Archiv der Kategorie: Allgemeines

Windkraftcolitis

Mit erheblichen Mittel aus dem EEG, viel politischer Unterstützung und Klimawendeapokalypsen sind tausende Windkraftanlagen gefördert und gebaut worden.

In  2021 läuft die Förderung für die ersten 6000 Anlagen aus.  In den dann folgenden Jahren sind es dann jährlich etwa 1.600 weitere Anlagen. Man sollte meinen nun hat sich das aussubventioniert und die Anlagen werden günstig weiterbetrieben, um dann wirklich grünen Strom zu erzeugen. Schließlich sind Sie ja schon vom Steuerzahler mehrfach bezahlt. Via EEG, Abschreibungen und politsche Unterstützung.

Nein! Bereits jetzt, lange rechtzeitig bevor das schreckliche Ereignis eintritt, schreit der Landesverband Erneuerbare Energien NRW nach neuen Subventionen, um die „günstigen“ Altanlagen weiterbetreiben zu können.

Zur Erinnerung: Jeder Windkraftanlagenbetreiber ist verpflichtet bei Planung und Bau Rückstellungen für einen späteren Rückbau der Anlagen zu bilden. Das wird, da steuermindernd, auch gerne in Anspruch genommen.

Nun droht also folgendes Szenario: Die ersten Anlagen kommen in die Jahre, werden nicht mehr entsprechend gewartet. Bereits jetzt knicken die ersten Anlagen ja scheinbar aus diesem Grund um. Die Steuerung, die dafür sorgt, das die Anlagen bei Starkwindereignissen aus dem Wind gedreht wird, scheint nicht immer auf dem aktuellsten  Stand zu sein, eine Nachrüstung nicht wirtschaftlich.  In Mecklenburg liegt bereits eine Alt-Anlage in der Landschaft rum. Das der Spargelsalat zum Mikado-Salat wird ist also durchaus Realität! Wer sich dann um die Entsorgung kümmert wird ja auch noch spannend! Wird es der Landeigentümer sein? Der Anlagenbetreiber der im Zweifelsfall Insolvenz anmeldet? Oder der Steuerzahler via EEG?

 

 

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Studie zur Wärmewende 2030

Es gibt ja für fast alles heute Studien! Eine neue Studie befasst sich mit der Frage wie wir im Jahr 2030 unsere Häuser heizen.

Der Anteil von Erdgas wird wohl in etwa gleichbleibend sein. Allerdings wird die Effizienz gesteigert werden. Dies wird durch verbesserte Technologien und  durch mehr Wärmedämmung auch der Bestandsgebäude erreicht.

Die Bedeutung von Ölheizungenwird weiter zurückgehen. Dafür steigt e´der Anteil der Wärmepumpen.

Hier geht es zur Studie.

Italienreise und Klimaanlagen

Auch Andreas sind in diesem Sommer die vielen Klimaanlagen an  Hauswänden in Italien aufgefallen.  Lest hier seinen Reisebericht dazu.

KfW: Neue Effizienzhaus-Klassen ab April 2016

Wie die KfW mitteilt werden die Förderstandards im Programm „Energieefffizient Bauen (153)“  zum 01.04.2016 komplett erneuert. Ab dem nächsten Jahr gelten aufgrund einer Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV) höhere energetische Anforderungen für Wohngebäude in Deutschland. Das seit 2009 von der KfW geförderte Effizienzhaus 70 wird dann dem gesetzlichen Mindeststandard bei Wohnungsneubauten entsprechen. Die Förderung dieses Standards im Programm „Energieeffizient Bauen“ wird daher zum 31.03.2016 auslaufen. Bisher hat die KfW ca. 420.000 Wohneinheiten mit dem Standard Effizienzhaus 70 finanziert.

Weiter im Angebot bleiben die beiden Förderstandards KfW-Effizienzhaus 55 und 40.

Zusätzlich führt die KfW ab dem 01.04.2016 das Effizienzhaus 40 Plus ein. Besonders an diesem neuen Standard ist, dass ein wesentlicher Teil des Energiebedarfs unmittelbar am Gebäude erzeugt und gespeichert wird. Die Fördersätze betragen dann bis zu 100.000 € und die Tilgungszuschüsse werden zukünftig variabel gestaltet. Weitere Informationen und Dateien zum Download gibt es auf den Seiten des Oekozentrums NRW. In die Antragstellung sind zukünftig zugelassene Energieeffizienz-Experten einzubinden.

Auch bietet die KfW ab dann für das KfW-Effizienzhaus 55 ein vereinfachtes Nachweisverfahren an, das „KfW-Effizienzhaus 55 nach Referenzwerten“. Bei diesem Effizienzhausstandard können die Sachverständigen aus standardisierten Maßnahmenpaketen für Gebäudehülle und Anlagetechnik wählen.

Ziel all dieser Maßnahmen ist die stärkere Fokussierung der Förderung auf Neubauten mit höheren energetischen Niveaus. Eine Lüfungsanlage ist bei Inanspruchnahme der Fördermittel zukünftig vorgeschrieben. Gleichfalls der Einsatz eines zertifizierten Experten. Auf der anderen Seite steigen die Fördersätze und die Tilgungszuschüsse werden flexibilisiert.

 

Intersolar München: Die Trends beim Eigenverbrauch von Solarstrom

Sowohl für Hausbesitzer und Endkunden als auch für Betriebe wird es immer attraktiver, Energie aus der eigenen Solaranlage selbst zu nutzen. Die Intersolar Europe und die ees Europe zeigen vom 10. bis 12. Juni in München neue Technologien und Produkte. Die Intersolar Europe Conference informiert über die aktuellen Trends im „Smart Home“ und der Intersolar AWARD sowie der ees AWARD zeichnen die innovativsten Entwicklungen aus.

Die Einspeisevergütung für Solarstrom sinkt kontinuierlich. Eine eigene Photovoltaik-Anlage zu errichten, lohnt sich daher zunehmend vor allem für den Eigenverbrauch. In erster Linie machen die in den vergangenen Jahren deutlich gesunkenen Preise für Solarmodule Sonnenstrom vom eigenen Dach sowohl für Privatverbraucher als auch Unternehmen attraktiv. Die Installation von Solarmodulen ist allerdings nur der erste Schritt auf dem Weg zu einer unabhängigen Energieversorgung. Das volle Potenzial lässt sich erst mit zusätzlichen Komponenten in intelligenten Systemen ausschöpfen.

Energiespeicher und/oder Wärmepumpe: An das gesamte System denken

Wer die Eigenversorgung mit Solarstrom in Betracht zieht, sollte das gesamte System im Blick haben. Dazu gehören zum Beispiel Energiespeicher. Mit ihnen lässt sich überschüssige Energie vorrätig halten für Zeiten, in denen die Sonne nicht scheint, aber Strom gebraucht wird. Der Besitzer eines Stromspeichers macht sich somit zeitweise vom Stromnetz unabhängig. Auch Wärmepumpen, die z. B. Erd- oder Umweltwärme zur Raumheizung und Warmwasserbereitung nutzen, lassen sich mit einer Photovoltaik-Anlage verbinden. Der für den Betrieb der Wärmepumpe notwendige Strom lässt sich teilweise mit einer PV-Anlage erzeugen, die gleichzeitig auch noch das eigene Elektroauto aufladen kann. Mit moderner Regeltechnik lassen sich die verschiedenen Energiequellen und Verbraucher optimal steuern – ein erster Schritt auf dem Weg zum Smart Home.

Um ein Viertel sind die Preise für Solarstromspeicher im vergangenen Jahr gesunken. Diese Entwicklung und die Finanzierung von Photovoltaik­anlagen mit Batteriespeicherdurch zinsgünstigen Darlehen und Tilgungszuschüsse der KfW-Bank (bis zu 30 %) sprechen dafür, dass künftig immer mehr Besitzer von PV-Anlagenauch Speicher installieren werden.

Batteriespeicher verbessern den Solarstrom-Eigenverbrauch und entlasten das Stromnetz. Schon jetzt nutzen über 15.000 Haushalte in Deutschland die Vorteileeines Solarstromspeichers. Sie decken auch in den Abendstunden relevante Anteile ihres Strombedarfs aus der eigenen Solaranlage und machen sich damit unabhängigvon steigenden Strompreisen.

Derzeit sind die Batteriespeicher noch relativ teuer, es wird aber erwartet, dass die Preise kontinuierlich sinken. Auch besteht aktuell Unsicherheit über die Lebenserwartung der Speichertechnik. Hier macht die Entwicklung neuer Technologien enorme Fortschritte.  In wenigen Jahren wird der Strom aus dem Speicher billiger sein als der bezogene Haushaltsstrom.

Auch 2015 werden die Trends der Technologien und Märkte weltweit die Einreichungen zu den Awards prägen: Neue Solarzellendesigns und die Optimierung von Modulen steigern in Zukunft die Leistung von PV-Anlagen. Weltweit werden immer mehr und größere PV-Anlagen errichtet und neue Anforderungen an Energiemanagement und Systemintegration verlangen nach intelligenterer Technik und flexiblen Energiespeicherlösungen. Vor diesem Hintergrund freuen sich die Veranstalter und Partner der Messen auch 2015 auf spannende neue Technologien aus aller Welt.

Landkarte zu Projekten für Erneuerbare Energien in Europa

Ein interessantes Projekt finde ich diese Landkarte  für Projekte von Erneuerbaren Energien in Europa, bereitgestellt von der Initiative Repowermap.

Windparks beeinflussen Temperaturen an der Erdoberfläche

Diesen interessanten Artikel las ich bei Wetter 24: http://www.wetter24.de/wetter-news/news/ch/6e7c62722d8d95c82b7fe0efad31520f/article/windparks_veraendern_klima.html