Archiv der Kategorie: Regenerative Energien

Studie zur Wärmewende 2030

Es gibt ja für fast alles heute Studien! Eine neue Studie befasst sich mit der Frage wie wir im Jahr 2030 unsere Häuser heizen.

Der Anteil von Erdgas wird wohl in etwa gleichbleibend sein. Allerdings wird die Effizienz gesteigert werden. Dies wird durch verbesserte Technologien und  durch mehr Wärmedämmung auch der Bestandsgebäude erreicht.

Die Bedeutung von Ölheizungenwird weiter zurückgehen. Dafür steigt e´der Anteil der Wärmepumpen.

Hier geht es zur Studie.

Forschungsprojekt „Netzreaktive Gebäude“

Ein interessantes Forschungsprojekt betreiben Wissenschaftler des Instituts für Solare Energiesysteme in Freiburg. Sie untersuchen inwieweit Wärmepumpen in Verbindung mit dem Lastverschiebungspotential von Gebäuden  helfen können Engpässe im Strombereich aus Wind- und Solarenergie zu dämpfen.

Zum einen können diese Engpässe durch den Einsatz von geegneten Speichern gedämpft werden ( z.B. Pumpspeicherwerke), zum anderen aber auch durch technische Lastverschiebungsmaßnahmen wie z.B. Wärmepumpen oder KWK-Anlagen.

Zum anderen kann man das thermische Lastmanagementpotential des Gebäudes intelligent ausnutzen. Zur Regelung dieser Maßnahmen können intelligente Stromnetze herangezogen werden. Hier stellen sich auch wieder neue Herausforderungen z.B. für die Steuerung der Wärmepumpen.

 

Effizienzhaus-40 und 55 Standard mit der ACALOR-Direktwärmepumpe

Prinzipbedingt benötigt die  ACALOR-Direktwärmepumpe keine Heizungspumpe sowie keine aufwendigen  Steuerungen und Regelungen. Dadurch arbeitet sie als Luftwärmepumpe besonders effizient und gleichzeitig wird eine behagliche Strahlungswärme erzeugt.

Bei der Wärmeschutzberechnung für die Prüfung der Einhaltung der Vorgaben nach der EnEV werden im Prinzip zwei Aspekte bewertet.  Dies ist zum einen der Wärmedämmstandard des Gebäudes, der je nach gewünschtem Standard  bestimmte Anforderungen erfüllen muß.

Zum anderen wird die Effizienz der eingesetzten Heiztechnik und des eingesetzten Energieträgers bewertet. Bei Wärmepumpen ist der eingesetzte Energieträger Strom. Der Einsatz von Strom zur Gewinnung von Wärmeenergie ist an sich ungünstig und wird schlecht bewertet. Ein Beispiel: Holz hat einen Primärenergiefaktor  von 0,2 , Strom liegt bei 2,4. Bedingt durch den immer weiter steigenden Anteil an Ökostrom wird der Primärenergiefaktor bei Anlagen, deren wesentlicher Energieträger Strom ist, immer günstiger.
Lag dieser bei der Berechnung von Wärmepumpen in der Vergangenheit bei 3,2, ist er nun über 2,8 auf 2,0 gesunken. In 2016 wird dieser Wert weiter auf 1,8 sinken.
Dies hat zur Folge, dass sich die Anlagenaufwandszahl eP beim Einsatz von ACALOR-Wärmepumpen weiter verbessert. Die Anlagenaufwandszahl berücksichtigt die Art des eingesetzten Energieträgers (Primärenergiefaktor), den Einsatz regenerativer Energiequellen, die Verluste bei der Wärmeerzeugung und der Verteilung sowie die benötigte Hilfsenergie (Lüftung, Pumpen etc.).

Lag dieser Wert für die Anlagenaufwandszahl für die ACALOR-Direktwärmepumpe  in der Vergangenheit bei ca. 0,77, so fällt er aktuell auf ca. 0,55.

Dieser niedrige Wert ist z.B. wichtig, wenn Sie ein Effizienzhaus-40, Effizienzhaus-55 oder Passivhaus bauen wollen. Ein Effizienzhaus-70 erreichen Sie bei Einbau einer ACALOR-Direktwärmepumpe eigentlich immer (vorausgesetzt der geforderte Wärmedämmstandard wird eingehalten).

In 2016 wird die Anlagenaufwandszahl bedingt durch den sinkenden Primärenergiefaktor für den Einsatz von Strom bei Einsatz der ACALOR-Direktwärmepumpe noch weiter auf bis zu eP = 0,5  sinken.

Gezeitenkraftwerke

Einen interessanten Beitrag über die technische Entwicklung bei Wind- und Gezeitenkraftwerken konnte man jetzt in der Sendung „Faszination Wissen“ im Bayrischen Fernsehen sehen.

 

Plus-Energie-Haus in Berlin zu besichtigen

Als beispielhaftes Projekt ist in Berlin ein Plus-Energie-Haus zu besichtigen. Dieses Wurde als Projekt gefördert vom Bundesbauministerium und soll in den kommenden Jahren als Wanderausstellung durch Deutschland reisen. So sollen Anregungen zum nachhaltigen bauen gegeben werden.

Starke Zunahme der Oberflächennahen Geothermie

Wie der idw mitteilt, hat die Oberflächennahe Geothermie im Jahr 2008 um 28,5 % zugelegt. Dies gilt allerdings für die Erneuerbaren Energien insgesamt. Der große Verlierer sind die Gasbrennwertgeräte.

Tag der Regionen in Behlendorf

Zum heutigen Tag der Regionen hatte die LauenburgischeEnergieOffensive (LEO) nach Behlendorf ins Brinkhuus eingeladen.

Ein buntes Spektrum von Ausstellern zeigte seine Produkte wie z.B. Solaranlagen, Pelletöfen, Wärmepumpen und kleinen Blockheizkraftwerken. Auch Aussteller aus dem Bereich der Natur und Umweltpädagogik, sowie dem Ökolandbau waren dabei.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von der Bundestagsabgeordneten Gabriele Hiller-Ohm.

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Ich fand dies eine rundum gelungene Informationsveranstaltung, die lediglich durch den anhaltenden Dauerregen und den Sturm erheblich getrübt wurde. Sicherlich blieb sicher aufgrund des Wetters auch so mancher Interessent fern.

So berichten die Lübecker Nachrichten am 7.10.2008 vom regionentag-behlendorf

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Vermisst habe ich allerdings die Präsentation und auch Diskussion solcher Ansätze, wie sie im Bioenergiedorf Jühnde umgesetzt worden sind. Dort wurde eine Genossenschaft gegründet, der ein Großteil der Dörfler beigetreten sind und eine Biogasanlage sowie ein Holzhackschnitzelwerk errichtet. So gelingt die Selbstversorgung mit Wärme. Ich glaube, solche Konzepte können auch im Lauenburgischen auf viele Dörfer passen. Und  ich finde auch die Form der Genossenschaft ist für diese Vorhaben ideal geeignet.

Im Zukunftsdorf Bliestorf verfolgen wir auch den Ansatz der Selbstversorgung mit einer Biogasanlage. Hier soll die Milrade GmbH die Wärme liefern und den Strom einspeisen.