Feinabstimmung der Zimmertemperaturen.
Leistungszahl
Die Leistungszahl beschreibt das Verhältnis von erzeugter Wärme-oder Kälteleistung zur eingesetzten Leistung. Wenn 2 kW Strom benötigt werden um
10 kW Wärme zu erzeugen ist die Leistungszahl 5.
Raumthermostat
Das Raumthermostat ist ein technisches Bauteil der ACALOR-Direktwärmepumpe. Es dient zur Regelung der Raumlufttemperatur im Haus. An diesen Raumthermostaten können verschiedene Programme gewählt  werden, um bestimmte Nacht-und Tagestemperaturen einzustellen.
Rohrsystem
Das Rohrsystem ist eines der wichtigsten Bauteile der ACALOR-Direktwärmepumpe, da über dieses Rohrsystem im Haus die Heizwärme abgegeben wird. Es besteht aus blankem Kupferrohr und wird ausschließlich durch unsere Mitarbeiter vor allem im Heizestrich, aber auch in Wänden oder  Decken verlegt. Die Auslegung selber erfolgt nach einem für jeden Raum einzeln geplanten System, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Schauglas
Das Schauglas ist ein Bauteil der ACALOR-Direktwärmepumpe
und dient dazu diese mit der optimalen Menge an Kältemittel zu füllen. Weiterhin beweist es auch, dass die Anlage hermetisch dicht ist und
somit keine Brandgefahr auftreten kann. Hier kann kontrolliert werden, dass kein Kältemittel austritt.
Wärmestrahlung
Wärmestrahlung oder thermische Strahlung ist der  Mechanismus zur Übertragung thermischer Energie. Den alltäglichen Effekt der Wärmestrahlung
kann man im Winter bei Skiläufern in den Alpen beobachten. Trotz  Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes ist es möglich sich zu sonnen und
sich dort ohne Jacke aufzuhalten. Strahlungswärme wird als behaglich und angenehm empfunden. Ein Kachelofen gibt ca. 50% Strahlungswärme ab,
Plattenheizkörper 30% und die acalor-Direktwärmepumpe fast 100%. Deshalb gibt es mit einem gewöhnlichen Digitalthermometer keinen oder nur
einen nicht spürbaren Temperaturunterschied zwischen  Zimmerdecke und Fußboden. Aus diesem Grund findet auch keine Luftumwälzung statt.
Ventilator
Dies ist ein technisches Bauteil der ACALOR-Direktwärmepumpe. Er befindet sich auf dem Hochleistungsverdampfer im Freien und hat die Aufgabe,
die wärmere Luft am kälteren Kältemittel vorbei zu saugen.
Verdampfer
Der Verdampfer ist ein technisches Bauteil jeder Wärmepumpe. In ihm verdampft das Arbeits-oder Kältemittel.
Verdampfungswärme
Dies ist die Wärmemenge, die benötigt wird um das flüssige Kältemittel der ACALOR-Direktwärmepumpe zu verdampfen.
Verdichter
Dies ist ein technisches Bauteil der ACALOR-Direktwärmepumpe. Er befindet sich in einem Gehäuse aus Kunststoff im Freien und hat die Aufgabe das Arbeits-oder Kältemittel zu komprimieren und durch das Rohrsystem zu blasen.
Wärmestau Bei Heizsystemen mit hohem Konvektionsanteil (hoher  Luftumwälzung), wie Luftheizungen, Plattenheizkörpern etc. staut sich warme Luft unter der Zimmerdecke und bewirkt erhöhte Wärmeverluste. Hinzu kommt ein Temperaturunterschied zwischen Zimmerdecke und Fußboden, welcher als unangenehm empfunden wird.
Warmwasserspeicher
Dies ist ein technisches Bauteil der ACALOR-Direktwärmepumpe,
welches dazu dient warmes Brauchwasser
zu produzieren.

Zonenregelung
Die Wohnräume eines Hauses werden in unterschiedliche Heizzonen aufgeteilt. Jede Heizzone wird durch einen eigenen Kupferrohrkreis mit der gewünschten
Wärme versorgt.
Unsere Raumtemperatur-Empfehlung:
Badezimmer:  23°C

Wohnzimmer: 22°C
Kinderzimmer: 20°C bis 21°C
Schlafzimmer: 18°C bis 19°C
Am zugehörigen Kugelventil der Kugelventilbatterie
können die Temperaturen der Zimmer verändert
werden.

Messe Nordbau in Neumünster im September 2014

Vom 10.9.2014 bis 14.09.2014 findet die Messe Nordbau in den Holstenhallen von Neumünster statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch  auf unserem Stand in Halle 7.

 

Alle Vorteile der Acalor-Direktwärmepumpe auf einen Blick

➔ Spürbar angenehme Wärme
➔ Gesundes Wohnklima, ideal für Allergiker, da keine Staubaufwirbelung
➔ Jahresarbeitszahl in der Praxis über 4 (Leistungszahl CO P bis 4,8)
➔ Optional echte Kühlfunktion, angenehme 23°C auch im heißen Sommer
➔ In der Praxis: sparsamer Betrieb auch im tiefen Winter, keine Elektrozusatzheizstab
➔ Brauchwassererwärmung auf über 65°C, im Heizbetrieb ohne Zusatzkosten
➔ Sehr gute Werte im Energieausweis mit acalor (Anlagenaufwandszahl, z.B. eP=0,75)
➔ 5 Jahre Gewährleistung auf ALLE Teile, inkl. bewegliche und elektrische

 

Einzigartig – und genial einfach
„Thermische Behaglichkeit“, nennt Henning W. Scheel, Erfinder und acalor Firmenchef das Ergebnis seiner vor über 20 Jahren geborenen Idee und gibt einen kurzen Einblick in die Vorüberlegungen: „Ich habe das Prinzip der Fußbodenheizung, des Kühlschranks und der Einkreis-Wärmepumpe neu zusammengeführt. Entstanden ist daraus die ACALOR-Direktwärmepumpe, die ausschließlich die Wärme der Außenluft zum Heizen des Hauses nutzt. Eine bislang einzigartige Technik.“
Gesunde Strahlungswärme auch bei tiefen Außentemperaturen
Die Energie, die im Außenbereich gewonnen wird und im Arbeitsmittel gespeichert ist, gelangt ohne Umweg und ohne Verluste direkt zum Heizen ins Gebäude. Es wird in Kupferrohren geführt, die im Heizestrich
jedes Raums verlegt sind.

 

Gleichmäßige Wärmeverteilung – vom Boden bis zur Decke

„Auf Wasser in den Heizschlangen können wir verzichten, da das acalor Heizsystem per Direktkondensationsprinzip funktioniert“, erläutert Scheel. „Das spart nicht zuletzt hohe Energie- und Wartungskosten.“ Direktkondensation heißt, die Strahlungswärme wird nur an den Stellen abgegeben, an denen sie benötigt wird. Dabei ist die Wärmeverteilung – anders als bei  Wasserheizungssystemen – gleichmäßig. Die Temperatur direkt über dem Boden entspricht der Temperatur unter der Decke. Es gibt weder  Staubaufwirbelungen noch energetische Beeinflussung von wassergeführten Fußbodenheizungen, noch, durch warme Böden geschwollene Füße. Die Nachteile von herkömmlichen wassergeführten Fußbodenheizungen gibt
es beim Prinzip der Direktkondensation nicht.

 

Warum ist die Wärmeverteilung gleichmäßig? Die im gasförmigen Arbeitsmittel gespeicherte Energie wird durch Kondensation (Verflüssigen) in Wärme umgewandelt. Dies geschieht automatisch an der kältesten Stelle im Raum. Ohne Steuerung, ohne Regelung – einfach durch die Regeln der Physik. Das System kommt daher ohne betriebskostenintensive Elektrozusatzheizstäbe aus und erreicht in der Praxis Jahresarbeitszahlen, die über 4 liegen.

ACALOR – Die Direktwärmepumpe

Das innovative Sytem für Wärme und Kühlung

Funktionsweise der Direktwärmepumpe
Bei der Direktwärmepumpentechnik wird der geschlossene Kreisprozess der Wärmeaufnahme und Wärmeabgabe auf das gesamte Haus ausgedehnt.
Im Verdampfer im Außenbereich sind ca. 80 m Kupferrohre. Durch diese fließt das Kältemittel flüssig in den Verdampfer. Der Lüfter auf dem Verdampfer lässt die Außenluft um die Rohre strömen. Dabei nimmt das Kältemittel die Energie aus der Luft auf und wird gasförmig . Dies funktioniert bei ACALOR auch bei Außentemperaturen von -30° C und kälter. Betriebskostenintensive Elektrozusatzheizstäbe sind NICHT erforderlich und nicht vorhanden. Das Kältemittel ist jetzt durch die Aufnahme der Energie in Form von Wärme gasförmig, hat die Energie gespeichert, ist aber noch nicht warm. Daher wird in der Wärmepumpe das gasförmige Kältemittel verdichtet (der Druck wird erhöht) und dadurch die Temperatur erhöht. Hierbei wird elektrische Energie benötigt.
Das gasförmige und heiße Kältemittel wird anschließend ins Haus geführt. (Ab hier unterscheidet sich die Direktwärmepumpentechnik grundlegend von
herkömmlichen Wärmepumpen.) Bei herkömmlichen Wärmepumpen wird die Wärme im Haus über einen Wärmetauscher auf einen separaten
Wasserkreislauf übertragen. Darüber wird das Haus geheizt. Die Übertragung im Wärmetauscher ist verlustreich, der zusätzliche Wasserkreislauf benötigt
eine Wasserpumpe, aufwändige Steuerung und Regelung, sowie eine Vielzahl von Thermostaten. Diese, auch wartungsintensiven Komponenten,
entfallen komplett bei acalor. Die anfängliche Überhitzung, die bei herkömmlichen Wärmepumpen ungenutzt „verpufft“, wird bei ACALOR
eingesetzt, um das Brauchwasser zu erwärmen. Hierzu fließt das Kältemittel im Haus zuerst in außenliegenden Kupferrohren um den Edelstahlspeicher.
Dies bewirkt, dass das Brauchwasser OHNE weitere Zusatzkosten auf über 65°C erwärmt wird. Legionellenschutz ist somit sichergestellt. Die  Brauchwassererwärmung hat immer Vorrang, damit zu jeder Zeit ausreichend heißes Wasser zur Verfügung steht. Nach dem Erwärmen des Brauchwasserspeichers gelangt das Kältemittel in den Heizkreisverteiler und
wird in die einzelnen Heizkreise geführt. Der Transport des Kältemittels erfolgt durch den Betriebsdruck im Gesamtsystem. Zusätzliche Pumpen sind nicht
erforderlich. Das Kältemittel hat die Energie latent gespeichert und gibt die Wärme ab, indem es im Fußboden flüssig wird (Direktkondensation). Dies
hat einen wesentlichen Vorteil bei der Wärmeverteilung. Der Boden wird nur an den Stellen erwärmt, die noch kühl sind. Bereits warme Bereiche werden
nicht weiter erwärmt.

 

Wie funktioniert das im Detail?
Die Abgabe von Wärme erfolgt durch Verflüssigung des Kältemittels. Dies geschieht immer an der Stelle des Bodens, wo der geringste Widerstand ist. An
der kältesten Stelle des Raumes, auch wenn diese in der entferntesten Ecke ist, wird die meiste Wärme abgegeben. Wenn der Boden dort erwärmt ist,
erhöht sich der Widerstand und es wird keine weitere Wärme abgegeben. Einfaches Beispiel zur Verdeutlichung: Wenn Sie eine kalte Flasche Bier auf
den Tisch stellen, bildet sich in kurzer Zeit Wasser um die Flasche. Die Luft kondensiert an der kältesten Stelle des Raumes, nämlich an der Bierflasche
aus und gibt dort Wärme ab. Ohne Steuerung, ohne Regelung, einfach aufgrund physikalischer Eigenschaften. Genau dies passiert im Estrich. Das erzeugt
eine absolut homogene Wärmeverteilung im Raum. Dadurch entsteht zu 100% gesunde gleichmäßige Wärme. Luft- und Staubverwirbelungen aufgrund unterschiedlicher Temperaturzonen gibt es bei ACALOR nicht. Dadurch ist die Temperatur unter der Decke fast identisch mit der Temperatur am Boden. Es wird nicht die Luft erwärmt, sondern die Hüllflächen. Menschen merken den Unterschied sofort, wenn sie den Raum betreten. Wenn die Wärme im Boden abgegeben worden ist, ist das Kältemittel wieder flüssig und wird durch das
nachströmende gasförmige Kältemittel zurück zum Heizkreisverteiler und von da wieder in den Außenbereich transportiert. Es wird wieder vorbereitet für
das erneute Verdampfen und fließt wieder flüssig in den Verdampfer, um dort erneut Energie aus der Luft aufzunehmen. Dieser geschlossene Kreisprozess
wird kontinuierlich durchlaufen, bis das Haus die gewünschten Temperaturen erreicht hat und die Wärmepumpe über das Thermostat im Haus abgeschaltet
wird.

Im Sommerbetrieb, wenn keine Wärme im Haus benötigt wird, ist die Anlage nur kurzzeitig zur Erwärmung des Brauchwassers über ein separates
Thermostat am Brauchwasserspeicher aktiviert. Im Sommer ist optional eine echte Kühlung des Hauses möglich. Das Kältemittel verdampft dann im Boden,
entzieht dem Haus die Wärme und führt diese draußen über den Verdampfer ab. Dies ermöglicht eine echte Kühlung des Hauses, also z. B. eingestellte 23°C auch bei sehr hohen Außentemperaturen. Echte Kühlfunktion

Wie funktioniert die Kühlung im Detail:
Das Funktionsprinzip wird komplett umgekehrt. Das Kältemittel gelangt flüssig ins Haus, verdampft im Boden und entzieht dem Boden dabei Wärme. Dies geschieht mit sehr hoher Kühlleistung von bis zu 50W/qm. Mit wassergeführten Systemen ist das undenkbar. Das energiereiche verdampfte Kältemittel
wird nach außen geführt und die Wärme über dem Lüfter im Außenbereich abgeführt. Wenn Sie die Hand über den Verdampfer halten, merken Sie, dass die
abgeführte Luft sehr warm ist. Der kühle Boden regelt dann die Temperatur im Raum runter, auch hier wie beim Heizen über die abstrahlende Fläche. Damit
auf dem kühlen Boden keine Feuchtigkeit auskondensiert, regelt die Sondersteuerung den Betrieb so, dass langsam und gleichmäßig runtergekühlt wird.

 

Baubiologisch gesundes Wohnen

Gesundes Heizen
Eine ganzheitliche Betrachtung der Auswirkungen der unterschiedlichen Systeme auf die Gesundheit der Menschen, die in den Häusern wohnen. Was bedeutet gesundes Heizen aus baubiologischer Sicht? Das beste Beispiel finden wir in der Natur: die Sonne. Sie liefert eine, als angenehm empfundene Strahlungswärme – und das auch bei tiefen Aussentemperaturen. Ihre Form des Wärmetransports haben wir als Maßstab für unsere acalor-Direktwärmepumpe
genommen. Der Wohnraum wird oft als die dritte Haut des Menschen bezeichnet. Wir verbringen bis zu 90% unserer Zeit in geschlossenen Räumen. Allein diese Tatsache verdeutlicht, wie wichtig ein gesundes Wohnumfeld für uns Menschen ist. Unsere Haut verbindet uns mit unserer Umwelt, sie schirmt uns nach außen hin ab und hat gleichzeitig großen Einfluss auf unsere Organe und unseren Körper allgemein. Sie ist unser Sinnesorgan für die Wahrnehmung von Wärme und Kälte. Die Haut ist eines der wichtigsten Organe und reagiert auf die
Wohnraumheizung. Es gibt nachweislich eine Vielzahl von Ursachen,
warum Menschen durch ein falsches Wohnumfeld krank werden. Es lohnt sich daher, einen detaillierten Blick darauf zu werfen. Wir betrachten hier konkret
den Einfluss der Heiztechnik auf den Menschen als einen wesentlichen Aspekt des Wohnumfeldes.

Wohnqualität steht in direktem Zusammenhang
mit Lebensqualität! Elektrosmog, Schadstoffe in Materialien und in der Luft,  Kleidung, Ernährung, feinstoffliche Wirkung haben Einfluss auf unsere
Lebensqualität. Um sich wohlzufühlen, benötigt der Mensch trockene,
kühle, staubfreie Luft. Unsere Lungen vertragen keinen Staub! Die Praxis in den meisten Wohnungen zeigt das genaue Gegenteil: Staubwolken werden permanent verteilt, befeuchtet und von den Menschen eingeatmet, (und der Mensch wundert sich, weil er doch nie geraucht hat) bis im Extremfall Lungenkrebs auftritt. Der Zusammenhang zum Wohnumfeld wird
selten erkannt, da diese Auswirkungen oft erst nach 20-30 Jahren auftreten.
Wer sich mit dieser Thematik auseinandergesetzt hat, erkennt sehr schnell, wie wichtig ein Heizsystem ist, welches gesund und ökonomisch arbeitet.
Baubiologen und gesundheitsbewusste Menschen fordern schon seit langem, dass nicht Wärmemengenzähler und die Technik die Entscheidungen dominieren, sondern die Aspekte der Gesundheit und
das Wohlgefühl des Menschen.

Was sind die wichtigsten Anforderungen an ein Heizsystem?

• Die Raumluft soll der Atmung dienen und nicht
dem Wärmetransport.

• Die Atemluft soll staubfrei sein, d. h. Luftverwirbelungen sollten vermieden werden.

• Die Form der Wärme im Haus soll dem Ideal der Sonnenwärme (reine Strahlungswärme) möglichst nahe kommen.

Die Art der Wärme, die diese Anforderungen erfüllt, ist Infrarotwärme. Die Infrarotwellen dringen wie die Sonnenstrahlen tiefer in den Körper ein und werden durch die Haut als Wärme wahrgenommen. Die Temperaturen
am Boden und an der Decke sind nahezu identisch. Die Raumluft ist häufig sogar kühler als die Temperatur der Wände! Diese Effekte machen
im ersten Moment stutzig. Wenn man dies genauer betrachtet, ist es dann logisch und nachvollziehbar. Egal, ob dies rein theoretisch-physikalisch oder im
praktischen Vergleich aus eigenen Erfahrungen mit Sonnenwärme betrachtet wird.
Das Prinzip der acalor-Direktwärmepumpe erzeugt zu fast 100% diese reine angenehme Infrarot-Strahlungswärme. Die Wärme wird über eine Flächenheizung (in der Regel Fußbodenheizung) abgegeben. In den Heizschlangen fließt kein Wasser. Die im Außenbereich erzeugte Wärme wird direkt ohne Umwege zum Heizen genutzt. Das System ist selbstregulierend und gibt die Wärme immer an den kältesten Stellen im Raum ab.
Dadurch entsteht reine gesunde Strahlungswärme. Die Temperatur direkt über dem Boden und an der Decke sind identisch. Diese gleichmäßige Wärme
empfindet der Mensch als sehr angenehm. Nicht die Luft, sondern die Masse im Raum werden erwärmt. Dadurch ist die Direktwärmepumpentechnik herkömmlichen wassergeführten Fußbodenheizungen
klar überlegen. Überzeugen Sie sich selbst und besuchen Sie im Winter ein acalor-beheiztes Haus. Die spürbare Atmosphäre spricht für sich.
Gesundes Kühlen
Beim Thema Wärmepumpe wird häufig nur über das Heizen des Objektes und die Brauchwasser-Erwärmung gesprochen. In der Zukunft wird eine weitere
Frage immer wichtiger: Wie kühle ich mein Objekt bei extremen Hitzeperioden?
Viele Klimaforscher sind sich einig, dass die Hitzeperioden im Sommer in unserer Region deutlich zunehmen werden. Gerade die Nächte werden deutlich
wärmer, so dass der Abkühleffekt des Hauses über Nacht immer geringer wird. Ein sehr gut gedämmtes Haus hält einige Tage sehr gut die Hitze aus dem Innenbereich fern. Bei längeren Hitzeperioden kehrt dieser Effekt aber dann genau um. Das durchwärmte Haus hält aufgrund der guten Dämmung auch nachts die Hitze im Haus. Temperaturen von 30° und mehr im Innenbereich sind keine Seltenheit, gerade bei einem gut gedämmten Haus (wohlgemerkt nicht nach zwei oder drei Tagen Hitze, aber sicherlich nach einer
Woche mit anhaltender Hitze). Herkömmliche wassergeführte Systeme können die Innentemperatur um max. 4°C herunterregeln. Bei der acalor-Direktwärmepumpe wird die Temperatur im Haus auf den von Ihnen eingestellten Wert heruntergekühlt. Das bedeutet z. B. kühle eingestellte
23°C auch bei extremer Hitze. Viele acalor-Kunden möchten gerade auf diesen Komfortim Sommer nicht mehr verzichten. Wir sehen an der Vielzahl an Nachrüstungen von Kühlfunktionen, dass dieses Thema häufig unterschätzt wird.