Archiv der Kategorie: Acalor

Was bedeutet Konvektionsfrei?

Konvektion ist das mitführen durch ein strömendes Fluid. Mitgeführt werden können gelöste Stoffe oder physikalische Größen wie Impulse oder thermische Energie, also Wärme.

Die Strömung kann z.B. durch Pumpen oder Ventilatoren erzwungen sein oder durch thermodynamische Ungleichgewichte entstehen.

Insbesondere sind Temperaturunterschiede Ursache von Strömung bzw. Konvektion (thermische Konvektion).

Betrachten wir einen Raum als Gefäß, so ist die Luft das Trägermedium für Wärmeenergie. Laut dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik kann Energie nur vom hohen zum niedrigen Niveau strömen.

Bildet sich eine Temperaturdifferenz zwischen zwei Bereichen in einem Raum, so wird Konvektion entstehen.

Die Direktkondensation wird ohne jeden Regeleingriff eine Temperaturdifferenzierung sicher ausregeln. Dieser Vorgang muß stattfinden, da die Physik das so vorsieht. Die gleichmäßige Wärmeverteilung wird unmittelbar nach dem Start der Wärmepumpe beginnen  und sich nach kurzer Einschwingzeit voll einstellen. Es wird schließlich, nach einer gewissen Laufzeit der Anlage ein Gleichgewicht entstehen welches keine Konvektion zuläßt.

Wie ist das nun zu beweisen?

Wir haben alle in der Schule gelernt, dass warme Luft immer nach oben steigt, denn sie hat eine geringere Dichte als kalte Luft und ist somit leichter.

Bei einer herkömmlichen Heizkörperheizung wird ca. 70 % der Wärme durch Konvektion übertragen und ca. 30 % durch Wärmestrahlung. Ist eine solche Heizung in Betrieb, wird man bei einer Raumtemperatur von 22 ° C  in ca. 1,5 m Höhe, unter der Decke eine Lufttemperatur von 24 ° C messen und unmittelbar über dem Boden ca. 20  °C. Es muss  Konvektion vorhanden sein.

Bei einer herkömmlichen Fußbodenheizung mit Wasser als Wärmeträger wird man bei gleicher mittlerer Raumtemperatur unter der Decke ca. 23 °C messen und am Boden 21 °C. Der Anteil der Konvektion liegt hier bei ca. 25 – 35 % und der Anteil an Strahlungswärme bei ca. 65 – 75 %. Auch hier muss Konvektion vorhanden sein. In allen Betrachtungen werden Luftströme durch Lüftung oder Geräte ausgeschlossen.

Bei einer ACALOR-Direktwärmepumpe kann die Konvektionsfreiheit bewiesen werden indem man die Lufttemperatur unter der Decke mit der Temperatur über dem Boden vergleicht. Auch bei sehr hohen Räumen wird sich eine Differenz von nur 0,1 – 0,2 ° C ergeben. Es wird also keine Konvektion stattfinden.

Wie ist das zu erklären?

Konvektion benötigt einen Antrieb. Der Antrieb ist die Temperaturdifferenz zwischen Körpern oder Medien. Ohne Temperaturdifferenz kann keine Wärme vom hohen zum niedrigen Niveau strömen.

Konvektionsfreiheit kann man auch in  der Natur beobachten. An einem kühlen Morgen im Spätsommer ist es möglich Dunst oder Nebel zu beobachten der über Wiesen und Gräben liegt. Dieser Nebel scheint sich nicht zu bewegen und liegt völlig still in der Landschaft. Kein Wind weht. Das alles kann man nur beobachten solange die Sonnen noch nicht aufgegangen ist. Sobald dies geschieht, erwärmt sie die Umgebung, unterschiedliche Materialien nehmen die Wärme unterschiedlich stark auf. Steine erwärmen sich z.B. schneller als nasses Gras. Nen entstehet Temperaturunterschiede und damit auch der Antrieb für die Konvektion. Man kann beobachten wie der Nebel aufsteigt, er wird durch erwärmte Luft nach oben transportiert.

Bei einer Direktkondensationswärmepumpe nach dem ACALOR-Prinzip werden die Temperaturunterschiede durch die Interaktion mit dem Raum sicher ausgeregelt. Alle Wände, alle Möbel und die Decke haben dieselbe Temperatur. Wird ein Bereich kühler, so wird dieser Bereich mit viel Energie sofort wieder aufgewärmt.

Der Antrieb für die Konvektion wird sicher ausgeschaltet. Die thermische Behaglichkeit ist sehr hoch.

Was ist Wärme- bzw. Strahlungskopplung?

Laut dem ersten Hauptsatz der Thermodynamik kann Energie nicht erzeugt oder vernichtet werden. Sie wird umgewandelt und kann nicht verloren gehen.

Der zweite Hauptsatz besagt, dass Energie immer vom hohen zum niedrigen Niveau strömt. In die andere Richtung kann Energie nur mit dem Einsatz zusätzlicher Arbeit fließen.

Wärme ist auch Energie. Die Wärmeenergie wird entweder durch infrarote Strahlung übertragen, durch einen Körper geleitet oder konvektiv, also durch Luft oder Flüssigkeiten strömend übertragen.

Die ACALOR-Wärmepumpe arbeitet konvektionsfrei.

Die Wärmeenergie wird von den Fußbodenwärmeübertragungsrohren ausgehend durch den Beton und den Bodenbelag an die Fußbodenoberfläche geleitet. Von dort wird sie nur durch  Wärmestrahlung weitertransportiert.

Auch die Sonne sendet neben vielen anderen Strahlungsarten, darunter sichtbarem Licht, Wärmeenergie in Form von Wärmestrahlung bzw. Infrarotstrahlung zur Erde. Dabei stört weder der luftleere Weltraum noch die Athmospäre der Erde die Infrarotstrahlung auf Ihrem Weg. Es ist also möglich Wärme in Form von Strahlung zu übertragen, unabhängig von der Entfernung, sofern der Zwischenraum die Strahlung durchlässt.

Ist ein Körper wärmer als die Umgebung, wird er die Wärme an diese abgeben. Je größer der Temperaturunterschied ist, umso mehr Wärmeenergie wird übertragen. Ist nun eine Wand 21° C warm und der Boden 22° C so wird Wärmeenergie übertragen. Ist ein Bereich der Wand kälter, z.B. durch eine nasse Stelle oder durch eine geringere Dämmung wird zu dieser Stelle mehr Wärmeenergie übertragen. Durch die größere Übertragung wird nun auch der Bereich des Bodens, der mit dem kühlen Bereich der Wand in Verbindung steht, kühler. Diese Bereiche stehen nun in Strahlung- bzw. Wärmekopplung.

Betrachtet man nun die Wirkung der  ACALOR-Wärmepumpe, so entzieht nun der nur um wenige hundertstel Grad kühlere Bereich des Bodens dem Fußbodenwärmeübertrager nun wiederum die Wärme. Das Kältemittel hat nun wieder einen kühleren Bereich im System zur Verfügung und wird in diesem Bereich auskondensieren. Die Direktkondensation regelt den Energiebedarf der einzelnen Bereiche so vollkommen selbständig aus.

So erschließt sich nun auch die Konvekionsfreiheit.

Wie funktioniert die Kühlung der ACALOR-Direktwärmepumpe?

Der Raumthermostat der Wärmepumpe ist ein von ACALOR angepasster Klimaregler. Er signalisiert der Steuerung der Wärmepumpe wenn es im Raum  zu kalt aber auch wenn es zu warm ist. Bei einer eingestellten Temperatur von z.B. 22°C wird das Signal “Heizen” gesendet bis eine Temperatur von 22,6 °C erreicht ist. Der Raum kann sich dann bis ca. 22,8 °C weiter erwärmen. Das nennt man überschwingen und ist bereits in der Konfiguration des Reglers berücksichtigt. Wird es wärmer als 2 Grad über dem Sollwert, in diesem Fall 24°C, schaltet der Thermostat das Signal “Kühlen” und die Steuerung der Wärmepumpe wird dies registrieren.

Der Verdichter der Wärmepumpe arbeitet auch im Kühlbetrieb in die gleiche Richtung wie im Heizbetrieb. Ein Ventil sorgt dafür, dass der Kältemittelstrom im Betriebszustand “Kühlung” entgegen der beim “Heizen” gewählten Richtung fließt.  Der Kondensator gibt nun an die Umgebungsluft die Wärmeenergie ab. Gleichzeitig werden die Rohre im Fußboden zum Verdampfer. Das Kältemittel nimmt im Kühlbetrieb Wärme aus dem Fußboden auf. Der Boden wird abgekühlt und kühlt mittels Wärme-Kopplung auch die Umfassungswände, die Objekte im Raum und auch die Menschen.

So wird also durch Kältestrahlung wesentlich angenehmer und zugfreier gekühlt als durch herkömmliche Klimageräte.

 

50 % Weltmeister-Rabatt bei ACALOR für gesundes Kühlen

Beim Thema Wärmepumpe wird häufig nur über das Heizen des Objektes und die Brauchwassererwärmung gesprochen. In der Zukunft wird eine weitere Frage immer wichtiger: Wie kühle ich mein Objekt bei extremen Hitzeperioden?

Viele Klimaforscher sind sich einig, dass die Hitzeperioden im Sommer in unserer Region deutlich zunehmen werden. Gerade die Nächte werden deutlich wärmer, so dass der Abkühleffekt des Hauses über Nacht immer geringer wird. Ein sehr gut gedämmtes Haus hält einige Tage sehr gut die Hitze aus dem Innenbereich fern. Bei längeren Hitzeperioden kehrt dieser Effekt aber dann genau um. Das durchwärmte Haus hält aufgrund der guten Dämmung auch nachts die Hitze im Haus. Temperaturen von 30°C und mehr im Innen- bereich sind keine Seltenheit, gerade bei einem gut gedämmten Haus (wohlgemerkt nicht nach zwei oder drei Tagen Hitze, aber sicherlich nach einer Woche mit anhaltender Hitze).

Herkömmliche wassergeführte Systeme können die Innentemperatur um max. 4°C herunterregeln. Bei der ACALOR-Direktwärmepumpe wird die Temperatur im Haus auf den von Ihnen eingestellten Wert heruntergekühlt. Das bedeutet z. B. kühle eingestellte 23°C auch bei extremer Hitze.

Viele ACALOR-Kunden möchten gerade auf diesen Komfort im Sommer nicht mehr verzichten. Wir sehen an der Vielzahl an Nachrüstungen von Kühlfunktionen, dass dieses Thema häufig unterschätzt wird.

In den Monaten Juli und August 2014 gewährt ACALOR bei Kauf einer ACALOR-Wärmepumpenheizung 50% Weltmeister-Rabatt auf die Kühlfunktion!

ACALOR-Wärmepumpe im Gewerbebau

Die ACALOR-Direktwärmepumpe ist auch gut geeignet für den Einsatz im Gewerbebau. So haben wir schon Projekte in verschiedene Gewerbehallen, Kindergärten und auch Kirchen realisiert.  Da mi der ACALOR-Wärmepumpe Strahlungswärme erzeugt wird, können auch größere Lagerhallen effizient beheizt werden.  In Hamburg haben wir im letzten Jahr ein gewerbliches Bauvorhaben mit einer Gesamtheizfläche von ca. 1.500 m² und einer Heizlast von ca. 55 kW mit unserer Heizung ausgestattet. Dabei waren unterschiedliche Temperaturkurven bzw. Heizprofile zu realisieren.

EG: Gewerbeflächen , Produktion, Werkstatt, Lager : 832 m²

OG: Büro 507 m² und zwei Wohnungen mit 82 m² und 72 m².

Hier einige Bilder des Objektes:

Gewerbebau HH, Tempowerkring 15 01 Gewerbebau HH, Tempowerkring 15, 02 Gewerbebau HH, Tempowerkring 15, 04 Gewerbebau HH, Tempowerkring 15, 06

 

 

Kleines Lexikon der Fachbegriffe

Anlagenaufwandszahl (eP)
Die Anlagenaufwandszahl (Formelzeichen eP) beschreibt das Verhältnis von  Aufwand an Primärenergie zum erwünschten Nutzen (Energiebedarf) eines
gesamten Anlagensystems.

Die Anlagenaufwandszahl berücksichtigt die Art der eingesetzten Brennstoffe, den Einsatz regenerativer Energiequellen, die Verluste der Wärmeerzeuger und
die Verteilung der benötigten Hilfsenergie (Lüftung, Pumpen etc.).
Eine niedrige Anlagenaufwandszahl deutet auf eine effiziente Nutzung von Primärenergie hin.
Beispiel: Für ein Gebäude wird eine Anlagenaufwandszahl von 1,5 ermittelt. Für den Energiebedarf für Heizung, Kühlung, Warmwasser muss zusätzlich 50% an Primärenergie aufgewandt werden. Je besser ein Haus wärmegedämmt wird, desto niedriger ist der Primärenergiebedarf. Bei einer ACAOR- Direktwärmepumpe kann eine Anlagenaufwandszahl von 0,75 erreicht werden, welche im Energieausweis eingetragen ist.
Antriebsleistung
Als Antriebsleistung einer ACALOR Luft-Wärmepumpe gilt die Summe der Leistungsaufnahmen des Verdichters, des Ventilators und der  Steuerungselektronik. Sie wird in Watt gemessen.
Arbeits- oder Kältemittel
Kältemittel transportieren Wärmeenergie von dem Kühlgut zur Umgebung. Jedes Kältemittel kann in Form von Dampf oder einer Flüssigkeit auftreten.
In der DIN wird Kältemittel als Arbeitsmedium definiert, welches zur Wärmeübertragung eingesetzt wird in dem es bei niedriger Temperatur und niedrigem Druck Wärme aufnimmt, um diese dann bei höherem Druck und höherer Temperatur abzugeben. Dabei erfolgt eine Zustandsänderung des Kältemittels (von gasförmig zu flüssig und umgekehrt).
Je geringer der Druck ist, desto kälter ist das Kältemittel und umgekehrt: je höher der Druck ist, desto wärmer ist das Kältemittel.
ACALOR setzt als Kältemittel R290 (C3H8-Propan ) ein. Das Kältemittel ist in der ACALOR-Direktwärmepumpe nicht brennbar, da das Kältemittel in einem Heizrohrsystem eingeschlossen ist und somit zu wenig Sauerstoff für einen Brand mit dem Kältemittel in Kontakt kommt.
Um die sehr geringe Brandgefahr zu verdeutlichen, dient folgender Vergleich: Bei ACALOR werden gesamt nur ca. 3 – 5 kg Propan verwendet, eine herkömmliche Gasflasche für den Betrieb eines kleinen Gasofens für einen kleinen Raum beinhaltet zwischen 5 und 11 kg Propan. Hier fürchten sich die wenigsten Menschen vor einem Brand.
Das IBExU (Institut für Brandschutz, Explosionsschutz und Umweltschutz an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg) – jetzt Institut für Sicherheitstechnik GmbH – hat 1996 in seinem 14-seitigem Gutachten IB-96-756 über ein mit dem brennbaren Kältemittel R 290 (Propan) betriebenes Wärmepumpen-Heizungssystem ACALOR für Wohngebäude auf den Seiten 10-11 bescheinigt, dass es aus der Sicht des Explosionsschutzes kein besonderes Sicherheitsrisiko für den Nutzer darstellt.
Je geringer der Druck ist, desto kälter ist das Kältemittel und umgekehrt. Je höher der Druck ist, desto wärmer ist das Kältemittel.
Berstdruck
Berstdruck ist der Innendruck, der zum zerknallen eines Behälters führt. Vergleich: Man schüttelt eine Cola Dose so lange bis sie platzt, weil sich der Druck in der Dose erhöht hat.
Direktkondensation
Bei herkömmlichen Wärmepumpen überträgt das Arbeitsmittel die Heizleistung in dem Kondensator auf einen Wasserkreislauf, der Heizflächen oder Heizkörper im Wohnraum beheizt. Im ACALOR-Patent DE 3936332 C1 wird erstmals eine  Fußbodenheizung beschrieben, die diesen Umweg vermeidet, damit das Arbeitsmittel direkt in den Kupferrohren im Heizestrich kondensiert.
Elektrische Zusatzheizung
Viele Wärmepumpen schaffen es aus technischen Gründen das warme Brauchwasser auf nur 50°C bis 60°C aufzuheizen. Dadurch besteht die Gefahr, dass sich gesundheitsschädigende Legionellen (Bakterien) bilden können. Die Legionellen werden bei Temperaturen von über 65° C abgetötet.

Viele Wärmepumpenanbieter müssen deswegen elektrische Zusatzheizer (elektrischer Heizstab) einbauen, damit Temperaturen von über 65°C erreicht
werden und es zu keiner Gesundheitsgefährdung kommt. Sie können einen elektrischen Zusatzheizer mit mit einer Art Tauchsieder vergleichen.
Energiebedarfsausweis
Der Energieausweis ist ein Dokument, welches ein Gebäude energetisch bewertet. Die Ausstellung, Verwendung, Grundsätze und Grundlagen werden
durch die Energiesparverordnung (EnEV) geregelt. Allerdings ist aus dem Energieausweis kein Rückschluss auf die tatsächlich auftretenden Energiekosten
möglich. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass die Berechnungen auf dem Normklima, der Normnutzung und einer gleichmäßigen Beheizung basieren. Der jeweilige Standort des Gebäudes und das Nutzungsverhalten beeinflussen  deshalb den tatsächlichen Verbrauch.
EnEV
Die Energiesparverordnung ist ein Teil des deutschen Verwaltungsrechts. Dort  sind alle bautechnischen Standardanforderungen zum effizienten  Betriebsenergieverbrauch für Gebäude festgelegt.
Expansionsventil
Das Expansionsventil ist technisch gesehen ein Überhitzungsregler und ein Bauteil der ACALOR-Direktwärmepumpe. Dieses Ventil hat die Aufgabe den  Druck des Kältemittels zu mindern, indem es den Querschnitt des Rohres verengt.
Heißgas-Umkehrung
Zum Abtauen eines vereisten Verdampfers hat es sich bewährt, den Heißgasstrom zeitweilig umzukehren, d. h. nicht mehr in die Kupferrohre im Estrich, sondern in die des Hochleistungsverdampfers zu blasen. Dadurch taut das Eis, welches den Luftstrom durch den Verdampfer hindert, in wenigen Minuten ab.
Hartlöten
Hartlöten ist das Verbinden von Metallteilen mit einem Lot, dessen Schmelztemperatur nur wenig unter der mindestens ca. 500° C betragenden  Schmelztemperatur der Metallteile liegt.

 

Heizleistung
Heizleistung ist die Wärmemenge pro Zeit, die den Wohnraum heizt.
Hochleistungsverdampfer
Dies ist ein technisches Bauteil der ACALOR-Direktwärmepumpe. Er hat die Aufgabe das kalte, flüssige Kältemittel mit der wärmeren Außenluft in Verbindung zu bringen. Dadurch kann der Luft Wärme entzogen werden und fast kostenlos Wärme gewonnen werden.
Jahresarbeitszahl
Die Jahresarbeitszahl (JAZ) wird zur Beschreibung der Energieeffizienz von Wärmepumpen verwendet. In der üblichen Definition wird die Jahresarbeitszahl durch die Differenz der Wärmeabgabe und der aufgenommenen elektrischen Energie bei Betrieb über ein ganzes Jahr (bzw. über die Heizperiode) berechnet. JAZ = abgegebene Wärme/zugeführte elektrische Energie
Kältemittelsammler
Der Kältemittelsammler ist ein technisches Bauteil und ein Vorratsgefäß welches  der Verstopfung des Kondensators vorbeugt. Arbeiten Wärmepumpen bei hohen Temperaturen, passt in den Kondensator mehr Kältemittel. Damit bei tiefen Temperaturen nicht zu viel Kältemittel den Kondensator verstopft, wird bei normalen Wärmepumpen hinter dem Kondensator ein Vorratsgefäß (Kältemittelsammler) eingebaut. Dessen Inhalt (ca. 1 kg) soll verhindern, dass die Wärmepumpe schon bei kleinem Kältemittelmittelverlust versagt, also mit einer Störung stehenbleibt. Die ACALOR- Direktwärmepumpe ist hermetisch dicht und so ausgelegt, dass kein Kältemittelsammler erforderlich ist. Das vereinfacht die ACALOR-Direktwärmepumpe und macht sie weniger anfällig für Störungen.

Kelvin
Dies ist das Maß für die absolute Temperatur eines Stoffes. 273 Kelvin (K)  entsprechen 0° C. 10° C entsprechen 283 K. 20° C entsprechen 293 K.
KfW
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau hält verschiedene Finanzierungsalternativen für Kreditwillige bereit. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite
der KfW.

 

Kondensationsdruck
Gibt es in einem Gefäß (mit überall gleichen Temperaturen) gleichzeitig flüssiges und gasförmiges Kältemittel, entspricht diese Temperatur dem  Kondensationsdruck des Kältemittels bei dieser Temperatur. Unterschreitet die Temperatur eines Kältemitteldampfes seine Kondensationstemperatur, wird alles Kältemittel flüssig, d. h. es kondensiert. Überschreitet die Temperatur von flüssigem Kältemittel seine Verdampfungstemperatur  (Kondensationstemperatur bei gleichem Druck) wird alles dampfförmig.

Kondensationsleistung
Die Kondensationsleistung eines Kilogramms Kältemittels ist bei gegebener Temperatur gleich der Verdampfungsleistung dieses Kältemittels. Die gleiche
Leistung, die nötig ist, 1 kg Kältemittel pro Stunde zu verdampfen, ist in der Lage, diesen Dampf um ca. 180° C zu erwärmen. Um diesen Dampf im Verdichter um 40° C zu erwärmen, sind theoretisch davon nur ca. 13 % als
mechanische Leistung nötig. Kondensationswärme Die Kondensationswärme ist die Wärmemenge, die benötigt wird um eine bestimmte Menge eines Stoffes vom gasförmigen in einen flüssigen Zustand zu bringen (kondensieren), ohne dass sich die Temperatur ändert. Der umgekehrte Prozess ist die Verdunstung. Beim Kondensieren des Kältemittels in den Kupferrohren im Heizestrich wird  dessen Kondensationswärme zuerst an den kältesten Stellen des Heizestrichs  abgegeben.
Kondensator
Dies ist ein technisches Bauteil jeder Wärmepumpe. In ihm kondensiert das Arbeits- oder Kältemittel und gibt dabei die Kondensationsleistung ab.
Konvektion/Luftumwälzung
Konvektion ist die Wärmeverteilung über Luftströme/ Luftzüge. Dieser Effekt ist im Winter zu beobachten, wenn Gardinen über den Heizkörpern wedeln. Bei Plattenheizkörpern wird die Wärme vor allem durch den Effekt verteilt, dass warme Luft nach oben steigt. Konvektion kann nicht nur Zug, sondern auch Schimmelpilze an kalten Außenwänden zur Folge haben.Weiterhin gilt: je  weniger Luftzug in einem Haus ist, desto gemütlicher und behaglicher fühlt es sich an.

Kugelventilbatterie
Dies ist ein technisches Bauteil der ACALOR-Direktwärmepumpe. Es ähnelt dem Heizkreisverteiler der  herkömmlichen Fußbodenheizung und dient der Feinabstimmung der Zimmertemperaturen.
Leistungszahl
Die Leistungszahl beschreibt das Verhältnis von erzeugter Wärme-oder Kälteleistung zur eingesetzten Leistung. Wenn 2 kW Strom benötigt werden um
10 kW Wärme zu erzeugen ist die Leistungszahl 5.
Raumthermostat
Das Raumthermostat ist ein technisches Bauteil der ACALOR-Direktwärmepumpe. Es dient zur Regelung der Raumlufttemperatur im Haus. An diesen Raumthermostaten können verschiedene Programme gewählt  werden, um bestimmte Nacht-und Tagestemperaturen einzustellen.
Rohrsystem
Das Rohrsystem ist eines der wichtigsten Bauteile der ACALOR-Direktwärmepumpe, da über dieses Rohrsystem im Haus die Heizwärme abgegeben wird. Es besteht aus blankem Kupferrohr und wird ausschließlich durch unsere Mitarbeiter vor allem im Heizestrich, aber auch in Wänden oder  Decken verlegt. Die Auslegung selber erfolgt nach einem für jeden Raum einzeln geplanten System, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Schauglas
Das Schauglas ist ein Bauteil der ACALOR-Direktwärmepumpe
und dient dazu diese mit der optimalen Menge an Kältemittel zu füllen. Weiterhin beweist es auch, dass die Anlage hermetisch dicht ist und
somit keine Brandgefahr auftreten kann. Hier kann kontrolliert werden, dass kein Kältemittel austritt.
Wärmestrahlung
Wärmestrahlung oder thermische Strahlung ist der  Mechanismus zur Übertragung thermischer Energie. Den alltäglichen Effekt der Wärmestrahlung
kann man im Winter bei Skiläufern in den Alpen beobachten. Trotz  Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes ist es möglich sich zu sonnen und
sich dort ohne Jacke aufzuhalten. Strahlungswärme wird als behaglich und angenehm empfunden. Ein Kachelofen gibt ca. 50% Strahlungswärme ab,
Plattenheizkörper 30% und die acalor-Direktwärmepumpe fast 100%. Deshalb gibt es mit einem gewöhnlichen Digitalthermometer keinen oder nur
einen nicht spürbaren Temperaturunterschied zwischen  Zimmerdecke und Fußboden. Aus diesem Grund findet auch keine Luftumwälzung statt.
Ventilator
Dies ist ein technisches Bauteil der ACALOR-Direktwärmepumpe. Er befindet sich auf dem Hochleistungsverdampfer im Freien und hat die Aufgabe,
die wärmere Luft am kälteren Kältemittel vorbei zu saugen.
Verdampfer
Der Verdampfer ist ein technisches Bauteil jeder Wärmepumpe. In ihm verdampft das Arbeits-oder Kältemittel.
Verdampfungswärme
Dies ist die Wärmemenge, die benötigt wird um das flüssige Kältemittel der ACALOR-Direktwärmepumpe zu verdampfen.
Verdichter
Dies ist ein technisches Bauteil der ACALOR-Direktwärmepumpe. Er befindet sich in einem Gehäuse aus Kunststoff im Freien und hat die Aufgabe das Arbeits-oder Kältemittel zu komprimieren und durch das Rohrsystem zu blasen.
Wärmestau Bei Heizsystemen mit hohem Konvektionsanteil (hoher  Luftumwälzung), wie Luftheizungen, Plattenheizkörpern etc. staut sich warme Luft unter der Zimmerdecke und bewirkt erhöhte Wärmeverluste. Hinzu kommt ein Temperaturunterschied zwischen Zimmerdecke und Fußboden, welcher als unangenehm empfunden wird.
Warmwasserspeicher
Dies ist ein technisches Bauteil der ACALOR-Direktwärmepumpe,
welches dazu dient warmes Brauchwasser
zu produzieren.

Zonenregelung
Die Wohnräume eines Hauses werden in unterschiedliche Heizzonen aufgeteilt. Jede Heizzone wird durch einen eigenen Kupferrohrkreis mit der gewünschten
Wärme versorgt.
Unsere Raumtemperatur-Empfehlung:
Badezimmer:  23°C

Wohnzimmer: 22°C
Kinderzimmer: 20°C bis 21°C
Schlafzimmer: 18°C bis 19°C
Am zugehörigen Kugelventil der Kugelventilbatterie
können die Temperaturen der Zimmer verändert
werden.

Messe Nordbau in Neumünster im September 2014

Vom 10.9.2014 bis 14.09.2014 findet die Messe Nordbau in den Holstenhallen von Neumünster statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch  auf unserem Stand in Halle 7.