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Windkraftcolitis

Mit erheblichen Mittel aus dem EEG, viel politischer Unterstützung und Klimawendeapokalypsen sind tausende Windkraftanlagen gefördert und gebaut worden.

In  2021 läuft die Förderung für die ersten 6000 Anlagen aus.  In den dann folgenden Jahren sind es dann jährlich etwa 1.600 weitere Anlagen. Man sollte meinen nun hat sich das aussubventioniert und die Anlagen werden günstig weiterbetrieben, um dann wirklich grünen Strom zu erzeugen. Schließlich sind Sie ja schon vom Steuerzahler mehrfach bezahlt. Via EEG, Abschreibungen und politsche Unterstützung.

Nein! Bereits jetzt, lange rechtzeitig bevor das schreckliche Ereignis eintritt, schreit der Landesverband Erneuerbare Energien NRW nach neuen Subventionen, um die „günstigen“ Altanlagen weiterbetreiben zu können.

Zur Erinnerung: Jeder Windkraftanlagenbetreiber ist verpflichtet bei Planung und Bau Rückstellungen für einen späteren Rückbau der Anlagen zu bilden. Das wird, da steuermindernd, auch gerne in Anspruch genommen.

Nun droht also folgendes Szenario: Die ersten Anlagen kommen in die Jahre, werden nicht mehr entsprechend gewartet. Bereits jetzt knicken die ersten Anlagen ja scheinbar aus diesem Grund um. Die Steuerung, die dafür sorgt, das die Anlagen bei Starkwindereignissen aus dem Wind gedreht wird, scheint nicht immer auf dem aktuellsten  Stand zu sein, eine Nachrüstung nicht wirtschaftlich.  In Mecklenburg liegt bereits eine Alt-Anlage in der Landschaft rum. Das der Spargelsalat zum Mikado-Salat wird ist also durchaus Realität! Wer sich dann um die Entsorgung kümmert wird ja auch noch spannend! Wird es der Landeigentümer sein? Der Anlagenbetreiber der im Zweifelsfall Insolvenz anmeldet? Oder der Steuerzahler via EEG?

 

 

Interessanter Artikel über Wärmepumpen bei Steffen Bukold

Im BLOG von Steffen Bukold fand ich einen interessanten Artikel über Wärmepumpen  und eine anschließende Diskussion dazu.

Zum nachdenken fand ich die These, daß in Zukunft die Wärmepumpen eigentlich bessere Wachstumschanchen hätten, da die Steigerung der Strompreise bedingt durch die Einflüsse des EEG nicht so stark ausfallen wird wie die Steigerung anderer Energieträger.