Archiv der Kategorie: Acalor

Baublog: Hus23 – Bauen mit Danhaus (und ACALOR)

Hier gebe ich Euch einen Link zu einem schönen Bautagebuch  über den Baufortschritt bei dem  HUS23 .  Hier entsteht ein Danhaus ausgestattet mit einer ACALOR-Wärmepumpe.

BAFA-Förderung für die ACALOR-Direktwärmepumpe

Die ACALOR-Direktwärmepumpe wird durch das BAFA mit den gleichen Fördersätzen wie eine Luftwärmepumpe gefördert.  Diese Förderung gibt es zusätzlich zu der Förderung der KfW für den Neubau von Effizienzhäusern.

Die Grundförderung beträgt 1500 € zuzüglich 40 € je kW Leistung.

Damit wird der Einbau der ACALOR-Luftwärmepumpe noch attraktiver! Wichtig ist das der Förderantrag im Vorwege gestellt werden muß.

Effizienzhaus-40 und 55 Standard mit der ACALOR-Direktwärmepumpe

Prinzipbedingt benötigt die  ACALOR-Direktwärmepumpe keine Heizungspumpe sowie keine aufwendigen  Steuerungen und Regelungen. Dadurch arbeitet sie als Luftwärmepumpe besonders effizient und gleichzeitig wird eine behagliche Strahlungswärme erzeugt.

Bei der Wärmeschutzberechnung für die Prüfung der Einhaltung der Vorgaben nach der EnEV werden im Prinzip zwei Aspekte bewertet.  Dies ist zum einen der Wärmedämmstandard des Gebäudes, der je nach gewünschtem Standard  bestimmte Anforderungen erfüllen muß.

Zum anderen wird die Effizienz der eingesetzten Heiztechnik und des eingesetzten Energieträgers bewertet. Bei Wärmepumpen ist der eingesetzte Energieträger Strom. Der Einsatz von Strom zur Gewinnung von Wärmeenergie ist an sich ungünstig und wird schlecht bewertet. Ein Beispiel: Holz hat einen Primärenergiefaktor  von 0,2 , Strom liegt bei 2,4. Bedingt durch den immer weiter steigenden Anteil an Ökostrom wird der Primärenergiefaktor bei Anlagen, deren wesentlicher Energieträger Strom ist, immer günstiger.
Lag dieser bei der Berechnung von Wärmepumpen in der Vergangenheit bei 3,2, ist er nun über 2,8 auf 2,0 gesunken. In 2016 wird dieser Wert weiter auf 1,8 sinken.
Dies hat zur Folge, dass sich die Anlagenaufwandszahl eP beim Einsatz von ACALOR-Wärmepumpen weiter verbessert. Die Anlagenaufwandszahl berücksichtigt die Art des eingesetzten Energieträgers (Primärenergiefaktor), den Einsatz regenerativer Energiequellen, die Verluste bei der Wärmeerzeugung und der Verteilung sowie die benötigte Hilfsenergie (Lüftung, Pumpen etc.).

Lag dieser Wert für die Anlagenaufwandszahl für die ACALOR-Direktwärmepumpe  in der Vergangenheit bei ca. 0,77, so fällt er aktuell auf ca. 0,55.

Dieser niedrige Wert ist z.B. wichtig, wenn Sie ein Effizienzhaus-40, Effizienzhaus-55 oder Passivhaus bauen wollen. Ein Effizienzhaus-70 erreichen Sie bei Einbau einer ACALOR-Direktwärmepumpe eigentlich immer (vorausgesetzt der geforderte Wärmedämmstandard wird eingehalten).

In 2016 wird die Anlagenaufwandszahl bedingt durch den sinkenden Primärenergiefaktor für den Einsatz von Strom bei Einsatz der ACALOR-Direktwärmepumpe noch weiter auf bis zu eP = 0,5  sinken.

Messetermine 2015

Auch im Jahre 2015 wird ACALOR auf Messen für Sie präsent sein.

Nachfolgend finden Sie die nächsten Termine:

 

13.02.2015 bis 15.02.2015

Messe “Bauen & Sanieren – Eigenheim 2015

Fachausstellung für Massiv- und Fertigbau, Sanierung, Immobilien, Finanzierung

Parkstraße 3, 17033 Neubrandenburg

 

27.02.2015 bis 01.03.2015

Messe “Bauen & Sanieren – Eigenheim 2015″

Fachausstellung für Massiv- und Fertigbau, Sanierung, Immobilien, Finanzierung

Neue Messe Rostock 

 

19.3.2015  bis 22.03.2015
Messe ” New Energy Husum”

Die New Energy steht im Zeichen der Energiewende „von unten“: Im Fokus des Messegeschehens stehen der Eigenverbrauch erneuerbarer Energien, die alternative Mobilität mit Elektrofahrzeugen sowie energieeffizientes und ökologisches Bauen/Sanieren.

ACALOR und die ErP-Richtlinie

Die Ökodesign-Richtlinie 2009/125/EG dient der Schaffung eines Rahmens für die Festlegung von Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung energieverbrauchsrelevanter Produkte (Energy-related Products, ErP). Im Rahmen der ERP- und Labeling-Richtlinie werden für über 40 Produktgruppen Mindesteffizienzstandards und teilweise Produktlabels eingeführt. Ziel sind auch eine weitere Harmonisierung und Öffnung des Binnenmarktes. Betroffen sind energieverbrauchsrelevante Produkte aus den Sektoren Haushalte, Dienstleistungen und Industrie.
Bis zum 26.09.2015 müssen Raumheizgeräte eine entsprechende Konformitätserklärung und Kennzeichnung erhalten.
In Artikel 2 Satz 2 der entsprechenden Verordnung Nr. 813/2013 wird als Raumheizgerät eine Vorrichtung definiert, die ein wassergeführtes Zentralheizungssystem mit Wärme versorgt.
Da ACALOR über ein Kupferrohrsystem das Kältemittel direkt im Fußboden auskondensiert, fällt die ACALOR-Direktwärmepumpe per Definitionem nicht unter den Anwendungsbereich dieser Richtlinie.
Dies gilt auch, wenn weiterhin der 200 l Edelstahlspeicher von ACALOR eingesetzt wird.
Für die Brauchwassererwärmung wird ACALOR ab September alternativ eine steckerfertige Brauchwasserwärmepumpe mit integriertem Brauchwasserspeicher einsetzen. Für diese liefert der Hersteller eine Konformitätserklärung sowie die CE-Kennzeichnung. Wird die Wärmepumpe mit einer Brauchwasser-Solaranlage kombiniert, wäre gegebenenfalls ein Package-Labeling für das Brauchwassersystem erforderlich.
Damit erfüllt ACALOR die Anforderungen der ERP-Richtlinie ab September 2015!
Als positive Nebeneffekte werden durch den Einbau der steckerfertigen Brauchwasserwärmepumpe die Arbeitsabläufe auf der Baustelle weiter verbessert, die Verbräuche der ACALOR-Direktwärmepumpe werden weiter sinken und die Lebenserwartung der Wärmepumpe weiter verlängert werden.

ACALOR wird ein Label in Anlehnung an die naheliegenste Technologie (Luft/Wasser WP), verbunden mit dem Hinweise das es sich um ein vergleichbares Label handelt, dieses aber nicht der Verordnung 813/2013 entspricht, erstellen. Damit ist der Sinn der Verordnung erfüllt.

Was bedeutet Konvektionsfrei?

Konvektion ist das mitführen durch ein strömendes Fluid. Mitgeführt werden können gelöste Stoffe oder physikalische Größen wie Impulse oder thermische Energie, also Wärme.

Die Strömung kann z.B. durch Pumpen oder Ventilatoren erzwungen sein oder durch thermodynamische Ungleichgewichte entstehen.

Insbesondere sind Temperaturunterschiede Ursache von Strömung bzw. Konvektion (thermische Konvektion).

Betrachten wir einen Raum als Gefäß, so ist die Luft das Trägermedium für Wärmeenergie. Laut dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik kann Energie nur vom hohen zum niedrigen Niveau strömen.

Bildet sich eine Temperaturdifferenz zwischen zwei Bereichen in einem Raum, so wird Konvektion entstehen.

Die Direktkondensation wird ohne jeden Regeleingriff eine Temperaturdifferenzierung sicher ausregeln. Dieser Vorgang muß stattfinden, da die Physik das so vorsieht. Die gleichmäßige Wärmeverteilung wird unmittelbar nach dem Start der Wärmepumpe beginnen  und sich nach kurzer Einschwingzeit voll einstellen. Es wird schließlich, nach einer gewissen Laufzeit der Anlage ein Gleichgewicht entstehen welches keine Konvektion zuläßt.

Wie ist das nun zu beweisen?

Wir haben alle in der Schule gelernt, dass warme Luft immer nach oben steigt, denn sie hat eine geringere Dichte als kalte Luft und ist somit leichter.

Bei einer herkömmlichen Heizkörperheizung wird ca. 70 % der Wärme durch Konvektion übertragen und ca. 30 % durch Wärmestrahlung. Ist eine solche Heizung in Betrieb, wird man bei einer Raumtemperatur von 22 ° C  in ca. 1,5 m Höhe, unter der Decke eine Lufttemperatur von 24 ° C messen und unmittelbar über dem Boden ca. 20  °C. Es muss  Konvektion vorhanden sein.

Bei einer herkömmlichen Fußbodenheizung mit Wasser als Wärmeträger wird man bei gleicher mittlerer Raumtemperatur unter der Decke ca. 23 °C messen und am Boden 21 °C. Der Anteil der Konvektion liegt hier bei ca. 25 – 35 % und der Anteil an Strahlungswärme bei ca. 65 – 75 %. Auch hier muss Konvektion vorhanden sein. In allen Betrachtungen werden Luftströme durch Lüftung oder Geräte ausgeschlossen.

Bei einer ACALOR-Direktwärmepumpe kann die Konvektionsfreiheit bewiesen werden indem man die Lufttemperatur unter der Decke mit der Temperatur über dem Boden vergleicht. Auch bei sehr hohen Räumen wird sich eine Differenz von nur 0,1 – 0,2 ° C ergeben. Es wird also keine Konvektion stattfinden.

Wie ist das zu erklären?

Konvektion benötigt einen Antrieb. Der Antrieb ist die Temperaturdifferenz zwischen Körpern oder Medien. Ohne Temperaturdifferenz kann keine Wärme vom hohen zum niedrigen Niveau strömen.

Konvektionsfreiheit kann man auch in  der Natur beobachten. An einem kühlen Morgen im Spätsommer ist es möglich Dunst oder Nebel zu beobachten der über Wiesen und Gräben liegt. Dieser Nebel scheint sich nicht zu bewegen und liegt völlig still in der Landschaft. Kein Wind weht. Das alles kann man nur beobachten solange die Sonnen noch nicht aufgegangen ist. Sobald dies geschieht, erwärmt sie die Umgebung, unterschiedliche Materialien nehmen die Wärme unterschiedlich stark auf. Steine erwärmen sich z.B. schneller als nasses Gras. Nen entstehet Temperaturunterschiede und damit auch der Antrieb für die Konvektion. Man kann beobachten wie der Nebel aufsteigt, er wird durch erwärmte Luft nach oben transportiert.

Bei einer Direktkondensationswärmepumpe nach dem ACALOR-Prinzip werden die Temperaturunterschiede durch die Interaktion mit dem Raum sicher ausgeregelt. Alle Wände, alle Möbel und die Decke haben dieselbe Temperatur. Wird ein Bereich kühler, so wird dieser Bereich mit viel Energie sofort wieder aufgewärmt.

Der Antrieb für die Konvektion wird sicher ausgeschaltet. Die thermische Behaglichkeit ist sehr hoch.

Was ist Wärme- bzw. Strahlungskopplung?

Laut dem ersten Hauptsatz der Thermodynamik kann Energie nicht erzeugt oder vernichtet werden. Sie wird umgewandelt und kann nicht verloren gehen.

Der zweite Hauptsatz besagt, dass Energie immer vom hohen zum niedrigen Niveau strömt. In die andere Richtung kann Energie nur mit dem Einsatz zusätzlicher Arbeit fließen.

Wärme ist auch Energie. Die Wärmeenergie wird entweder durch infrarote Strahlung übertragen, durch einen Körper geleitet oder konvektiv, also durch Luft oder Flüssigkeiten strömend übertragen.

Die ACALOR-Wärmepumpe arbeitet konvektionsfrei.

Die Wärmeenergie wird von den Fußbodenwärmeübertragungsrohren ausgehend durch den Beton und den Bodenbelag an die Fußbodenoberfläche geleitet. Von dort wird sie nur durch  Wärmestrahlung weitertransportiert.

Auch die Sonne sendet neben vielen anderen Strahlungsarten, darunter sichtbarem Licht, Wärmeenergie in Form von Wärmestrahlung bzw. Infrarotstrahlung zur Erde. Dabei stört weder der luftleere Weltraum noch die Athmospäre der Erde die Infrarotstrahlung auf Ihrem Weg. Es ist also möglich Wärme in Form von Strahlung zu übertragen, unabhängig von der Entfernung, sofern der Zwischenraum die Strahlung durchlässt.

Ist ein Körper wärmer als die Umgebung, wird er die Wärme an diese abgeben. Je größer der Temperaturunterschied ist, umso mehr Wärmeenergie wird übertragen. Ist nun eine Wand 21° C warm und der Boden 22° C so wird Wärmeenergie übertragen. Ist ein Bereich der Wand kälter, z.B. durch eine nasse Stelle oder durch eine geringere Dämmung wird zu dieser Stelle mehr Wärmeenergie übertragen. Durch die größere Übertragung wird nun auch der Bereich des Bodens, der mit dem kühlen Bereich der Wand in Verbindung steht, kühler. Diese Bereiche stehen nun in Strahlung- bzw. Wärmekopplung.

Betrachtet man nun die Wirkung der  ACALOR-Wärmepumpe, so entzieht nun der nur um wenige hundertstel Grad kühlere Bereich des Bodens dem Fußbodenwärmeübertrager nun wiederum die Wärme. Das Kältemittel hat nun wieder einen kühleren Bereich im System zur Verfügung und wird in diesem Bereich auskondensieren. Die Direktkondensation regelt den Energiebedarf der einzelnen Bereiche so vollkommen selbständig aus.

So erschließt sich nun auch die Konvekionsfreiheit.